Stiftung Warentest Rückschau

Produktkontrolle - Stiftung Warentest sieht Existenz weiterhin bedroht

Die Stiftung Warentest sieht ihre Existenz weiterhin bedroht. Solange die Finanzierung "von der jeweiligen politischen Wetterlage abhängt", werde das auch so bleiben, betonte Stiftungsvorstand Werner Brinkmann am Donnerstag in Berlin. Zwar habe der Bundestag im vergangenen Jahr die Kürzung der Zuwendungen, die im Haushaltsentwurf der Bundesregierung vorgesehen war, teilweise rückgängig gemacht. Dennoch könne der Fortbestand der Stiftung jederzeit erneut in Frage gestellt werden. Der Vorstand forderte deshalb ein ausreichend großes Stiftungskapital.

Durch dessen Verzinsung könnte die Einrichtung langfristig auf eine solide finanzielle Basis gestellt werden. Im vergangenen Jahr konnte die Stiftung Warentest nach Angaben Brinkmanns mit 5,4 Millionen Mark ein gutes Jahresergebnis erzielen. Zu den wichtigsten Gründen dafür zählte er drastische Sparmaßnahmen ebenso wie unerwartet hohe Erlöse durch das Handbuch Medikamente. Von dem Buch konnten 130.000 Exemplare verkauft werden.

Am 28-06-2001

Arzneimittel

Die Stiftung Warentest bewertet 1.400 von 7.000 untersuchten Arzneimitteln als "wenig geeignet" für die Krankheitsbekämpfung. Für die Neuauflage des am Mittwoch in Berlin vorgestellten "Handbuchs Medikamente" hatte die Prüforganisation die im vergangenen Jahr am meisten in Deutschland verschriebenen Präparate untersucht. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) wies die Darstellung zurück. BPI-Geschäftsführer Hans Sendler warnte in einer Erklärung vor einer Verunsicherung der Verbraucher und stärkeren Vorbehalten gegen Arzneimittel. "Das kann die Therapietreue beeinträchtigen, so dass unter Umständen ein dringend benötigtes Arzneimittel nicht mehr eingenommen wird", betonte Sendler in Berlin.

Stiftung-Warentest-Gutachter Gerd Glaeske sagte, von den rund 45.000 Mitteln auf dem deutschen Markt seien bisher nur etwa 25.000 geprüft und zugelassen worden. Dass ein Medikament zugelassen ist, sage aber noch nichts über seine Wirksamkeit aus. Mit dem Handbuch sollen deshalb Patienten in die Lage versetzt werden, Medikamente "verantwortungsbewusst und richtig anzuwenden".

Sendler verwies dagegen darauf, dass Arzneimittel nur aufgrund umfassender Daten zugelassen würden. Wer dieser Bewertung widerspreche, müsse "fundierte Beweise" haben. Der Stiftung habe aber im wesentlichen bereits veröffentlichte Literatur zur Verfügung gestanden. Zu den Arzneimitteln, die von Stiftung Warentest als "wenig geeignet" bewertet wurden, zählen bekannte Kombinationspräparate wie Thomapyrin und Neuralgin zur Schmerzbehandlung, Chol-Kugeletten und Aristochol Konzentrat als Abführmittel sowie Cafergot N, Migraeflux N, Migräne-Kranit N und Optalidon spezial NOC zur Migränebehandlung.

Das "Handbuch Medikamente" kann zum Preis von 78 Mark bestellt werden bei Stiftung Warentest, Vertrieb, Postfach 81 06 60 in 70523 Stuttgart, Tel. 01805-00 24 67 oder im Internet unter www.stiftung-warentest.de

Am 04-07-2001

Kurzportrait

Die Stiftung Warentest wurde 1964 von der Bundesregierung als Institut für vergleichende Waren- und Dienstleistungsuntersuchungen gegründet. Sie ist jedoch eine unabhängige Einrichtung, die Wert darauf legt, dass ihr niemand vorschreiben könne, "was und wie getestet wird".

Prüfanregungen kommen von den Lesern der Zeitschriften "Test" und "Finanztest" sowie von den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen und aus den jeweiligen Fachabteilungen der Stiftung. Im vergangenen Jahr durchliefen 1.827 Produkte 128 verschiedene Tests. Die meisten Untersuchungen gab es im Bereich Körperpflege und Arzneimittel, dicht gefolgt vom bisherigen Spitzenreiter Unterhaltungselektronik. Seit der Gründung wurden rund 66.000 Produkte geprüft.

