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Merkel fordert christlichen Bezug in "der EU-Verfassung"

Deutscher Katholikentag

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat auf dem Deutschen Katholikentag Europa aufgefordert, sich wieder auf die eigenen Wurzeln zu besinnen. Die Mitglieder der EU seien durch eine Wertegemeinschaft verbunden, betonte die Bundeskanzlerin am Donnerstag in Saarbrücken. Deshalb sollte der Bezug auf den christlichen Glauben in der EU-Verfassung verankert werden. Der EU-Verfassungsvertrag muss von allen Mitgliedstaaten ratifiziert werden, um in Kraft zu treten. Die Ratifizierung schreiterte in Volksabstimmungen in Frankreich und in den Niederlanden.

Zuvor hatte sich Merkel bei einem Rundgang durch die Kirchenmeile des Katholikentages unter anderem über die Arbeit des katholischen Hilfswerks Misereor, das Projekte in der Dritten Welt unterstützt, und über den Katholischen Deutschen Frauenbund informiert.

In einem Christi-Himmelfahrts-Gottesdienst rief der Trierer Bischof Reinhard Marx die Gläubigen zum Einsatz für die Gerechtigkeit auf. Marx nahm in seiner Predigt Bezug auf das Motto des Gläubigentreffens "Gerechtigkeit vor Gottes Angesicht". Auch wenn die Menschen eine vollkommene Gerechtigkeit nie herstellen könnten, gebe ihnen die Auferstehung Jesu Christi einen wichtigen Impuls, sich für die Würde anderer einzusetzen, sagte der Bischof.

Parallel zum Christi-Himmelfahrts-Gottesdienst feierten rund 6000 Christen einen Familiengottesdienst. Anlässlich des Katholikentages finden bis zum Sonntag mehr als 1000 Veranstaltungen in der saarländischen Landeshauptstadt statt. Auf dem Programm stehen Gottesdienste und ökumenische Gebetsfeiern, Diskussionen, Vorträge, Workshops und kulturelle Darbietungen. Angereist sind mehr als 26.000 Dauerteilnehmer.

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