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Etwas Magie und Energie aus Pellets

Informations-Reihe | Teil 2 von 6

Das 1 x 1 des Gebäude-Energiesparens. Was sind z.B. erneuerbare Energien bzw. was können wir uns hierunter vorstellen. Solaranlagen, Holz-Peletts- oder Scheitholz-Heizungen, Bioöl/Biogas, Wärmepumpen, besonders gute Dämmung, etc. sind derzeit diesbezüglich gängige Begriffe auf dem Bau-Sektor. Möchten Sie z.B. Ihre alte Öl- oder Gasheizung erst einmal weiterbetreiben kann eine thermische Solaranlage das Heizsystem ergänzen. Für ein ca. 150 qm Haus wären dies grob gerechnet aktuell ca. 6 qm an Sonnen-Kollektorfläche.

Der Einsatz eines Pelletkessel oder einer Scheitholzheizung setzt zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien, da hier nachwachsende Rohstoffe zum Einsatz kommen.

Weiter können Heizungen durch die Verwendung bzw. die Umstellung auf Bioöl bzw. Biogas zu mindestens 10 Prozent umgestellt werden.

Mit Wärmepumpen können Sie Umweltwärme oder Abwärme nutzen. Die Jahresarbeitszahl sollte gegenwärtig 3,5 betragen. Diese stellt das Verhältnis der gewonnenen zur aufgewendeten Energie dar.

Der Einsatz von besonders guter Wärmedämmung für bestimmte Bauteile, welcher die vorgaben der ENEV (Energieeinsparverordnung) in einem entsprechenden Umfang übertrifft für Bauteile wie z.B. Dach, Aussenwände, etc. ist ebenfalls möglich.

Die jeweiligen Anforderungen sind nach Baujahr gestaffelt. Ältere Gebäude haben geringere Anforderungen als neuere. Sollten bereits Maßnahmen im Vorfeld getroffen worden sein, wie z.B. die Nachrüstung mit einem Dämmsystem, etc. so können diese entsprechend möglicherweise auch nachträglich angerechnet werden. Ersatzweise erfüllt heißt aktuell zum einen Dächer, Dachschrägen oder die oberste Geschossdecke durch den Einsatz von Dämmung die ENEV um 20% zu unterschreiten. Bei Fassaden bedeutet dies –20 % der ENEV 2009.

Detaillierte bzw. ergänzende Infos erfahren Sie in Kürze im dritten Teil. Alle Beiträge dieser Reihe finden Sie unter Architektur von Morgen

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