"Eintrag von Wasserstoff"
Weitere Panne am Reaktor des Kernkraftwerks Brunsbüttel
Nach Angaben des Betreibers Vattenfall handelt es sich um eine mögliche Ansammlung von Radiolysegas in einem Messsystem innerhalb des Sicherheitsbehälters. Vattelfall-Sprecher Ivo Banek behauptete am 9. Juli, in Brunsbüttel habe nicht die Gefahr einer erneuten Explosion bestanden. Der Betreiber habe als Konsequenz aus 2001 ein hochsensibles Messsystem eingeführt. Diese sehr fein eingestellten Messinstrumente reagierten sehr frühzeitig, sodass ein Gefahr im Keim erstickt werde. Der TÜV habe Vattenfall die Empfehlung erteilt, den Fehler innerhalb der nächsten zwei Wochen zu beseitigen.
Die Reaktoraufsichtsbehörde hatte nach eigenen Angaben am Wochenende eine intensive Prüfung der festgestellten Mängel unter Hinzuziehung des TÜV Süd als Gutachter vorgenommen und den Betreiber aufgefordert, eine Spülung des betroffenen Bereichs der Reaktorfüllstandsmessung vorzunehmen. Auf diese Weise seien bereits in der Vergangenheit Wasserstoffansammlungen im Füllstandsmessbereich wirksam beseitigt worden. Außerdem würden konstruktive Änderungen an der Füllstandsmessung gefordert.
Die Spülmaßnahmen erfordern eine Reduzierung der Anlagenleistung auf 25 Prozent und eine Druckabsenkung im Reaktordruckbehälter. Vattenfall-Geschäftsführer Bruno Thomauske habe im Krisengespräch am 9. Juli im Kieler Sozialministerium zugesagt, dass diese Spülung durchgeführt werde. Das sei in den nächsten zwei Wochen vorgesehen.
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Am 10. Jul. 2007 unter:
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