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Karl-Theodor zu Guttenberg

Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg, geb. am 5. Dezember 1971 in München, ist ein deutscher Politiker (CSU). Gerüchten zufolge soll zu Guttenberg auf Betreiben einflussreicher, vermögender Kreise der USA die amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ablösen. Auch in der CSU gab es schon Stimmen, die zu Guttenberg als den künftigen Bundeskanzler sehen. Von den Mainstream-Medien wird der umstrittene Politiker massiv protegiert. Der Spiegel titelte am 18. Oktober 2010: "Die fabelhaften Guttenbergs - Paarlauf ins Kanzleramt".

Vom 10. Februar 2009 bis zum 28. Oktober 2009 war zu Guttenberg Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. Seit dem 28. Oktober 2009 ist er Bundesverteidigungsminister im Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Von November 2008 bis Februar 2009 war er Generalsekretär der CSU.

Vermögen und beruflicher Werdegang

Das Vermögen der Familie von und zu Guttenberg wird auf etwa 600 Millionen Euro geschätzt. Die auf ihrem Schloss im Fränkischen bei Kulmbach residierende Familie gehört damit zu den 300 reichsten Familien bzw. Personen Deutschlands.

Als Beruf gibt zu Guttenberg auf seiner Websiteals an, vor seiner Wahl als Abgeordneter in den Deutschen Bundestag sei er "Geschäftsführer" gewesen. Es fehlt allerdings jede Angabe darüber, für welche Gesellschaft er Geschäftsführer war - ganz so, als hätte er etwas zu verbergen.

Auf Wikipedia heißt es, zu Guttenberg sei ab 1994 in die Leitung der Münchner Beteiligungsgesellschaft Guttenberg GmbH "eingebunden" gewesen, die im Besitz der Familie sei und Anlageberatung betreibe. Später sei er deren geschäftsführender Gesellschafter gewesen.

Von einer Tätigkeit und Erfahrungen in der "freien Wirtschaft", wie viele Medien nach seiner Ernennung zum Wirtschaftsminister fälschlicherweise berichteten, kann wohl nicht die Rede sein.

Von 1996 bis 2002 gehörte zu Guttenberg dem Aufsichtsrat der berüchtigten privaten Rhön-Klinikum AG an, von der seine Familie 26,5 Prozent der Stammaktien hielt. Das Rhön-Klinikum steht als Symbol für die Kommerzialisierung des Gesundheitswesens in Deutschland.

Im März 2002 verkaufte zu Guttenberg die Anteile am Rhön-Klinikum an die HypoVereinsbank - kurz bevor er seine politische Laufbahn einschlug.

Steiler politischer Aufstieg

Im Jahr 2002 begann ein außergewöhnlich steiler Aufstieg in der Politik. Zu Guttenberg gehört seit 2002 dem Kreistag des Landkreises Kulmbach an und wurde noch im selben Jahr Mitglied des Deutschen Bundestages. Zu Guttenberg begann als 30-Jähriger im Bundestag aber keinesfalls die normale Karriere eines Hinterbänklers. Mit dem Einzug in den Bundestag wurde er sogleich in den einflussreichen Auswärtigen Ausschuss berufen.

Wer hat zu Guttenberg derart protegiert, dass er im umkämpften Haifischbecken der Politik so steil aufsteigen konnte? Hinweise geben möglicherweise die sonstigen Mandate und Entwicklungen im Jahr 2002.

So ist zu Guttenberg seit 2002 Mitglied der US-nahen Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, der Atlantik-Brücke und des Aspen-Instituts.

Seit 2005 ist er Vizepräsident der Südosteuropa-Gesellschaft und Mitglied der Deutsch-Britischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag (Vorsitz von Mitte 2005 – März 2009). Er ist auch Mitglied der Europa-Union Parlamentariergruppe Deutscher Bundestag.

Von 2005 bis November 2008 war er Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Auswärtigen Ausschuss und Sprecher der CDU/CSU-Fraktion für Abrüstung, Nichtverbreitung und Rüstungskontrolle.

Literatur / Quellen

Der Spiegel (11/2009).

Der Spiegel (42/2010).

Website focus.de: Karl-Theodor zu Guttenberg - Neue Kanzlerträume der CSU, 24.07.2009.

Website zeitgeist-online.de: Das Guttenberg-Dossier, 7. April 2009.

Website zuguttenberg.de.

Wikipedia: Karl-Theodor zu Guttenberg