Gratis kann teuer sein

Verbraucherzentrale warnt vor Abo-Fallen im Internet

Bei der Verbraucherzentrale Bayern beschweren sich derzeit massenhaft Verbraucher über unerwünschte Abonnementverträge. In die Falle getappt sind die Betroffenen über Internetseiten, die immer nach ähnlichen Mustern aufgebaut sind. Gelockt wird mit Gratisangeboten zum Download von Songtexten, Hausaufgaben, Witzen und Ähnlichem oder zum Verschicken von kostenlosen SMS. Den eigentlichen Inhalt der Seite erreicht man oft nur über die Anmeldung zu einem Gewinnspiel. Meldet sich der Verbraucher an und akzeptiert er damit die Teilnahmebedingungen, entsteht nach dem Gratistag ein kostenpflichtiges Abo mit einer Laufzeit bis zu zwei Jahren.

Die Kosten für ein Jahr von meist 84 Euro werden im Voraus zur Zahlung fällig. Dies erfährt der Kunde erst, wenn unerwartet eine Rechnung ins Haus flattert. "Es bestehen gute Chancen, diesen Betrag nicht zahlen zu müssen", betont Markus Saller, Jurist der Verbraucherzentrale. Rechtliche Hilfestellung bieten die Verbraucherschützer in ihren Beratungsstellen.

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