Kehrtwende

Merkel kritisiert neuerdings die EU-Dienstleistungsrichtlinie

Die designierte Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich kritisch zur EU-Dienstleistungsrichtlinie geäußert. Das von der EU-Kommission vorgeschlagene Herkunftslandprinzip könne in der erweiterten EU in der Praxis zu Verwerfungen führen, sagte die CDU-Vorsitzende in einem Interview mit dem Düsseldorfer "Handelsblatt".

Das von der EU-Kommission befürwortete Herkunftslandprinzip sieht vor, dass ausländische Anbieter von Dienstleistungen nur die Sozial- und Umweltnormen ihres Heimatlandes beachten müssen. Kritiker befürchten, dass ausländische Anbieter von Dienstleistungen auf diese Weise Umwelt- und Sozialnormen unterlaufen könnten. Die CDU hatte die EU-Dienstleistungsrichtlinie lange unterstützt.

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