Trauer um Verkehrstote
Fahrraddemo und Mahnandacht der Grünen Radler am Sonntag
Die durch die Straßenverkehrsordnung (StVo) zugelassenen Geschwindigkeiten sind einer der Hauptgründe für die verheerenden Auswirkungen bei Unfällen, insbesondere bei Unfällen mit Fußgänger und Radfahrern. Oft lesen wir: "... das Kind kam plötzlich zwischen zwei parkenden Fahrzeugen auf die Fahrbahn gelaufen, der Autofahrer konnte nicht mehr bremsen." Hier sei ganz deutlich: die zugelassene Geschwindigkeit war zu hoch. Neben der tödlichen Gefahr im Straßenverkehr unangepasst schnell fahrender Autos kommen weitere Auswirkungen, wie der Lärm und Abgase hinzu. Durch eine Herabsetzung der Geschwindigkeit können diese Probleme wesentlich effektiver bekämpft werden.
Eine von den Grünen Radlern im Jahr 1987 veröffentlichte Studie "Verkehrsunfälle mit Radfahrern", Untertitel "Dokumentation einer polizeiinternen Unfalluntersuchung zu Berliner Radwegen" kommt zu dem Ergebnis, dass Radwege ca. 4 Mal gefährlicher sind als die daneben liegenden Fahrbahnen. Trotzdem werden diese viel zu teuren und unsicheren Radwege immer noch gebaut.
Radwege auf Bürgersteigen kosten rund 500 EURO pro Meter, markierte Streifen auf der Fahrbahn nur 40 EURO pro Meter. Deshalb fordern die Grünen Radler 30 km/h innerorts (Ausnahme Ausfallstraßen), 90 km/h auf Bundesstraßen außerorts und 130 km/h auf der Autobahn für mehr Sicherheit im Verkehr. Für Radler: Radfahrstreifen auf die Fahrbahn, statt Radwege auf dem Gehweg!
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Am 30. Okt. 2003 unter:
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