Die Stiftung Warentest hat keine eigenen Testlabors, sondern vergibt Prüfaufträge an spezielle Fachinstitute. Die Tests laufen exakt nach den Vorgaben der Stiftung ab. Sie holt sich jedoch zuvor Anregungen aus einem Fachbeirat, in dem neben Verbraucherschützern und unabhängigen Experten auch Vertreter der Anbieter sitzen. Jeder Anbieter wird vor dem Test eines seiner Produkte kontaktiert. Gekauft wird das Produkt jedoch anonym.

Die Stiftung finanziert sich aus den Verkaufserlösen ihrer Testberichte sowie aus staatlichen Zuschüssen. Diese betrugen im Jahr 2001 rund 11,1 Prozent der rund 50,6 Millionen Euro Gesamterträge. Die Stiftung hat ungewöhnlicherweise keine eigenes Stiftungskapital. Vorstand Werner Brinkmann kritisiert diesen Umstand als "Geburtsfehler" und drängt die Politik, entsprechendes Geld zur Verfügung zu stellen.

Am 25-06-2002

Licht in den Weiterbildungsmarkt

Die Stiftung Warentest nimmt künftig auch die Qualität beruflicher Weiterbildungsangebote regelmäßig unter die Lupe. Eine auf Anregung der Bundesregierung gegründete neue Abteilung der Stiftung werde jährlich Angebote in bis zu 20 verschiedenen Bereichen testen und bewerten, sagte Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) am Dienstag in Berlin. Bulmahn räumte ein, dass die Zahl der Tests angesichts eines völlig unübersichtlichen Weiterbildungsmarktes von rund 35 000 Anbietern mit über 400 000 Produkten relativ gering sei. Dennoch hoffe sie, dass dadurch auch andere Anbieter zu mehr Qualität angespornt würden.

Bis Ende 2005 stehen den Angaben zufolge für die Weiterbildungstests rund sechs Millionen Euro aus Mitteln des Bildungsministeriums sowie der EU zur Verfügung. Bulmahns Ziel ist es, die nun gegründete Abteilung zu einer eigenen "Stiftung Bildungstest" auszubauen, die dann auch die Studienangebote der Hochschulen auf den Prüfstand stellen soll. Auf ein entsprechendes Angebot, das sie den Kultusministern der Länder im Februar unterbreitet habe, hätten diese aber bislang noch nicht reagiert, sagte die Bundesministerin.

Nach Angaben des Vorstands der Stiftung Warentest, Werner Brinkmann, sollen zunächst vor allem solche Angebote geprüft und bewertet werden, die von der Bundesanstalt für Arbeit gefördert werden. In den kommenden zwölf Monaten seien unter anderem Tests von Bewerbungstrainings, Langzeitkursen im kaufmännischen Bereich, Existenzgründerseminaren, Weiterbildungsdatenbanken und Kursen für Wirtschaftsenglisch geplant. Bei den Tests würden jeweils 10 bis 20 Einzelangebote verglichen und die Ergebnisse anschließend veröffentlicht.

Die Stiftung ist Bulmahn zufolge in ihrer Arbeit völlig frei, es gebe keinerlei Vorgaben seitens der Bundesregierung. Diese Unabhängigkeit sei eine Voraussetzung dafür, dass "das unbestechliche Siegel der Stiftung Warentest" zum "Wegweiser durch den Bildungsdschungel" werden könne.

Am 16-07-2002

Eine Million Allianz-Kunden mit DDR-Police

Über eine Million Kunden der Allianz AG in den vom Hochwasser betroffenen Ländern Sachsen und Thüringen haben bei Schäden gute Chancen auf eine finanzielle Entschädigung. Sie besitzen DDR-Policen über eine so genannte erweiterte Haushaltversicherung, die nach der Wiedervereinigung von dem Münchner Versicherungsriesen übernommen wurden. In ihnen sind Elementarschäden wie Hochwasser automatisch enthalten. Bislang lägen nur wenige Schadenmeldungen vor, sagte ein Allianz-Sprecher am Freitag auf Anfrage. Dementsprechend gebe es "noch nicht einmal annähernd" einen Überblick über mögliche Schäden durch die Flutkatastrophe.

Von den in Ostdeutschland einst rund sechs Millionen übernommenen Versicherungsverträgen besitzt die Allianz noch rund drei Millionen Kunden mit Haushaltsversicherungen, in denen auch Elementarschäden abgedeckt sind. Darüber hinaus seien noch bei 60 Prozent von rund 800.000 übernommenen DDR-Policen zur Gebäudeversicherung Elementarschäden versichert, sagte der Unternehmenssprecher.

