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Glos will weiterhin eine Lockerung des Kündigungsschutzes

Aufgabe als Wirtschaftsminister

Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) votiert weiterhin für eine Lockerung des Kündigungsschutzes. In Dänemark habe man "große Erfolge" mit einer Flexibilisierung des Arbeitsmarktes erzielt. Dazu gehörte "auch" die Lockerung des Kündigungsschutzes, sagte Glos der "Passauer Neuen Presse". Natürlich sei er sich bewusst, dass es beim Koalitionspartner SPD hier leider nur sehr wenig Veränderungsbereitschaft gebe. "Aber ich sehe meine Aufgabe als Wirtschaftsminister auch darin, immer wieder auf die notwendigen Veränderungen hinzuweisen." Glos will außerdem Arbeitslose neue Nachweispflichten auferlegen.

Die große Koalition müsse alle Möglichkeiten nutzen, wieder mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse zu schaffen. "Der Boom der Zeitarbeitsfirmen zeigt doch, dass die bestehenden Kündigungsschutzregeln eine Hürde für die Schaffung neuer Arbeitsplätze sind", so der CSU-Politiker. Er habe die Hoffnung auf eine Reform noch in dieser Legislaturperiode nicht aufgegeben.

Weiterhin sprach sich der CSU-Politiker für die Einführung des Umkehrprinzips bei der Arbeitsvermittlung aus: "Arbeitslose, die staatliche Unterstützung erhalten, sollten nachweisen müssen, dass sie sich ausreichend um einen Job bemüht haben. Dieser Vorschlag ist vorschnell zu den Akten gelegt worden", beklagte der Minister.

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