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CDU-Politiker Pflüger will Abkehr von Atomkraft

"Übergangstechnologie"

Das CDU-Präsidiumsmitglied Friedbert Pflüger sprach das aus, was viele seiner CDU-Kollegen möglicherweise denken, sich aber nicht zu sagen trauen. Pflüger forderte eine Abkehr seiner Partei von der Kernenergie. Im "Berliner "Tagesspiegel" bezeichnete er die Atomkraft als "Übergangstechnologie", die "auf Dauer vom Menschen nicht beherrschbar ist." Das Problem der Endlagerung, das Restrisiko technischer Unfälle, mögliche Terrorangriffe und das Problem der Entwicklung von Waffentechnologien unter dem Deckmantel der friedlichen Nutzung seien zu groß. Pflüger steht damit im Widerspruch zur offiziellen Linie seiner Partei.

Der CDU-Fraktionschef im Berliner Abgeordnetenhaus forderte seine Partei ferner auf, sich stärker als bisher für erneuerbare Energien zu engagieren. Diese seien "die Zukunft". Die CDU setze sich "nicht mit der Kraft, die erforderlich wäre" dafür ein, meint er.

Pflüger nahm sich dabei den früheren Bundesumweltminister und Ex-Chef des UN-Umweltprogramms (UNEP), Klaus Töpfer, zum Vorbild. "Der Töpfer-Kurs muss in der CDU wieder mehr zum Tragen kommen", verlangte Pflüger. Dafür wolle er im CDU-Präsidium kämpfen.

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