Normalerweise zahlt die Hausratversicherung für Schäden durch Überschwemmungen nicht. Versichert ist Hausrat lediglich gegen Schäden durch Feuer, Sturm, Hagel, Leitungswasser und Einbruchdiebstahl. Nur in der so genannten erweiterten Haushaltversicherung aus der DDR sind Schäden durch Überschwemmungen automatisch im Versicherungsschutz enthalten. Ansonsten muss zusätzlich zur Hausratversicherung eine erweiterte Elementarschadenversicherung abgeschlossen werden. Bei 50.000 Euro Hausratversicherungssumme kostet das laut Stiftung Warentest je nach Region und Versicherungsgesellschaft 10 bis 40 Euro extra. Ähnlich sind in den von der Allianz übernommenen DDR-Policen für die Wohngebäudeversicherung Überschwemmungsschäden automatisch enthalten.

Am 16-08-2002

Bahnfahren

Die Stiftung Warentest hat am Donnerstag ihre Bilanz zum neuen Tarifsystem der Deutschen Bahn vorgestellt. Hauptschwachpunkte seien nach ihrer Einschätzung die Preise außerhalb des Plan&Spar Rabattes. Dazu müssen Hin- und Rückfahrt verbindlich 7 Tage vorher gebucht werden und eine Nacht von Samstag zu Sonntag dazwischen liegen. Für diese Offerte gibt es aber nur begrenzte Kontingente. Gerade auf attraktiven Strecken werde dieses von der Bahn auf mindestens zehn Prozent der Plätze bezifferte Kontingent oft ausverkauft sein. Auch Familien seien entgegen der Bahnwerbung längst nicht immer die großen Gewinner der Tarifreform.

Sind die Kinder älter als 14 Jahre, stiegen die Preise gegenüber dem alten ICE-Familiensparpreise, der Kinder bis 17 Jahre einbezog, generell an. Sei kein Plan&Spar-Angebot verfügbar, nähmen die Kosten für die Fahrt mit zwei Kindern gegenüber dem bisherigen Sparpreis sogar bis auf 171 Prozent zu. Bisher gab es eine Familienbahncard mit 50 Prozent Rabatt für alle Kinder, für die Kindergeld gezahlt wurde, bis zum 27. Lebensjahr. Jetzt ist nur noch bis zum 17. Lebensjahr über die Eltern eine eigene Bahncard für eine Bearbeitungsgebühr von fünf Euro erhältlich.

Wird ein gebuchter Zug verpasst, muss nicht nur die Differenz zum teureren Normalpreise bezahlt werden, sondern auch eine Umtauschgebühr von 45 Euro je Fahrtrichtung.

Ebenfalls schlechter weg kämen Alleinerziehende mit einem Kind unter sechs Jahre. Im Nahbereich bis 180 Kilometer, wo Plan&Spar-Tarife selten nutzbar sind, verteuerten sich die Tickets drastisch - im Schnitt um fast 50 Prozent. Selbst bei Nutzung der Spartarife gebe es kleine Einsparungen meist erst bei Langstrecken ab 450 Kilometern. Ähnlich gehe es alleinreisenden Erwachsenen. Da der Bahncard-Rabatt wird halbiert wird, treffe es am stärksten gelegentliche Pendler, für die sich Streckenzeitkarten nicht lohnen. Außerdem gelten im Regionalexpress die Plan&Spar-Sonderpreise nicht, wenn sich nicht irgendwo bei der Reise ein ICE, EC oder IC einreiht.

Für eine weitere Preiserhöhung sorge die Bahn damit, dass sie Preiswerte blau-weiße Interregio-Züge (IR) umgespritzt und als rot-weiße IC-Züge wieder einsetzte, auf den selben Strecken zu weit höheren Preisen. Für Bahncard-Kunden könnten sich die Preise damit im Vergleich um bis 102 Prozent erhöhen.

Kritisch betrachtet die Stiftung Warentest auch die Bahncomputer. Nach Fernverbindungen zwischen Hamburg und Erfurt befragt, spucke er zehn verschiedene Preise zwischen 54,00 und 80,80 Euro aus.

Positiv werden hingegen die Angebote für Kleingruppen hervorgehoben. Hier könnten sich Rabatte addieren, da jeder Mitfahrer 50 Prozent Rabatt erhält. Dazu kommen 25 Prozent Bahncard-Rabatt und – soweit verfügbar - Plan&Spar-Sonderpreise. Auf mittleren und langen Strecken könnten so Kleingruppen zwischen 21 und 40 Prozent billiger reisen als mit bisherigen Spartarifen.

Am 21-11-2002

Urteil

Dem Süßwarenhersteller "Lindt&Sprüngli" kommt eine Schoko-Mogelpackung teuer zu stehen. Wegen fahrlässigen Verstoßes gegen das Eichgesetz muss die Firma nach einem Urteil des Amtsgerichts Berlin-Tiergarten vom Freitag 33.000 Euro zahlen. Das Gericht vertrat die Auffassung, dass der Inhalt der mit Pralinen gefüllten "Schatztruhe" im Verhältnis zur Verpackungsgröße um 30 Prozent zu gering war. 148.000 "Schatztruhen" waren verkauft worden. Dem Unternehmen sei dadurch ein zu Unrecht erlangter Vermögensvorteil entstanden, der abgeschöpft werden müsse, hieß es im Urteil.

