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energie

Und es geht doch:

Solarmodulhersteller Innotech Solar fährt Produktion hoch

Solarmodule verpackt in HalleWährend zahlreiche Unternehmen wie Bosch oder Siemens sich aus dem Solargeschäft zurückziehen, hat sich die Wettbewerbssituation des deutsch-skandinavischen Solarmodulherstellers Innotech Solar (ITS) weiter verbessert. Das Unternehmen fährt seine Produktion an den Standorten Halle an der Saale und im schwedischen Glava hoch. Damit macht Innotech Solar den nächsten Schritt zur vollen Auslastung seiner Produktionskapazität von insgesamt 100 Megawatt (MW). Mittelfristig könnte die Kapazität auf 170 MW erhöht werden.

DEW21 Thema im Stadtrat

Dortmund: Zukunftsgutachten und Energiesperren

Energiesperren in dortmund Gleich zweimal ist die DEW21 am Donnerstag Thema im Rat der Stadt Dortmund. Einerseits werden die Bewertungskriterien für das technische Gutachten zur Zukunft der DEW21 vom Rat festgelegt. Andererseits thematisiert DIE LINKE in einer Ratsanfrage die Zahl der Absperrungen von Strom, Gas und Wasser aufgrund von Zahlungsversäumnissen. Unlängst hatte die Verbraucherzentrale der DEW21 vorgeworfen die Verbraucher über den Strompreis abzuzocken. „Zum 31.12.2014 scheidet die RWE als derzeit 47%iger Anteilseigner aus der Gesellschaft DEW21 aus, falls der Rat nichts Anderes beschließt. Zur Entscheidungsfindung sind vom Rat zwei Gutachten in Auftrag gegeben worden, die sich mit den Zukunftsoptionen für DEW21 befassen. Kartellrechtlich wäre ein Verbleib von RWE in der DEW21 wie eine Neugründung der DEW21 zu behandeln – so steht es im Gesellschaftsvertrag“, erläutert Utz Kowalewski, Fraktionsvorsitzender der LINKEN.

Energieberatung der Verbraucherzentrale empfiehlt frühzeitige Umstellung des Heizsystems

Strom sparen: Nachtspeicherheizung – ein Auslaufmodell

Nachtspeicherheizungen galten lange als modernes und kostensparendes Heizsystem. Heute sprechen Experten von einem „Auslaufmodell“, da sich diese Heizform als unwirtschaftlich und umweltschädigend herausgestellt hat. Schätzungen von Landesbausparkasse (LBS) Research zufolge werden noch rund 1,4 Millionen deutsche Haushalte mit elektrischen Nachtspeicherheizungen beheizt. Dabei übertrifft diese Form der Elektroheizung nicht nur den Ausstoß an schädlichen CO2-Emissionen im Vergleich zu Gas-, Öl- oder Holzheizung, sondern wird zudem stetig teurer. Kostete das Heizen mit Nachtstrom in den 90er Jahren noch 4 Cent pro Kilowattstunde, hat sich der Preis heute auf bis zu 17 ct/kWh erhöht.

Zwei Jahre nach Fukushima:

Deutsche Bank und HypoVereinsbank weiterhin auf Atomkurs

Atomkurs der BankenZum zweiten Jahrestag des Atomunfalls in Fukushima präsentiert die Umweltorganisation urgewald ein aktuelles Briefing zum Thema: Was haben deutsche Banken aus Fukushima gelernt? In einer Fragebogenaktion baten wir die acht größten Finanzinstitute um Antwort, welche Konsequenzen sie aus der Atomkatastrophe gezogen haben und welche Rolle Atomfinanzierungen heute in ihrem Portfolio spielen. Überprüft wurden diese Aussagen durch einen Praxischeck, in dem stichprobenartig die finanzielle Unterstützung deutscher Banken für hochumstrittene Konzerne wie Areva und die Uranfirmen Rio Tinto und BHP Billiton zwischen März 2011 und Januar 2013 untersucht wurden.

