Erwärmt
Großkonzerne kühlen jetzt ohne FKW
Im Vorlauf zur Olympiade in Sydney im Jahr 2000 hatte Greenpeace nach eigenen Angaben die Firmen Coca-Cola, Unilever Ice Cream und McDonald's zum Ausstieg aus der FKW-Technologie aufgefordert. Die Fluor-Gase tragen maßgeblich zur Aufheizung des Klimas bei. Nach mehrjährigen Auseinandersetzungen hätten sich die drei Firmen zum endgültigen Ausstieg aus FKW-haltigen Kältegeräten verpflichtet.
"Greenpeace begrüßt die Ankündigung der Konzerne - das Eis ist gebrochen", sagte Gerd Leipold, Geschäftsführer von Greenpeace International in Brüssel. "Wir könnten der kommenden Klimaveränderung gelassener entgegen sehen, wenn sich auch die Konkurrenten wie Pepsi, Nestlé oder Burger King diesem Schritt anschlössen und wenn vor allem die Regierungen ihre Arbeit ernst nähmen und FKW verbieten."
Die FKW tragen pro Gewichtseinheit etwa das dreitausendfache zum Treibhauseffekt bei wie Kohlendioxid. Falls deren Einsatz nicht gestoppt werde, werde diese eine Gruppe von Gasen in einer einzigen Anwendung, der Kältetechnik, bald dem Klima ebenso einheizen wie der gesamte Autoverkehr weltweit, so die Umweltschützer. Die FKW, eine Gruppe von synthetischen Gasen aus der Familie der FCKW, wurde vor etwa 15 Jahren von der Chemieindustrie als Ersatz für FCKW auf den Markt gebracht. Das FCKW-Gas war als Kühlmittel verboten worden, weil es die Ozonhülle der Erde angreift.
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Am 22. Jun. 2004 unter:
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