Im Verfahren ging es um eine Pralinenkreation, die im Jahr 2000 von der Firma als Weihnachtssortiment angeboten wurde. Ein Berliner Verbraucher hatte sich bei der Stiftung Warentest über den Inhalt einer Packung beschwert. Die Behörde leitete die Kritik an das zuständige Landesamt für das Mess- und Eichwesen weiter. Laut Verpackungsverordnung darf ein Gramm Produkt nur sechs Milliliter Verpackungsvolumen haben.

Einen ähnlichen wie den jetzt verhandelten Streit hatte es ursprünglich um eine im Weihnachtsgeschäft 2000 von Lindt angebotene Blechdose gegeben. Dieser Fall wurde jedoch aus verfahrensökonomischen Gründen eingestellt. Es gebe zu viele Punkte, über die man streiten könnte, was eine umfassende Beweisaufnahme nach sich ziehen würde, sagte die Richterin.

Das Urteil ist rechtskräftig. Die 33.000 Euro werden der Justizkasse zu Gute kommen.

Am 22-11-2002

Deutsche Früchte umweltfreundlicher und gesünder

Wer im Frühling Lust auf süße, leckere Erdbeeren bekommt, sollte lieber warten, bis die roten Leckerbissen aus heimischen Gefilden im Angebot sind. Das ist besser für den Geschmack und wohl auch für das Wohlbefinden: In fast allen importierten Erdbeeren fand die Stiftung Warentest Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Früchte aus Marokko waren dabei stets deutlich bis stark belastet, berichtet die Zeitschrift test in ihrer Mai-Ausgabe.

Erdbeeren zu erschwinglichen Preisen, die bei uns schon im Winter Käufer locken, sind weit gereiste Weltenbummler. Sie kommen hauptsächlich aus Spanien, aber auch aus Marokko, Ägypten, Israel, Jordanien oder Florida. Damit sie schön wachsen und die weite - umweltschädliche - Reise überstehen, bekommen die Pflanzen zum Beispiel jede Menge Pestizide verpasst: gegen Blattläuse, Wurzelfäule, Spinnmilben, Raupen, Käfer und Schimmel auf dem Obst. Reste davon verbleiben auch auf der Frucht.

Von 21 Erdbeerproben waren nur zwei pestizidfrei, in 19 fanden die Tester insgesamt 16 verschiedene Pflanzenschutzmittel, hauptsächlich solche gegen Pilzbefall. Etliche Proben enthielten sogar bis zu vier verschiedene Substanzen. Dabei lagen die Messwerte vielfach sehr deutlich unter den zulässigen Höchstmengen. Aber: sieben Proben waren "deutlich belastet", darunter vier spanische und drei marokkanische. In einer weiteren marokkanischen Probe fanden die Tester fünf Mal mehr Antipilzmittel als zulässig. Sie hätten gar nicht verkauft werden dürfen.

Am 24-04-2003

Pestizid-Grenzwert überschritten

Erdbeeren der REWE-Supermarktkette minimal überschreiten erneut deutlich den gesetzlichen Pestizid-Grenzwert. Das berichtet die Umweltorganisation Greenpeace in Berufung auf die Werte eines unabhängiges Speziallabors, das die Früchte im Auftrag von Greenpeace testete. Bei der Untersuchung sei eine Konzentration des Insektizids Tebufenpyrad gefunden worden, die den zulässigen Grenzwert für das Pestizid um mehr als das Dreifache überschreite. Die aus Spanien stammenden Erdbeeren der Marke S.A.T. Grufesa waren mit 0,17 Milligramm Tebufenpyrad pro Kilo belastet. Das Pestizid ist in Deutschland nicht zugelassen.

Bereits vor zwei Monaten hatte Greenpeace Früherdbeeren verschiedener Supermarktketten auf Pestizidrückstände untersucht. Bei Erdbeeren eines Hamburger minimal-Marktes wurde eine Grenzwertüberschreitung um das Siebenfache festgestellt. Im gleichen Supermarkt kaufte Greenpeace am 7. Mai erneut Erdbeeren ein und wieder fand sich eine zu hohe Pestizidbelastung. Auch die Stiftung Warentest veröffentlichte vor einigen Tagen einen Pestizid-Test von Erdbeeren und stellte nur bei den Früchten eines REWE-Geschäftes ein Überschreiten des Grenzwertes fest. Nach drei Verstößen gegen das Lebensmittelgesetz in kürzester Zeit fordert Greenpeace den Konzern zum Handeln auf. REWE müsse dafür sorgen, dass bei den angebotenen Lebensmitteln zumindest die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden.

