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Lufthansa und Piloten zur Schlichtung

Tarifverhandlungen gescheitert

Die Lufthansa hat die Tarifverhandlungen mit der Pilotenvereinigung Cockpit für gescheitert erklärt und strebt nun eine Schlichtung an. Konzernsprecher Klaus Walther sagte am Dienstag in Frankfurt am Main, das Unternehmen gehe davon aus, "dass Cockpit die Schlichtung akzeptiert". Es sei selbstverständlich, dass die Piloten während der Schlichtung auf Arbeitskampfmaßnahmen verzichteten, fügte er hinzu. Walther betonte den "starken Einigungswillen" der Airline. Der Konzern sei den Piloten in der für sie wichtigen Frage der Laufzeit des Tarifvertrages entgegen gekommen.

Zuvor hatte schon Cockpit das Scheitern der Verhandlungen verkündet und die Lufthansa dafür verantwortlich gemacht. Die Geschäftsleitung des Unternehmens habe jede Bewegung in Richtung eines Kompromisses mit einer Verschlechterung ihres Angebots beantwortet, hieß es in einer Cockpit-Mitteilung.

Die Tarifverhandlungen waren am Montag in der siebten Runde an einem geheimgehaltenen Ort fortgesetzt worden. Die Lufthansa war mit dem Angebot einer Einkommensverbesserung von 10,6 Prozent, eine Gewinnbeteiligung, einen Inflationsausgleich sowie zusätzlichen Strukturverbesserungen von drei Prozent für die nächsten vier Jahre in die Gespräche gegangen. Die Piloten hatten dagegen 24 Prozent mehr Gehalt bei einer zwölfmonatigen Laufzeit des Tarifvertrages verlangt. Über die Höhe der Forderungen der Piloten hatte es Streit gegeben. Die Gewerkschaft ver.di warf der Vereinigung Cockpit vor, die soziale Ausgewogenheit der Gehälter zu gefährden.

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