"Zuverlässiger Kriegspartner"

Aktionsbündnis ruft zu Protesten gegen "Sicherheitskonferenz" auf

Zwei Wochen vor Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz rufen Gegner der Veranstaltung zu Protestkundgebungen auf. Am 3. und 4. Februar seien Demonstrationen geplant, teilte der Sprecher des "Münchner Aktionsbündnisses", Claus Schreer, am Freitag in München mit.

Die Veranstaltungsgegner kritisierten die Verleihung des "Friedenspreises der Münchner Sicherheitskonferenz" an den US-Senator John McCain. "Er ist der Wortführer der Kriegsfalken und hätte eher einen Kriegsorden verdient", sagte Schreer. Das Aktionsbündnis befürchte außerdem, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel, die am 4. Februar an der Konferenz teilnehmen wird, "Deutschland als zuverlässigen Kriegspartner präsentieren" werde.

Hauptthema der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz wird voraussichtlich der Atomkonflikt mit dem Iran sein. Insgesamt erwartet das Bündnis mehrere tausend Teilnehmer zu den Kundgebungen.

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