"Der Verkauf dieser Früchte durch REWE ist gesetzwidrig. Die Erdbeeren müssen sofort vom Markt genommen werden," fordert Greenpeace-Chemieexperte Manfred Krautter. Die Qualitätskontrolle des REWE-Konzerns sei offenbar miserabel. Der Konzern müsse sicher stellen, dass er keine pestizidbelastete Ware mehr verkauft und seine Kunden besser schützt.

Früherdbeeren gehören zu den Obstsorten, die am stärksten und häufigsten mit Pestiziden belastet sind. Weil der Lebensmittelhandel selbst nicht genug kontrolliere und die Behörden unzureichend überwachten, würden diese zum Teil gesundheitlich bedenklichen Früchte trotzdem auf den Tisch der Verbraucher gelangen, kritisiert die Umweltorganisation. Bei Stichproben von Überwachungsbehörden aus dem Jahr 2001 wurden in über zehn Prozent der angebotenen Erdbeeren die Pestizid-Grenzwerte überschritten. Diese Ware dürfte nicht verkauft werden. "Erdbeeren sollte man nur kaufen, wenn sie bei uns reif sind. Grundsätzlich sind Bio-Lebensmittel die beste Wahl für eine gesunde und sichere Ernährung," empfiehlt Krautter.

Darüber hinaus fordert Greenpeace verstärkte Lebensmittelkontrollen durch den Lebensmittelhandel und die Behörden. Grundsätzlich sollen nur rückstandsfreie Lebensmittel verkauft werden. Die Behörden sollten zudem rigoroser gegen Verstöße vorgehen. Auch ein Verbraucherinformationsgesetz, nach dem Grenzwertüberschreitungen in Lebensmitteln sofort unter

Nennung der Markennamen und Hersteller öffentlich gemacht werden müssten könne die Situation entschärfen.

Am 15-05-2003

Wichtige Versicherung nicht für alle verfügbar

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine gute Geldanlage - "Jeder braucht eine Berufsunfähigkeitsversicherung", meint etwa die Stiftung Warentest. Aber nicht jeder bekommt eine: Bauarbeiter und Feuerwehrleute, aber auch Lehrer und Musiker mit einer Ablehnung ihres Vertrages oder zumindest hohen Prämien rechnen. Wer das Glück hat, eine Versicherung zu bekommen, sollte zudem auf die Konditionen achten.

"Jeder vierte Arbeitnehmer scheidet heute vorzeitig aus dem Erwerbsleben aus", warnte Finanztest-Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen. Für alle ab 1961 Geborenen wird das ohne Berufsunfähigkeitsversicherung schnell eine finanzielle Katastrophe: die gesetzliche Versicherung gibt es für sie nicht mehr.

Für die August-Ausgabe von Finanztest hat die Stiftung Warentest daher fast 100 Angebote für Berufsunfähigkeitsversicherungen geprüft und große Leistungsunterschiede festgestellt. Zudem gibt es bei gleicher Leistung Preisunterschiede von bis zu 40 Prozent.

Ein 30-jähriger kaufmännischer Angestellter etwa zahlt beim Testsieger Volksfürsorge jährlich 924 Euro, wenn er bis 65 Jahre versichert ist. Die Axa - sie erhielt ebenfalls ein "Sehr gut" - verlangt dafür nur 662 Euro. Bewertet wurden aber nicht die Preise, sondern die Versicherungsbedingungen und die Anträge, die den Verträgen zugrunde gelegt werden. Denn sie entscheiden, ob der Versicherer die vereinbarte Rente wirklich zahlt oder verweigern kann.

Besonders problematisch ist der Leistungsausschluss für einzelne Krankheitsbilder. Sind sie nicht genau abgrenzbar und das ist häufig der Fall, z.B. bei Rückenproblemen oder Allergien, kann der Versicherer im Ernstfall diese gesundheitliche Störung allzu leicht als Ursache für die Berufsunfähigkeit anführen. Dann gibt es kein Geld, und der Versicherte hat den hohen Beitrag jahrelang umsonst bezahlt.

Die Warentester untersuchten 95 Tarife von 68 Versicherungen. 17 Angebote waren "Sehr gut", 47 "Gut", 24 erhielten ein "Befriedigend" und sieben waren "ausreichend".

Am 15-07-2003

Gesundheitsreform

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di warnt angesichts der Konsensgespräche zur Gesundheitsreform vor einer "restlosen Ausgliederung des Zahnersatzes aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung". Damit würde erstmalig "medizinisch Notwendiges" nicht mehr zu diesem Leistungskatalog gehören, kritisierte ver.di-Chef Frank Bsirske am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin".

