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Struck plant Verkauf von etwa 350 "Leopard"-Panzern an die Türkei

"Übergangslösung"

Der Panzer-Deal mit der Türkei kommt nach Angaben von Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) voran. Die türkischen Streitkräfte hätten Interesse am Erwerb von 200 bis 350 gebrauchten deutschen Kampfpanzern vom Typ "Leopard 2" angemeldet, sagte Struck am Freitag in Berlin. Jetzt gehe es um den konkreten Kaufpreis. Struck betonte, der Panzer-Export stehe natürlich unter Vorbehalt einer Zustimmung durch den Bundessicherheitsrat.

Struck hatte sich bei seinem Besuch in Ankara Ende 2004 für das Projekt ausgesprochen und angesichts von Problemen in der Türkei eine "Übergangslösung" bei der Lieferung von 350 "Leopard"-Panzern befürwortet. Dies stieß vor allem beim grünen Koalitionspartner auf Widerstand.

Ankara hatte bereits Ende der 90er Jahre sein Interesse am Kauf deutscher Kampfpanzer angemeldet. Dabei ging es aber um eine Lizenzfertigung des "Leopard 2", ein Vertrag kam nicht zustande. Laut Struck steht dies auch jetzt nicht zur Diskussion. Ankara verfügt bereits über das Panzer-Vorgängermodell "Leopard 1".

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