Abluftkamin

Schwelbrand in Kernkraftwerk Krümmel

Die Pannenserie im abgeschalteten schleswig-holsteinischen Kernkraftwerk Krümmel reißt nicht ab. Am Morgen des 4. Februar kam es am Filter einer Lüftungsanlage zu einem Schwelbrand, wie der Sprecher von Vattenfall Europe Nuclear Energy, Ivo Banek, in Hamburg mitteilte. Der Brand sei durch die Werksfeuerwehr gelöscht worden. Die Ursache für den Schwelbrand ist noch nicht abschließend geklärt und wird weiter untersucht. Der Schwelbrand war im Messraum des Abluftkamins an einer Filtermatte in einer Zuluftanlage entstanden. Er war den Angaben zufolge kurz nach 8.00 Uhr festgestellt worden. Die betroffene Filtermatte wurde entfernt.

Das sei Reaktorgebäude vorübergehend geräumt worden, so Banek. Niemand sei verletzt worden, eine Freisetzung von radioaktiven Stoffen sei nicht erfolgt, hieß es. Die Polizei und das Kieler Sozialministerium als Atomaufsichtsbehörde seien informiert worden.

Der Atommeiler Krümmel ist ebenso wie das Kernkraftwerk Brunsbüttel seit dem Brand eines Trafos am 28. Juni vergangenen Jahres abgeschaltet. Im Januar hatte die Atomaufsicht mitgeteilt, das Kraftwerk werde wegen der ausstehenden Aufarbeitung der Störfälle nicht vor Mitte Mai wieder ans Netz gehen.

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