Hier stehe auch die Glaubwürdigkeit von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) auf dem Spiel, fügte der Gewerkschaftschef hinzu. Schließlich habe der Kanzler gefordert, der sozialen Status der Menschen dürfe nicht an ihren Zähnen zu erkennen sein. Auch habe Schröder angekündigt, dass das Monopol der Kassenärztlichen Vereinigung gebrochen werde und die Krankenhäuser "den Zugang zur ambulanten fachärztlichen Versorgung bekommen".

Jetzt scheine sich genau das Gegenteil abzuzeichnen, sagte Bsirske: "Die Versicherten sollen berappen, und das Monopol der Kassenärztlichen Vereinigung bleibt erhalten". Schröder sei nun gefordert, eine solche Entwicklung bei den Konsensgesprächen zu verhindern.

Gerade erst am Dienstag hatte die Stiftung Warentest bekanntgegeben, dass viele Gruppen von Beschäftigten keine Chance mehr haben, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Für alle ab dem Jahr 1961 Geborenen gibt es keine staatliche Versicherung mehr.

Am 16-07-2003

13 von 15 "mangelhaft"

Säfte schmecken oft nicht so wie ihr Name eigentlich verspricht. Das fanden die Tester der Stiftung Warentest bei einer Untersuchung von 15 Ananassäften heraus. 13 Produkte bekamen das Qualitätsurteil "mangelhaft", nur zwei Bio-Direktsäfte waren "gut", wie die Stiftung am Donnerstag mitteilte.

Der Grund für die überwiegend schlechte Beurteilung: Bei 13 Säften stimmte das Aromaspektrum nicht. Laut Fruchtsaftverordnung muss der Saft in Farbe, Aroma und Geschmack charakteristisch für die Frucht sein, aus der er stammt. Das war bei den schlecht beurteilten Produkten nicht der Fall.

Bei den Ananassäften von Bauer und Niehoffs Vaihinger wurden den Angaben zufolge sogar für Fruchtsaft verbotene synthetische Aromastoffe nachgewiesen. Ein "Mangelhaft" bekamen auch die meisten anderen Säfte, die aus Konzentrat rückverdünnt wurden, weil bei ihnen das Ananasaroma nicht wieder hergestellt war.

Auch zwei Direktsäfte von Aldi Nord und Aldi Süd erhielten die schlechte Note, weil ihr Aromaspektrum für Ananasdirektsaft untypisch war und die Aromastoffe auf verdorbene Früchte hinwiesen. Eine Gesundheitsgefahr durch Keime oder Schadstoffe gehe von den Produkten allerdings nicht aus, betonen die Tester.

Nur die beiden Bio-Direktsäfte von Voelkel und Beutelsbacher überzeugten durch ein rundum typisches Ananassaftaroma. Sie rochen und schmeckten auch deutlich nach reifer Ananas.

Am 24-07-2003

Pestizidbelastet

Mit Kritik hat die Umweltorganisation Greenpeace auf die Vorwürfe des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA) reagiert. "Der BGA sollte weniger hysterisch auf berechtigte Kritik reagieren und zur Sach-Diskussion zurückkehren", so Greenpeace Chemie-Experte Manfred Krautter. Der BGA hatte der Umweltorganisation vorgeworfen, die Verbraucher zu täuschen und mit einer "bekannten Masche aus Halbwahrheiten und pseudo-wissenschaftlichen Behauptungen" auf sich aufmerksam machen zu wollen. Greenpeace hatte zuvor zum sechsten Mal in diesem Jahr Ergebnisse der Pestizid-Messungen in Obst und Gemüse von großen deutschen Handelsketten veröffentlicht und bei den untersuchten Proben zum Teil erhebliche Überschreitungen der gesetzlichen Grenzwerte festgestellt.

Gleichzeitig fanden sich gehäuft gesundheitlich besonders bedenkliche Mehrfachbelastungen mit Pestiziden. Untersucht wurden unter anderem Paprika, Tafeltrauben und Erdbeeren.

Die Greenpeace-Ergebnisse seien keine Einzelfälle, so die Organisation. Tests der Stiftung Warentest, Ökotest und von TV-Magazinen aus den letzten Jahren seien zu ähnlichen Ergebnissen gekommen. In bestimmten Obst- und Gemüsesorten würden die gesetzlichten Vorgaben häufig nicht eingehalten. Die EU habe bereits im vergangenen Jahr die deutschen Behörden gerügt: "Rückstände in Lebensmitteln werden (in Deutschland) nicht als eine ernsthafte Gefahr angesehen. Produkte, deren Rückstände die gesetzlichen Höchstwerte überschreiten, werden in der Regel nicht beschlagnahmt." Von "einseitigem Anprangern zulässiger Toleranzwerte", wie es der BGA schreibt, könne bei der Fülle der Ergebnisse keine Rede sein.

