blumen
Nachhaltigkeit bei fairflowers
Blumen fair kaufen: fairflowers
Deutschland ist das größte Schnittblumen-Import Land der Welt. Der Großteil der 300.000 Tonnen Schnittblumen, die bei uns jährlich verkauft werden, kommt aus Ländern des Südens, nur 20 % stammen aus heimischer Produktion. Da lohnt es sich, auf die Produktionsverhältnisse Einfluss zu nehmen. In vielen Blumenanbaugebieten Lateinamerikas und Afrikas sind Missstände wie Diskriminierung der überwiegend weiblichen Beschäftigten, Unterdrückung freier Gewerkschaften und Erkrankungen der ArbeiterInnen durch massiven Pestizideinsatz an der Tagesordnung.
Stadt Herne
"Aus" für Produkte aus illegaler Kinderarbeit
Der Rat der Stadt Herne ist einem Antrag des Infozentrums Dritte Welt gefolgt und will zukünftig keine mit illegaler Kinderarbeit produzierte Waren mehr kaufen. Durch zahlreiche Aktionen, Vorträge und Ausstellungen hatte das Infozentrum Dritte Welt im Rahmen seiner Kampagne "Herne gegen ausbeuterische Kinderarbeit" über das Thema Kinderarbeit informiert und sich für den Ratsbeschluss engagiert.
Rosen ohne Reue
Zertifizierte Blumen fördern sozial und ökologisch verträgliche Arbeitsplätze
Der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) und das Flower Label Programm (FLP) stellten heute auf der Internationalen Pflanzenmesse in Essen ihre Zusammenarbeit vor. Beide Organisationen unterstützen gemeinsam eine Initiative ecuadorianischer Blumenproduzenten zur Produktion und Vermarktung zertifizierter Blumen in Europa. Ein Kooperationsabkommen mit 19 vom FLP zertifizierten Blumenbetrieben wurde im Mai unterzeichnet. "Durch die Förderung zertifizierter Betriebe wollen wir dazu beitragen, sozial und ökologisch verträgliche Arbeitsplätze in der Blumenindustrie in Entwicklungsländern zu schaffen. Die Verbraucher in Deutschland haben sicher auch mehr Freude an Rosen, deren Anbau die Gesundheit der Blumenarbeiterinnen nicht durch hochgiftige Pestizide gefährdet," erläutert der DED-Geschäftsführer Jürgen Wilhelm.
Muttertag
Blumen aus fairem Handel schützen Mütter und Kinder vor Ausbeutung
Auf vielen Blumenfarmen in Ländern der Dritten Welt herrschen nach wie vor unmenschliche Arbeitsbedingungen. Betroffen sind insbesondere Frauen, die in den Lieferländern in Afrika und Lateinamerika für Hungerlöhne arbeiten und dabei oft völlig ungeschützt giftigen Pestiziden ausgesetzt sind. Daran erinnert das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes aus Anlass des bevorstehenden Muttertages und appeliert daher an die Käufer sich für Blumen aus fairem Handel zu entscheiden.
Protest gegen deutsche Blumenhändler
Menschenrechtsverletzungen in kolumbianischen Blumenfarmen
An diesem Wochenende hält der deutsche Blumenimportverband BGI seinen Verbandstag in Dresden ab - dekoriert mit kolumbianischen Blumen. „Alle sollen sich an Blumen freuen. Die Freude kann allerdings nicht ungeteilt sein, wenn in kolumbianischen Blumenplantagen Gewerkschaften brutal verfolgt werden,“ bemängelt Frank Braßel von der internationalen Menschenrechtsorganisation FIAN.
Bauhaus-Archiv
Blumen und Gesichter aus Theresienstadt
Die Zeit des Nationalsozialismus hat mit sich gebracht, dass eine große Zahl von Künstlern in ihrem Schaffen unterbrochen, zum Schweigen gebracht und von der Öffentlichkeit vergessen wurde. Zu ihnen gehört die 1898 in Wien geborene Friedl Dicker-Brandeis, die in den 20er Jahren eine hoffnungsvolle Karriere im Kreis der Weimarer Bauhaus-Künstler begonnen hatte. Mit Leben, Wirken und Arbeiten der Malerin, Textil- und Möbelgestalterin und Bühnenbildnerin beschäftigt sich eine internationale Wanderausstellung, die ab Mittwoch in Berlin zu sehen ist. Das Bauhaus-Archiv in der Hauptstadt ist die einzige deutsche Station der Schau, die in Zusammenarbeit mit dem Simon Wiesenthal Center, Museum of Tolerance, in Los Angeles entstand.
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