Energiespeicherung und Netzintegration von Strom aus Erneuerbaren

Power2Gas: Experten nehmen Stellung

Welche politische Unterstützung ist notwendig, um den Einsatz von Energiespeichern und die Netzintegration der Erneuerbaren voranzutreiben? Welche Speicher braucht die Energiewende? Wie sehen Geschäftsmodelle aus? Komprimierte Expertenmeinungen zur Energiespeicherung und Netzintegration bietet die Konferenzmesse „Energy Storage - International Summit for the Storage of Renewable Energies“ in Düsseldorf. Die Veranstaltung informiert über Status Quo und Zukunftsaussichten der Technologien Power2Gas, thermale Energiespeicherung und Batterien, über Speicherlösungen für Haushalte und internationale Best Practice-Beispiele. Politische Rahmenbedingungen stehen ebenso zur Diskussion wie die Frage nach Wirtschaftlichkeit, Finanzierung und Integration der wichtigsten Speichertechnologien.

Infobrief 07/13

Start des PV-Speicherprogramms wegen fehlender Mittel verschoben

Photovoltiak PV-SpeicherprogrammAls Ergebnis des Vermittlungsausschusses zur Änderung der Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen im letzten Sommer wurde die Bundesregierung verpflichtet ein Förderprogramm für Speicher über 50 Millionen Euro aufzulegen. Ursprünglich sollte das Programm zum 1. Januar 2013 starten, jedoch gab es zwischen den Regierungsfraktionen Meinungsverschiedenheiten über die Richtlinien zur Förderung. So wurde der Start zunächst auf den Februar, dann auf den März und schließlich auf den Mai verschoben. Jetzt, wo sich die Koalition endlich auf Förderrichtlinien geeinigt hat, wird der Start auf unbestimmte Zeit verschoben, weil die Regierung feststellen muss, das schlicht das Geld fehlt. Ein erneutes Beispiel für die Unzuverlässigkeit der Bundesregierung, die sich nicht einmal an Beschlüsse des Vermittlungsausschusses hält.

Atomkraftwerke abschalten

AKW-Gegner wollen Menschenkette um das AKW Grohnde bilden

Atomkraftgegner simulieren am Fukushima-Tag einen GAU im AKW Grohnde und markieren mit einer Menschenkette den 40-km-Katastrophen-Umkreis. Am 11. März 2011 geschah die Kernschmelze in Fukushima. Aus diesem Anlass wollen die in der Regionalkonferenz Grohnde zusammengeschlossenen Bürgerinitiativen und Umweltverbände am Samstag, dem 9. März 2013, anschaulich zeigen, welches Ausmaß eine ähnliche Katastrophe in Deutschland haben könnte. Sie fordern die Stilllegung aller noch laufenden Atomanlagen, darunter die des Atomkraftwerks Grohnde an der Weser bei Hameln. (Foto: Jens J. Korff, 2011)

Neue Förderbedingungen

Energieberatung der Verbraucherzentrale begrüßt Anpassungen

Zum 01.03.2013 gibt es erneut zahlreiche Anpassungen in den Bereichen „Sanieren und Bauen“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). „Mit den jetzt anstehenden Neuerungen und Änderungen scheint es einige Verbesserungen zu geben“, äußert Frank Menzer, Energieberater der Verbraucherzentrale. So wurde beispielsweise mit dem Programm „Energieeffizient sanieren - Ergänzungskredit“ eine Möglichkeit geschaffen, das Marktanreizprogramm (MAP) und die KfW-Förderung gemeinsam zu nutzen. Bislang war dies ausgeschlossen: Zum Beispiel konnte eine Brennwertheizungsanlage über die KfW finanziert werden, nicht aber die wesentlich teurere Pelletheizung.

Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e.V.

Solarenergie: „Keine Energiewende ohne Energiespeicher“

Solarenergie hilft - Photovoltaik (PV) muss weiter ausgebaut werden EUROSOLAR e.V. und die EUROSOLAR-Parlamentariergruppe haben am Dienstag, den 15. Januar 2013 in Berlin zu einem Parlamentarischen Abend in die Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund eingeladen. Gemeinsam mit Parlamentariern, Wissenschaftlern und Vertretern der Erneuerbaren-Energien-Branche diskutierten über 200 interessierte Teilnehmer über die Einführung von Speichertechniken als Baustein für die Energiewende und Wege hin zu einer vollständigen Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien. Das große Interesse an dem Parlamentarischen Abend zeigte, dass das Thema Energiespeicher von entscheidender Bedeutung für die deutsche Energiewende ist und die breite Einführung von der Bundespolitik gefordert wird. Denn es gilt die entscheidenden politischen Weichenstellungen für die umfassende Markteinführung von Energiespeichern als wichtigen Baustein für die vollständige regenerative Energieversorgung anzustoßen. Die vielfältigen technischen Speicheroptionen werden auch in diesem Jahr von EUROSOLAR auf der 8. Internationalen Energiespeicherkonferenz IRES 2013 im November in Berlin vorgestellt und diskutiert.