Des Weitern seien die Untersuchungen durch erfahrene und qualifizierte Wissenschaftler durchgeführt worden. Die Organisation arbeite bei der Rückstandsuntersuchung mit unabhängigen und behördlich anerkannten Laboratorien und Instituten zusammen, die zu den besten in Europa zählten. Diese Institutionen würden auch die Bewertung der Grenzwertüberschreitungen vornehmen. Im konkreten Fall lasse Greenpeace die Lebensmittel, die direkt in Supermärkten gekauft werden, von einem der besten deutschen Fachlabors für Pestizidrückstände untersuchen.

Dieses Fachlabor sei für diese Untersuchungen bei Prüfinstitutionen akkreditiert und erfülle die behördlichen Anforderungen für Rückstandsuntersuchungen des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes, so die Organisation.

Auch seien gesundheitliche Risiken sind bei den gefundenen Belastungen nicht von der Hand zu weisen. In insgesamt 23 Prozent der 92 von Greenpeace untersuchten Proben der großen Lebensmittelketten wurden Grenzwertüberschreitungen festgestellt. In einigen der untersuchten Lebensmittel sei nicht nur der Grenzwert von einem, sondern die Grenzwerte von bis zu drei Pestiziden gleichzeitig überschritten worden. In 21 Prozent der Proben hätten sich vier oder mehr Pestizide gleichzeitig gefunden. Und die geltenden Grenzwerte berücksichtigten viele Wirkungen der Pestizide nicht ausreichend, etwa die hormonelle Wirkung. Die Kombinationswirkung von Pestiziden untereinander werde. außer Acht gelassen. Greenpeace berücksichtige diese Mehrfachbelastungen durch Anwendung eines Summengrenzwertes. Dies diene dem Gesundheitsschutz, werde aber vom BGA als "unzulässig" angeprangert.

Am 29-08-2003

LichtBlick

Der Baden-Württembergische Ex-Monopolist EnBW hat zum Anfang des Monats seine Strompreise im Allgemeinen Tarif angehoben. EnBW-Komfort-Kunden zahlten jetzt für ihren überwiegend aus Atomkraft gewonnenen Strom teils erheblich mehr als für Ökostrom beispielsweise von LichtBlick. Darauf weist die Jugendumweltzeitung Juckreiz hin und fordert alle EnBW-Kunden auf, ihr Sonderkündigungsrecht zu nutzen und zu einem umweltfreundlichen Stromanbieter zu wechseln.

"EnBW hat oft genug gezeigt, dass dem Konzern die Sicherheit der Bevölkerung völlig egal ist", kritisieren die Redakteure. Dazu weisen sie auf die immer wieder aufgedeckten massiven Sicherheitsverstöße in den EnBW-Atomkraftwerken. Jeder Stromkunde in Deutschland habe aber die Möglichkeit zu zeigen, dass er etwas ändern wolle. Mit einem Stromwechsel beispielsweise zu LichtBlick könne man nicht nur den privaten Atomausstieg vollziehen, sondern auch Geld sparen. Ein Durchschnittshaushalt mit 2500 Kilowattstunden Jahresverbrauch spare dabei fast 60 Euro im Jahr ein.

"Gewerbe-Kunden sparen gar noch mehr - bei 5.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch beispielsweise fast 240 Euro im Jahr, so die Redaktion. Zudem bestehe der LichtBlick-Strom fast vollständig aus erneuerbaren Energien wie Wasser, Wind und Biomasse kommt und zu acht Prozent aus ebenfalls umweltfreundlicher Erdgas- Kraft-Wärme-Kopplung (Durchschnitt von 2002).

Um den Wechsel noch attraktiver zu machen, bekämen alle, die über die Juckreiz-Ökostrom-Kampagne auf grünen Strom umsteigen, 100 Kilowattstunden als Startguthaben kostenlos. Das reiche für rund hundert Mal Wäsche waschen oder um eine Energiesparlampe fast ein Jahr lang ununterbrochen brennen lassen.

Der vom Juckreiz empfohlene Strom von LichtBlick werde auch von der Stiftung Warentest (test 8/2001) ausdrücklich empfohlen: "Öko muss nicht teuer sein. Umweltschutz und "guter" Service sind zwar nicht kostenlos, bemerkenswert ist aber: Ökostrom von LichtBlick ist bei niedrigem Verbrauch sogar oft günstiger als herkömmlich produzierter Strom."

