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Mehr Todesfälle durch Rauchen in Entwicklungsländern

Mehr Männer betroffen

Die durch Rauchen verursachten Todesfälle nehmen in vielen Entwicklungsländern zu. Weltweit werden jährlich rund fünf Millionen Todesfälle durch Rauchen verursacht. Im Jahr 2000 sind 4,83 Millionen Menschen an den Folgen des Rauchens gestorben, dabei war die Zahl der Todesfälle in Industrieländern (2,43 Millionen) und in Entwicklungsländern (2,41 Millionen) annähernd gleich hoch. Dies ergab eine Studie der Forscher Majid Ezzati von der Harvard School of Public Health in Boston, USA, und Alan D. Lopez von der School of Population Health der University of Queensland in Brisbane. Für die Studie, über die die beiden Mediziner in der medizinischen Fachzeitschrift The Lancet wurden zum ersten Mal Statistiken aus den Entwicklungsländern mit einbezogen.

An den Folgen des Rauchens würden weltweit mehr Männer als Frauen sterben, so das Ergebnis. Mehr als drei Viertel der Betroffenen (3,84 Millionen) waren im Jahr 2000 Männer, in den Entwicklungsländern seien es sogar 84 Prozent. In den Entwicklungsländern gab es damit 5,3 Mal mehr Männer (2,02 Millionen) als Frauen (380.000) unter den Todesopfern. In den Industrienationen starben drei Mal mehr Männer (1,81 Millionen) an den Folgen des Rauchens als Frauen (610.000).

Die häufigste Todesursache unter den verstorbenen Rauchern wären Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit 1,69 Millionen Todesfällen gewesen. 970.000 Raucher starben an entzündlichen Erkrankungen der Atemwege, rund 850.000 erlagen dem Lungenkrebs.

Insgesamt wurden 71 Prozent aller Lungenkrebs-Fälle durch Rauchen verursacht, davon waren 79 Prozent der rauchenden Männer (690.000) und 48 Prozent der rauchenden Frauen (160.000) betroffen.

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