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SEO: Bald keine Chance mehr in den organischen SERPs in Google?

Ein Blick auf die organischen Suchergebnisse vs. Werbeanzeigen

Organische Suchergebnisse und das Ungleichgewicht zu den Adwords AnzeigenAdwords oder doch SEO? Was verhilft zu mehr Besuchern und ist die effektivere Methode? Jeder Webseitenbetreiber muss diese Frage für sich selbst beantworten oder seinen SEO-Dienstleister danach fragen. Dass es für die SEO-Branche ein heißer Sommer wird und auch ist, sagen nicht nur die aktuellen Temperaturen, sondern wurden Algorithmus Updates durch Matt Cutts, dem Leiter von Googles Webspam Team, angekündigt, die nach und nach am Ausrollen sind, einige davon sind bereits geschehen. Das hindert Google nicht daran, regelmäßig am Erscheinungsbild der Suchmaschine zu feilen. Erneut sind Berichte aufgetaucht, dass die organischen Suchergebnisse immer weiter nach unten rutschen und Ads bzw. Werbeanzeigen das Bild der Nutzer bestimmen. Dennoch ist nicht immer ganz klar, ob es denn nun Werbeanzeigen sind oder „natürliche Ergebnisse“ innerhalb der Websuche.

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Das Verhältnis von Anzeigenfläche und organischen Suchergebnissen ist unausgeglichen

Google betont immer wieder und in kontinuierlichen Abständen, dass die Nutzer an erster Stelle stehen. Diese Betonung ist in den Webmaster Richtlinien zu finden und auch in seiner eigenen Vermarktung wird dieses offizielle Statement Googles an den Tag gelegt. Dennoch muss man sich immer wieder fragen, ob es tatsächlich der Wahrheit entspricht. Mitunter erscheint die Suchmaschine seine Grenzen immer mehr zu überschreiten. Insbesondere ist bei lokalen oder transaktionalen Suchbegriffen (= Suchbegriffe, die die Kaufabsicht in Aussicht stellen, wie etwa „Schuhe kaufen“) zu erkennen.

Die Adwords-Anzeigen werden immer länger, die Anzeigenflächen oberhalb der organischen Ergebnisse immer großflächiger. Zusätzlich ist eine klare Trennung zwischen Werbeanzeigen und organischer SERPs nicht immer gegeben. Letztere müssen nun ganz schön um die Aufmerksamkeit der Nutzer kämpfen, um beachtet zu werden. Wenn man Glück hat und es unter die ersten drei Plätze in Google geschafft hat, wird man vielleicht noch wahrgenommen. Aber der Bereich um die Brechung des ersten Drittels („above the fold“) in der Ansicht der Suchmaschine auf den Bildschirmen ist mittlerweile mehr als dürftig. Es ist offensichtlich, dass Google die meist beachtete Fläche innerhalb eines Internetbrowsers vermehrt für sich selbst nutzt.

Das Sichtfeld wird immer kleiner …

Durchschnittlich sind organische Suchergebnisse erst nach 375 Pixeln zu sehen. Weist eine Suchergebnisseite sogar bis zu drei Anzeigen auf, beginnen die organischen SERPs erst bei 500 Pixeln (unter Einbeziehung einer Bildschirmauflösung von 1366 x 768 Pixeln). Die US-amerikanischen Suchergebnisse liefern extremere Ergebnisse, als es vergleichsweise in den deutschen Ergebnissen der Fall ist – wesentlich extremer sogar noch bei der mobilen Suche. Ein Beitrag auf www.t3n.de vom 11.07.2013 liefert dazu einige aktuelle Beispiele.

Dennoch ist das nicht immer zu spüren. In bestimmten Nischen oder bei Spezialthemen, erkennt man in den Suchergebnissen eine ganz andere Verteilung von Anzeigen und organischen Suchergebnissen. Mitunter werden die Werbeanzeigen gesplittet und auf den oberen und unteren Bereich einer Ergebnisseite verteilt, sodass den organischen Suchergebnissen mehr Platz eingeräumt wird.

Seine eigenen Rankings zur eigenen Webseite zu beobachten, kann niemals schaden. Aber sollte man auch darauf achten, wie sich die Platzierung in einem Feld voller Werbeanzeigen auswirkt. Wählt man allerdings Keywords oder Suchbegriffe, die noch nicht stark mit Werbeanzeigen bedient sind, ist das derzeit noch ein bisschen anders. Es kommt immer ganz darauf an, auf welchen Zweck man seine Webseite ausgelegt hat.

Aber wie sieht die weitere Entwicklung aus? Geht es diesen Nischen bald auch an den Kragen und Google verdrängt immer mehr die „natürlichen Ergebnisse“? Nach wie vor ist eines gewiss: In der Suchmaschinenoptimierung muss man sich zu vielen Aspekten auf den Laufenden halten und sich neuen Gegebenheiten anpassen, um mitzuhalten.

Sibilla Klüsch

Quelle: http://t3n.de/news/seo-google-totet-organische-suche-479630/

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