Am 05-09-2003

Gesundheitsreform

Die Berechnung der Belastungsgrenze für Zuzahlungen zu Leistungen der Krankenversicherung ist eine komplizierte Angelegenheit. Für viele Versicherte ist auch 10 Wochen nach Inkrafttreten des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes unklar, wann die Belastungsgrenze erreicht ist und welche Freibeträge bei der Berechnung abzuziehen sind. Versicherte können sich leider nicht immer auf ihre Krankenversicherung verlassen, denn zu Unrecht bringen die Krankenversicherungen von den Bruttoeinnahmen einen zu niedrigen Kinderfreibetrag in Abzug.

"Die Krankenversicherungen gehen derzeit davon aus, dass pro Kind lediglich ein Freibetrag in Höhe von 3.648 Euro abzuziehen ist. Das widerspricht jedoch der gesetzlichen Regelung des Einkommenssteuergesetzes, das Anwendung findet. Richtigerweise müsste pro Kind ein Freibetrag in Höhe von 5.808 Euro abgezogen werden" so Sabine Vollrath, Patientenanwältin der Verbraucherzentrale.

Offenbar handelt es sich um eine Panne bei der Gesetzgebung. Nach Recherchen von STIFTUNG WARENTEST online war beabsichtigt, einen Kinderfreibetrag von 3.648 Euro festzuschreiben. Beim Verweis auf die einschlägigen Normen im Einkommensteuergesetz übersahen die zuständigen Experten im Ministerium offenbar, dass dort zusätzlich noch ein Freibetrag von insgesamt 2.160 Euro je Kind für Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf vorgesehen ist. Das Bundesministerium für Gesundheit will trotz eines ausdrücklichen Hinweises aus dem Bundesrat derzeit keine Änderung vornehmen.

Versicherte sollten sich also die konkrete Berechnung der Krankenversicherung aushändigen lassen und Widerspruch einlegen, sofern nur ein geringerer Kinderfreibetrag berücksichtigt wurde. Das gilt auch dann, wenn die Krankenversicherung die Belastungsgrenze aufgrund des geringeren Kinderfreibetrages nicht als erreicht ansieht. Musterschreiben und eine Detailinformation erhalten Sie in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen (für Schleswig-Holstein in Flensburg, Heide, Kiel, Lübeck und Norderstedt) sowie im Internet.

Am 11-03-2004

Rückstände von Antibiotika und Bienenabwehrmitteln

Jeder Deutsche verzehrt im Jahr durchschnittlich 1,5 Kilogramm Honig. Experten zufolge ist nirgendwo sonst auf der Welt die Nachfrage nach dem Lebensmittel so groß wie in Deutschland. Doch die Qualität lässt laut einer Studie von Stiftung Warentest in vielen Fällen zu wünschen übrig. Fast jedes zweite getestete Produkt erhielt nur das Qualitätsurteil "mangelhaft". Bei zwölf der 34 überprüften Honigsorten hätten die Experten Rückstände von Antibiotika, Bienenabwehrmitteln und anderen kritischen Substanzen festgestellt, teilte Hubertus Primus, Chefredakteur der Zeitschrift "Test", am Donnerstag in Berlin mit.

Die Leiterin der Studie, Birgit Rehlender übte Kritik an der neuen Honigverordnung. Vom Sommer an muss die Herkunft des Honigs auf dem Etikett stehen. Da jedoch auch gefilterter Honig, dem zuvor Fremdstoffe und Pollen entzogen werden können, verkauft werden darf, sei der Manipulation Tür und Tor geöffnet, warnte Rehlender.

Zweimal entdeckten die Experten den krebserregenden und erbgutschädigenden Stoff Nitrofuran, der in der Europäischen Union seit 1995 verboten ist. Auch andere Antibiotika, deren Einsatz in der Bienenzucht in Deutschland nicht erlaubt ist, wurden gefunden. Von Antibiotikarückständen seien auch zwei Bio-Produkte betroffen. Die belasteten Honigsorten gelangten in den meisten Fällen über den Import aus Südamerika und Osteuropa auf den deutschen Markt, sagte Rehlender. "Alle Honige, in denen wir Antiobiotikarückstände gefunden haben, hätten nicht verkauft werden dürfen", fügte sie hinzu.

In einigen Sorten fanden die Kontrolleure so genannte "Bee Repellents". Die Imker setzen solche Mittel ein, um die Bienen zu vertreiben und schneller und einfacher an den Honig zu gelangen. In dem Lebensmittel hätten diese Fremdstoffe aber nichts zu suchen, betonte Primus. In zwölf Fällen seien zudem Geruch und Geschmack nicht zufriedenstellend gewesen.

Die Stiftung Warentest bemängelt auch den häufigen Etikettenschwindel bei den so genannten "Sortenhonigen". Sieben von 15 als Akazien-, Raps- oder Tannenhonig ausgelobten Produkte seien nicht sortentypisch gewesen. Sortenhonige sind im allgemeinen teurer als Mischblütenhonige.

Am 25-03-2004