Pressemitteilung vom 28. Dezember 2012

Strom: Strompreise steigen zum 1. Januar 2013

Strompreise steigen vs. Erneuerbare Ennergien„2013 greifen Staat und Energiekonzerne vor allem den privaten Stromkunden stärker in die Tasche. Im Gegensatz dazu erhalten Großverbraucher der Industrie noch mehr Rabatte, die dann die anderen schultern müssen“, erklärte Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zur Ausweitung der Strompreis-Privilegien für die Industrie ab Anfang des kommenden Jahres. „Rabatte für Großverbraucher gibt es bei der Umlage für erneuerbare Energien und bei Netzentgelten und zusätzlich über neue Stromkostenerstattungen im Emissionshandel und durch fortgesetzte Vergünstigungen bei der Ökosteuer. Dabei zahlen energieintensive Betriebe ohnehin deutlich geringere Strompreise als Haushaltskunden“, so Weiger.

Was hinter den Erhöhungen steckt

Strom: Strompreiserhöhungen weit über 10 Prozent

Viele Verbraucher erhalten derzeit von ihren Stromversorgern die Information, dass sich im Januar die Strompreise erhöhen. Dabei kann es in Einzelfällen um Erhöhungen von bis zu 20 Prozent gehen. „Vielfach muss die Energiewende als Sündenbock für die Erhöhungen herhalten“, informiert Roland Pause, Energieexperte der Verbraucherzentrale Sachsen. „Sicher ist die Energiewende nicht kostenlos zu bekommen, aber wenn man genauer hinsieht, wird deutlich, dass die hohen Kosten für den Strombezug sehr ungleich verteilt werden.“

Gudrun Kopp beendet ihre Reise nach Indien:

Indien ist Zukunftsmarkt für deutsche Umwelt- und Energietechnologie

Bangalore/Berlin – Zum Abschluss ihrer fünftägigen Indienreise zu den Themen "Abfall" und "Sanitär" hat die Parlamentarische Staatssekretärin Gudrun Kopp in Bangalore die Recyclinganlage für Elektromüll "E-Parisaraa" besucht. Dabei handelt es sich um die erste zertifizierte Anlage ihrer Art in Indien. Sie wurde unter maßgeblicher Mitwirkung des deutsch-indischen Umweltprogramms konzipiert und errichtet. E-Parisaraa dient der Demontage von Altgeräten wie Computern, Bildschirmen, Druckergeräten und der Trennung der verarbeiteten Materialien, dem Recycling der verschiedenen Materialkomponenten (Kabel, Drähte u.ä.), der Wiedergewinnung von Rohstoffen und dem Recycling von Glühlampen und Batterien.

Greenpeace-Studie zeigt: mehr Windenergie stärkt Haushalte, Wirtschaft und Beschäftigung

Energiewende: Ausbauziele der Bundesregierung schaden Wirtschaft

Die Bundesländer würden mit ihren höheren Windenergiezielen 30.000 zusätzliche Arbeitsplätze bis zum Jahr 2020 schaffen. Die Wertschöpfung läge im Jahr 2020 um fünf Milliarden Euro höher als bei den Zielen der Bundesregierung. Diese Zahlen hat das Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag von Greenpeace errechnet. Während die Bundesregierung den Ausbau der Erneuerbaren Energien bei 40 Prozent bis zum Jahr 2020 begrenzen will, zielen die Bundesländer auf einen Anteil von 53 Prozent. „Den Ausbau der Windenergie zu drosseln, ist völlig absurd. Das vernichtet Arbeitsplätze und Einkommen, ohne den Strompreis spürbar abzusenken“, sagt Andree Böhling, Greenpeace-Energieexperte.

