Würde
"Hartz IV"-Empfänger fühlen sich laut Studie als Bürger zweiter Klasse
Die Studie wurde von der gewerkschaftsnahen Hans Böckler Stiftung, dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA) und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) in Auftrag gegeben. In dem Bericht wird zudem der Verdacht geäußert, dass sich der Regelsatz für die Grundsicherung "nicht am tatsächlichen Bedarf für das Existenzminimum" orientiere.
Dies setze eine "Negativ-Spirale in Gang", die die körperliche und seelische Gesundheit der Betroffenen "stark in Mitleidenschaft zieht". "Hartz IV"-Empfänger nähmen ihre Situation oft als zunehmend perspektivlos wahr. "Sie fühlen sich abgekoppelt von der gesellschaftlichen Entwicklung und als Bürger zweiter Klasse." Der Verdacht, sie seien wenig arbeitswillig und meist unzureichend qualifiziert "wird durch die Studie nicht bestätigt".
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Am 06. Nov. 2008 unter:
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