Walfang
Walschützer stoppten Treibjagd auf Kleinwale in Japan
Die Fischer hatten bereits mindestens vier Grindwale verletzt und getötet, indem sie Stricke um sie legten, mit Messern auf sie einstachen, um sie weg von der Öffentlichkeit in eine nahegelegene Bucht zu schleppen, wo sie schließlich getötet wurden. Die Präsenz der Walschützer als Zeugen der Abschlachtung scheint die Fischer dann bis auf weiteres von der Tötung der übrigen Wale abgehalten zu haben. Diese befinden sich immer noch gefangen in der Bucht. Ihr Schicksal ist offen. Ein Walbaby starb dort jedoch bereits am Strand, wahrscheinlich durch den Schock.
Immer noch erschüttert von den grausamen Szenen, die sein Team und ein japanischer Kollege dokumentierten, berichtet Hardy Jones der WDCS am Telefon: "Die Öffentlichkeit muss über diese Grausamkeit informiert werden! Widerhaken wurden in die Walkörper geschlagen; sie wurden von Messern verwundet und zerfetzt". Er fügte hinzu: "Wir haben zwar vorläufig einen Stop der Tötungen erreicht, aber es erfordert mehr öffentlichen Druck, um die Fischer dazu zu bewegen, die übrigen Wale freizulassen und dieser grausamen Praxis für immer Einhalt zu gebieten!"
Nicolas Entrup von der WDCS ruft die japanische Regierung nicht nur dazu auf, dem Töten sofort Einhalt zu gebieten und die Tiere freizulassen, sondern auch umgehend für die volle persönliche Sicherheit von Hardy Jones und seines Teams zu sorgen: "Wir sind tief besorgt nicht nur wegen des Schicksals dieser Tiere, sondern auch um die mutigen Walschützer, die sie zu verteidigen versuchen. Dieses Vorgehen der Fischer ist ganz und gar inakzeptabel!"
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 10. Okt. 2001 unter:
artenschutzStichworte:
« USA erhalten drei NATO-Awacs-Flugzeuge
Hilfsorganisationen können afghanischen Flüchtlingen nur schwer »
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Kleinwaffen sind kein Spielzeug
- Nachhaltige Geldanlage - Grünes Geld Berlin
- Griechenlands Insolvenz
- Burnout Symptome erkennen - Checkliste als Hilfe
- NRW Justiz: Die Landesregierung ist gefordert
- Senioren: Alt ist, wenn man Seniorenresidenz googelt
- Christian Wulff - Wenn Machtmenschen menscheln
- Diskurs der Rechtspopulisten über Israel
- Photovoltaik-Zubau in Deutschland
- Versammlungsfreiheit - ausschlaggebende Grundlage der Verfassung
