headerquote

 

Sprechen Sie mit uns über diesen Werbeplatz

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

9. November 1938 - Juden in Deutschland | Gegen das Vergessen

Hitlerputsch, Pogromnacht, Mauerfall

der 9. November darf nicht vergessen werden Mit Blick auf den 9. November, „dem deutschesten aller Tage“, mahnt der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Thüringer Landtag, Bodo Ramelow, „den 9. November 1989 nie ohne den 9. November 1938 zu sehen, den Beginn der Pogrome gegen Jüdinnen und Juden in Deutschland“. Die Widersprüchlichkeit und Zerrissenheit der deutschen Geschichte spiegele sich am 9. November wie an keinem anderen Tag. Der LINKE Landespolitiker verweist auf den Marsch der Nazis auf die Münchener Feldherrenhalle am 9. November 1923, „also die Ankündigung des dunkelsten deutschen Kapitels, das direkter Auftakt für die größten Menschheitsverbrechen war“.

Mahnungen und Schatten des 9. November nicht aus den Augen verlieren

So müsse dieser morgige Tag „vor allem ein Gedenktag sein an die Opfer des Faschismus und immer auch Mahnung für alle Demokraten, Antisemitismus und menschenverachtenden Ideologien entschieden entgegen zu treten“, unterstreicht Bodo Ramelow.

„Der 9. November ist aber auch der Tag, an dem im Jahr 1989 die Weltöffentlichkeit verblüfft war, wie sich die Staatsgrenze der DDR völlig überraschend öffnete“, sagt der Vorsitzende der Linksfraktion und betont: „Freud und Leid stehen in einem direkten Zusammenhang, denn die europäische Teilung war die bittere Konsequenz aus dem 9. November 1923 und dem 9. November 1938.“ Deshalb sei es wichtig, bei aller Freude über die Bilder der Maueröffnung „die Mahnungen und Schatten dieses Tages nicht aus den Augen zu verlieren“.

Bodo Ramelow wird am 9. November 2012 an der Kranzniederlegung auf dem jüdischen Friedhof in Erfurt teilnehmen.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!