Kritische Soldaten

"Darmstädter Signal" fordert Abzug der Atomwaffen aus Deutschland

Der Arbeitskreis friedensorientierter kritischer Soldaten, das "Darmstädter Signal", fordert von der Bundesregierung einen verstärkten Einsatz zum Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland. Angesichts der neuen Atom-Zusammenarbeit zwischen den USA und Indien müsse Deutschland ein Signal setzen und auf eine "nukleare Teilhabe" verzichten, sagte Vorstandssprecher Helmuth Prieß am Montag in Swisttal. Die in Büchel und Ramstein einsatzbereit gehaltenen Atombomben müssten endlich abgezogen werden.

Prieß betonte, die "100 Tage der schönen Sprüche" seien vorüber, jetzt müsse Schwarz-Rot auch gegenüber den Verbündeten deutliche Worte finden. "Wir Soldaten erwarten von der neuen Bundesregierung, dass sie alles tut, um die Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen zu verhindern."

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