Ölstreit
Minsk und Moskau offenbar vor Einigung
Die Regierung habe dafür gestimmt, die Transitgebühr für die Pipelines aufzuheben, sagte Weißrusslands Ministerpräsident Sergej Sidorsky am Mittwoch in Minsk. Offiziell wurde zudem verlautbart, dass die Präsidenten Alexander Lukaschenko und Wladimir Putin telefonisch einen Kompromiss erzielt hätten. Beide Staatschefs hätten ihre Regierungen angewiesen, binnen zwei Tagen ein Maßnahmenpaket auszuarbeiten, um den Streit beizulegen.
Die Regierung in Moskau bestätigte die Einigung indes bis Mittwoch Nachmittag noch nicht. Bestätigt wurde lediglich, Putin und Lukaschenko hätten am Telefon über den Öltransit gesprochen.
Die russische Betreibergesellschaft hatte am Montag die Einspeisung von Öl in die Erdölleitung "Freundschaft" (Druschba) durch Weißrussland eingestellt. Zugleich bezichtigte Moskau Minsk, Öl aus der Leitung entnommen zu haben. Weißrussland hatte den Vorwurf zurückgewiesen. Der darauf entstandene Lieferstopp betraf dann vor allem Deutschland, die Ukraine, Polen, Ungarn, Tschechien und die Slowakei.
Nachdem der russische Monopolist Gazprom die Erdgaspreise für Weißrussland drasisch erhöht hatte war der Streit eskaliert. Dem neuen Vertrag zufolge zahlt Minsk in diesem Jahr umgerechnet 100 US-Dollar je 1.000 Kubikmeter Erdgas an Gazprom. Das ist eine Verdoppelung des bisherigen Preises.
Gleichzeitig erhob Moskau einen Exportzuschalg auf Öl, das nach Weißrussland ging. Minsk führte im Gegenzug eine Transitgebühr von umgerechnet 45 US-Dollar pro Tonne russischen Öls ein, die durch Weißrussland fließt. Moskau hat dagegen offiziell protestiert und die Aufhebung der Gebühr verlangt.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 10. Jan. 2007 unter:
politikStichworte:
« Kritik an rückläufigen Asylbewerberzahlen
Diskussionen über neue Energiestrategie der EU-Kommission »

Suchmachinenoptimierung
Wir optimieren Ihre Webseite. Mehr relevante Besucher = Mehr Umsatz. Lesen Sie mehr über unsere Stärken
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- DIE LINKE im Führungschaos | Parteitag Göttingen 2012 Hintergrundbericht
- Erneuerbare-Energien: Solarprogramm für den Iran
- Globalisierung: Occupy gegen den Kapitalismus
- Wellness: Nordic Walking wird Sie begeistern
- Gewerkschaften verhindern Arbeitskampf
- DIE LINKE: Warum Sahra Wagenknecht die Richtige ist
- ESSO: Milliarden mit schwarzen Gold | Profit um jeden Preis
- SPD und Piratenpartei zum Urheberrecht
- Wellness durch Yoga Übungen
- Depression: Symptome, Test und Hilfe bei Depressionen
