headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

brokdorf

300. Mahnwache um 14.00 Uhr am AKW Brokdorf

ROBIN WOOD blockiert aktuell die Gronauer Urananreicherungsanlage

Mitglieder der Umweltschutzorganisation ROBIN WOOD blockieren seit dem frühen Morgen die einzige deutsche Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau. Mit der Aktion soll der Forderung nach der sofortigen Stilllegung der Anlage Nachdruck verliehen werden. Die ROBIN WOOD - AktivistInnen haben sogenannte Dreibeine aus langen Stangen im Torbereich der Urananreicherungsanlage aufgebaut. Die Konstruktionen sind etwa 4 Meter hoch. Einige der UmweltschützerInnen kletterten auf die Gerüste und spannten in luftiger Höhe ein Anti-Atomkraft-Transparent auf: Atomtod made in Germany - Uranwirtschaft jetzt abschalten!

Stromschiene außer Betrieb genommen

Brand nach Kurzschluss im Atomkraftwerk Brokdorf

Nach einem Kurzschluss ist es im Atomkraftwerk Brokdorf in Schleswig-Holstein am Freitag zu einem Brand gekommen. Beim Zuschalten einer Förderpumpe hatte ein Schalter Feuer gefangen, wie das für Reaktoraufsicht zuständige Kieler Sozialministerium mitteilte. Der Brand wurde von der Werkfeuerwehr gelöscht.

Hintergrund

Karlsruher Brokdorf-Beschluss gilt als Leitentscheidung zum Demonstrationsrecht

Dem Bundesverfassungsgericht liegen mittlerweile mehrere Verfassungsbeschwerden von Globalisierungsgegnern gegen die Demonstrationseinschränkungen beim G8-Gipfel vor. Als Leitentscheidung des Verfassungsgerichts zur Versammlungsfreiheit gilt der so genannte Brokdorf-Beschluss vom 14. Mai 1985 (AZ: 1 BvR 233, 341/81). Damals erklärte das Gericht ein pauschales Demonstrationsverbot gegen das geplante Atomkraftwerk in Brokdorf für verfassungswidrig. Das Verbot war erlassen worden, weil die Sicherheitsbehörden vermutet hatten, dass militante AKW-Gegner den Bauplatz des Kernkraftwerks besetzen könnten.

Abweichung von Konstruktionsvorgaben

Atommeiler Brokdorf wegen Mängeln an Rohrhalterungen abgeschaltet

Das schleswig-holsteinische Atomkraftwerk Brokdorf ist am Dienstagabend außerplanmäßig heruntergefahren und vom Netz genommen worden. Grund seien Arbeiten am Leitungssystem für die Notkühlwasserversorgung, sagte eine Sprecherin des für die Reaktorsicherheit zuständigen Sozialministeriums am Mittwoch in Kiel. Bei einem Prüfprogramm seien im Leitungssystem "Abweichungen der vorhandenen Ausführung von den Konstruktionsvorgaben festgestellt" worden. Dies betreffe "Festpunkte" des Speisewassersystems, die zur Lastabtragung bei Störfällen benötigt werden. Laut E.On Kernkraft geht es um die Rohrleitungshalterungen. Auch im Atomkraftwerk Biblis wurden unlängst Probleme mit den Halterungssystemen und ihren Dübeln festgestellt.

Nach Frankreich

"Sicherheits-Check" gegen Atomtransport

Am Mittwochmorgen ist ein Atommülltransport aus den beiden norddeutschen Atomkraftwerken Grohnde und Brokdorf zur Wiederaufbereitungsanlage im französischen La Hague gestartet. Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) kritisierte den Transport. Er gefährde erneut die Bevölkerung in Deutschland und Frankreich.

Wann die AKW ans Netz gingen

Die 19 deutschen Atomkraftwerke

Mit dem AKW Stade ist am Freitag das erste von 19 zum Zeitpunkt des Atomkonsenses noch laufenden deutschen Atomkraftwerke endgültig vom Netz gegangen. Der zweitälteste deutsche Atommeiler war mehr als drei Jahrzehnte im Betrieb. Die 19 mit Jahr der Inbetriebnahme, Betreiber und Bundesland:

Greenpeace protestiert gegen Atomtransport

Mit Slogans gegen Atomkraft

Gegen den anstehenden Transport von deutschem Atommüll nach Frankreich und Grossbritannien haben Greenpeaceaktivisten am Mittwoch vor dem Atomkraftwerk Krümmel mit einer Grossbildprojektion protestiert. Mit einem Hochleistungsprojektor projizierten die Umweltschützern einen Slogan auf die Fassade des Atomkraftwerkes. Für den grössten jemals in Deutschland durchgeführten Atommülltransport rollen Castor-Behaelter aus den Atomkraftwerken Unterweser und Stade, Neckarwestheim, Krümmel, AKW-Brunsbüttel, Brokdorf und Grafenrheinfeld Richtung Frankreich. Ihre Ziele sind die Wiederaufarbeitungsanlagen im französchen La Hague und Sellafield in Grossbritannien.

1. Elbe-Badetag am 14. Juli 2002

Elbe lädt zum Baden ein

Der einst dreckigste Fluss Europas will sich am Sonntag von einer ganz neuen Seite zeigen: Die Elbe lädt von Tschechien bis an die Nordsee zum 1. Elbe-Badetag ein. An über 50 Orten entlang des mehr als 1.000 Kilometer langen Flusses gibt es Badefeste, Schwimmwettbewerbe und historische Ausstellungen. "Damit ist eine Vision wahr geworden", sagte Verlegerin Angelika Jahr am Donnerstag in Hamburg. Aus dem schmutzigen, trennenden und gefährlichen Fluss sei ein Naturparadies mit Badewasserqualität geworden. Der Hamburger Verlag Gruner+Jahr ist gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe e.V. Initiator des Elbe-Badetages.

Nach Blockade

Castor-Transport rollt mit Verspätung durch Frankreich

Ein Zug mit zehn Atommüllbehältern hat am Donnerstagabend gegen 20.00 Uhr bei Wörth in der Pfalz die französische Grenze passiert. Er war aus einem norddeutschen und einem süddeutschen Transport zusammengekoppelt worden. Nach Polizeiangaben hatte der Zug mit insgesamt fünf Atommüllbehältern aus dem rheinland-pfälzischen AKW Mülheim-Kärlich sowie den norddeutschen Atomkraftwerken Krümmel und Brokdorf nach Protesten in Norddeutschland über eine Stunde Verspätung.

AKW-Pannenserie

Offenbar Verstöße in sieben weiteren Reaktoren

Neben Sicherheitsverstößen in baden-württembergischen Atomkraftwerken ist es offenbar auch in zahlreichen anderen deutschen Atommeilern zu Regelabweichungen gekommen. Nach einem Bericht der Stuttgarter Nachrichten ergaben Überprüfungen in den einzelnen Bundesländern, dass in sieben weiteren Anlagen Vorschriften missachtet wurden. Nach Informationen der Zeitung handelt es sich um die niedersächsischen Atommeiler Unterweser, Grohnde und Emsland sowie Brokdorf und Stade in Schleswig-Holstein, Biblis in Hessen und Isar II in Bayern.