Solarenergie-Förderverein Deutschland

Solarenergie-Förderverein Deutschland: Neue PV-Vergütung | Solarzähler ablesen

Der Solarenergie-Förderverein Deutschland hält das vielfach anerkannte Ziel der Klimaschützer, eine Erhöhung der Erdoberflächentemperatur bis um 2 Grad zu akzeptieren für eine leichtfertige Fehlentscheidung. Unterstützung erhält der SFV durch Hans-Josef Fell (energiepolitischer Sprecher der Grünen). Er schreibt in seinem Rundbrief vom 31.10.2012: "Der verheerende Sturm an der Ostküste der USA zeigt in aller Eindrücklichkeit, dass bereits die Erderwärmung von 0,8 Grad Celsius (vorindustriellem Niveau) bereits heute Auswirkungen angenommen hat, die in zunehmende Katastrophen münden. Wie werden die Stürme, Überschwemmungen und Hitzeperioden wohl aussehen, wenn die Erde sich auf 2 Grad Celsius aufgeheizt hat? Stürme wie „Sandy“, aber auch die vielen Dürren - gerade auch in den USA - zeigen, dass das vielfach anerkannte 2 Grad Ziel verantwortungslos ist. Entgegen der Rhetorik selbst von vielen Klimaschützern, wird die Welt bei 2 Grad Celsius Erderwärmung sehr wohl irreversible Schäden ertragen müssen.

EEG-Umlage bekannt gegeben:

Strompreis muss nicht steigen

Der Strompreis muss nicht steigen. Lobbisten mischen kräftig mit. Heute wurde von den Übertragungsnetzbetreibern die neue EEG-Umlage mit 5,2777 Cent bekannt gegeben. Weniger als die Hälfte davon geht aber auf die Erzeugung von Erneuerbaren Energien zurück. Der größte Teil, mit 27,5 Prozent geht auf die Besondere Ausgleichsregelung zurück (siehe Link zur Studie), also die von Schwarz-Gelb aufgeblähten Befreiungen für die Industrie. Zahlen müssen diese Befreiungen übrigens die privaten Haushalte, mit geschätzten 57 Euro im nächsten Jahr (2012 waren es noch 36 Euro). Dieser Preistreiber wurde übrigens von Umweltminister Altmaier in seinem am Donnerstag vorgestellten Konzept nicht einmal erwähnt. Die Strompreise müssen wegen der neuen EEG-Umlage übrigens nicht zwangsläufig steigen. Statt die Strompreise zu erhöhen, sollten die Stromkonzerne besser ihre völlig überzogenen Gewinne abschmelzen, die sie durch die gesunkenen Börsenstrompreisen auf Grund der Erneuerbaren Energien erzielen. Nach Schätzungen werden alleine E.ON und RWE in diesem Jahr einen kaum zu rechtfertigenden Gewinn von 19 Milliarden Euro erwirtschaften. Die Steigerung der EEG-Umlage beträgt übrigens 6,5 Milliarden Euro, nur etwa ein Drittel des Jahresgewinns von E.ON und RWE.

Jetzt vom Bundes- und Bremer Förderprogramm profitieren

Energieberatung: Geld und Strom sparen - bis zu 675 € Zuschuss

Mit dem 1. Juli dieses Jahres erhöhte das Bundeswirtschaftsministerium die Zuschüsse für die Energiesparberatung vor Ort. Die Beratung durch einen qualifizierten Energieberater in einem Ein- bis Zweifamilienhaus wird in Bremen künftig mit einem Zuschuss bis zu 575 Euro gefördert. Bei Mehrfamilienhäusern bis zu 10 Wohneinheiten können es sogar bis zu 675 € sein. Die energetische Gebäudesanierung sei „ein Schlüssel für das Gelingen der Energiewende”, so Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP). Doch was sind die geeigneten Maßnahmen und wie sollte eine Modernisierung durchgeführt werden? "

