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Songs sollen künftig kostenlos über Internet erhältlich sein

Öffnung des Musikmarktes

Die beiden Musikgiganten Universal Music Group und Sony Music Entertainment haben sich für eine neue Download-Strategie für ihre Musik entschieden. Sie würden künftig den Konsumenten ihr Repertoire einfach und kostengünstig im Internet anbieten, berichtet die Los Angeles Times. Die Songs der beiden großen Labels sollen nicht nur beim eigenen Online- Portal Pressplay erhältlich sein, sondern auch bei unabhängigen Online-Händlern wie Amazon, Best Buy und Sam Goody. Außerdem werde auf den Versuch, eine Verwendung auf anderen Geräten bzw. das Brennen auf CDs zu verhindern, verzichtet.

Dieser von Analysten und Händlern begrüßte "große Schritt in die richtige Richtung" bedeutet eine entscheidende Kehrtwende der bisherigen Online-Politik. Der seit längerem bröckelnden Mauer der Musikindustrie gegen die Online- Distribution dürfte damit endgültig der Einsturz drohen.

Es solle auch möglich sein, Lieder online zu kaufen bevor sie noch als CD erhältlich sind. Wesentlich für Konsumenten und somit auch Händler ist aber der Verzicht auf Kopierschutzmaßnahmen. Dem Kunden wird erlaubt über das gekaufte Produkt zu verfügen, es also in andere Formate zu transformieren und damit mobil zu machen.

Mit der Entscheidung hoffen die beiden Labels, an Online-Tauschbörsen verlorene Kunden zumindest teilweise wieder zurück zu gewinnen. Zahlreiche Analysten haben der Musikindustrie attestiert, mit ihrer Online-Strategie auf dem Holzweg zu sein

Einzige Vorsorge bei den Downloads wird ein digitales Wasserzeichen sein, das bei jeder Kopie weiter übertragen wird, um das Zurückverfolgen bis zum ursprünglichen Käufer zu ermöglichen.

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