WWF

Energie: Neue Märkte für ein neues Energiesystem

Der deutsche Energiemarkt steht vor gravierenden Herausforderungen. Die Zeiten von Überkapazitäten und hohen Margen gehen nach 15 Jahren Liberalisierung und dem starken Ausbau der erneuerbaren Energien zu Ende. Eine neue Studie von Öko-Institut, LBD Unternehmensberatung und Raue LLP im Auftrag des WWF zeigt, dass Investitionen in neue flexible Gaskraftwerke mit erheblichen wirtschaftlichen Problemen konfrontiert sind. Zudem setzen einige Betreiber konventioneller Kraftwerke aus Kostengründen sogar auf die Stilllegung bestehender Anlagen. Regine Günther, Leiterin Klima und Energiepolitik des WWF Deutschland: "Der Strommarkt erlebt gewaltige Veränderungen und die Marktstrukturen müssen dringend den neuen Bedingungen angepasst werden. Dies ist notwendig, um in den nächsten Jahren den Atomausstieg ohne Probleme vollziehen zu können und die notwendigen komplementären Kraftwerke für Wind- und Solarstrom zu errichten."

VerbraucherService Bayern informiert

Strom: Heizungspumpe – Stromfresser im Keller?

Je mehr die Stromkosten steigen, desto mehr zahlt sich ein sparsames Verhalten aus. Seit diesem Jahr können Verbraucher der Stromrechnung entnehmen, ob sie im Vergleich zu Haushalten gleicher Größe viel oder wenig Strom benötigen. Stephanie Ertl, Umweltberaterin beim VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. empfiehlt: „Wenn Ihr Verbrauchswert deutlich höher liegt, sollten Sie den Ursachen auf den Grund gehen.“ So können etwa ineffiziente Dauerläufer die Stromkosten spürbar in die Höhe treiben. Die Expertin nennt ein Beispiel: „Mit Beginn der Heizperiode sind Heizungspumpen oft rund um die Uhr in Einsatz. Bei einer herkömmlichen, ungeregelten Pumpe können Stromkosten von bis zu 130 Euro jährlich entstehen.“ Dagegen sind es bei einer hocheffizienten Pumpe weniger als 30 Euro im Jahr.

Hans-Josef Fell MdB

Europäische AKW fallen reihenweise durch den Stresstest

Stresstest der AKWs fällt für die europäischen ungünstig aus In den letzten Tagen wurden die Ergebnisse des Stresstests für die Europäischen Atomkraftwerke bekannt. Nach dem Reaktorunfall in Fukushima hatten sich die Mitgliedstaaten der Europäischen Union darauf geeinigt, die Sicherheit der hiesigen Atomkraftwerke zu überprüfen. Dabei war der Stresstest der EU Kommission von Anfang heftig kritisiert worden. So fehlten insbesondere auf Betreiben Frankreichs besonders wichtige Untersuchungsgegenstände, wie terroristische Angriffe oder Abstürze von großen Verkehrsflugzeugen. Um so besorgniserregender ist, dass faktisch alle 145 AKW in der EU gravierende Mängel aufweisen. Insbesondere bei der Erbebensicherheit und den fehlenden Leitlinien bei großen Unfällen.

Hans-Josef Fell MdB

Windenergie - Bericht von der HUSUM WindEnergy

Windenergie - Messe in Husum Diese Woche fand in Husum die HUSUM WindEnergy statt. Bei der weltgrößten Messe für Windenergie treffen sich alle zwei Jahre Hersteller, Projektierer, Betreiber, die Politik und an der Windenergie interessierte Bürger, um neue technische Entwicklungen und Trends vorzustellen und sich zu informieren und, um über die poltischen Rahmenbedingungen zu debattieren. Dieses Jahr wurde in vielen Diskussionen und Gesprächen, die ich geführt habe, klar, in der Windenergiebranche geht die Angst um. Kanzlerin Merkel und Umweltminister Altmaier hatten in den letzten Wochen immer wieder die Planungen der Bundesländer für den Ausbau der Windenergie im Zeitraum bis 2020 als um 60 Prozent zu hoch kritisiert. Während die Planungen der Länder ein richtiger Schritt wären, gerade die zur Zeit günstigste Erneuerbare Energiequelle stärker auszubauen, bremst die Bundesregierung aus. Aber damit nicht genug, nach den Plänen der Regierung soll der jährliche Zubau bei der Windenergie an Land sogar auf 800 – 1200 Megawatt gedrosselt werden und damit unter den 2000 Megawatt bleiben, die durchschnittlich in den letzten Jahren in Deutschland installiert wurden.