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Kinesiologie - das körpereigene Feedbacksystem

Zusammenhang von Seele, Nervenphysiologie und Muskelfunktionen (1)

Kinesiologie - über die Seele, Nervenphysiologie und Muskelfunktionen Entspannung, glücklich sein, Freiheit genießen. Sich von einer Welle dieser Gefühle durchs Leben tragen lassen. Vielen gelingt es sich im Alltag, wie auch im Urlaub echter Entspannung hinzugeben und den Kopf einmal völlig abzuschalten. Nicht immer haben jedoch positive Gefühle die Oberhand. Plötzlich passiert es, dass man sich mit wirklichen Problemsituationen konfrontiert sieht, die auf den ersten Blick keinen Ausweg erkennen lassen. „Geh doch mal zu einem Kinesiologen“, erhält man dann den Rat aus dem Bekanntenkreis. Was Kinesiologie ist, wie sie arbeitet und in welchen Bereichen sie eingesetzt wird, wollen wir Ihnen in einer Artikelserie zu diesem Thema vorstellen.

Wenn es plötzlich nicht mehr weiter geht

Normalerweise fühlt man sich seinem Leben ja durchaus gewachsen. Schließlich kann man im Laufe seines Lebens auf umfangreiche Lebenserfahrung zurückgreifen, die meist auch in neuen und zunächst schwierigen Lebenssituationen Sicherheit gibt. Und trotzdem kommt es immer wieder vor, dass man an seine Grenzen stößt. Grenzen, die durch sich immer wieder wiederholende und blockierende Verhaltensmuster und eigene Sabotageprogramme entstehen.“Ich war sicher der Meinung, ich könnte alles schaffen. Die Kindererziehung, den Haushalt, den eigenen Beruf und die Mithilfe bei meinem Mann im Betrieb“, erzählte Uta Klein (45) nach ihrem Zusammenbruch. „Es ist alles nur eine Frage der Organisation“, war ihr Motto mit dem sie sich täglich sehr viel zugemutet hatte. Jahre lang hatte sie sich dieser Belastung ausgesetzt ohne zu bemerken, dass sie sich zwar sehr gewissenhaft um alle Menschen in ihrem Umfeld kümmerte, selbst aber dabei viel zu kurz kam. Ein nervlicher Zusammenbruch war die Folge, der eine langwierige Regenerationszeit nach sich zog.

Einschränkende Sabotageprogramme

Persönliche Sabotageprogramme, die Folge von alten, einschränkenden Glaubensmustern sind, nennt die Kinesiologie eine mögliche Ursache für Uta Kleins Verhalten. Mit Hilfe ihres Kinesiologen fand sie heraus, welche Glaubensmuster sie auf Grund eigener Erfahrung und der Erziehung in ihrem Elternhaus, angenommen und erlernt hatte. „Ich brauchte einige Zeit um zu verstehen, dass es sich bei Glaubensmustern um Überzeugungen handelt, nach denen ich mein ganzes Leben ausgerichtet hatte. Nach einigen kinesiologischen Sitzungen war mir klar, was mich genau dazu veranlasste mich über Jahre hinweg so zu überfordern. Jetzt bin ich so dankbar, dass ich diese alten und oft schon völlig überholten Gedankenstrukturen mit Hilfe der Kinesiologie löschen konnte!“, wiederholt Frau Klein immer wieder seit sie sich viel besser fühlt.

Kinesiologie löst Stress

Grundlage der Kinesiologie ist der erforschte Zusammenhang zwischen der Physiologie des Nervensystems und der ganzheitlichen Funktionsweise des menschlichen Körpers. Dabei fand der amerikanische Chiropraktiker George Goodheart mit seinen Kollegen vor rund 50 Jahren heraus, dass sich der psychische Zustand eines Menschen auch auf der Ebene der Muskelfunktionen im Körper widerspiegelt. Dieses Phänomen macht sich die Kinesiologie zu Nutze, indem der kinesiologische Muskeltest Anwendung in der Arbeit mit dem Klienten findet. Dabei testet der Kinesiologe einen Muskel eines Armes oder Beins und erhält dadurch Zugang zu einem körpereigenen Feedbacksystem. Grundlage für die weitere Vorgehensweise ist die Annahme, dass jeder Organismus selbst genau weiß was ihn ins Ungleichgewicht bringt und blockiert und was er benötigt, um sich wieder regenerieren zu können. „ Ich war mir einfach nicht bewusst welche Auswirkung die Erfahrungen aus meiner Kindheit und Jugend auf mein heutiges Erwachsenenleben haben können.“, meinte Uta Klein nachdem sie intensiv an ihren persönlichen Glaubensmustern gearbeitet hatte und nun wieder regeneriert und gestärkt ihren Aufgaben nachgehen kann.

Weites Wirkungsfeld - Lernblockaden, Stressbelastung u.a.

Ängste, Burnout, Stimmungsschwankungen, Schlafprobleme, Konfliktlösung, hohe Stressbelastung, Lernblockaden, Schuldgefühle, mangelnder Selbstwert, tiefe Traurigkeit, hohe innere Anspannung, Zielfindung, Grenzziehung, Leistungssteigerung im Sport, sowie Optimierung im Management und in der Organisationsberatung sind nur einige Beispiele aus der Themenvielfalt der kinesiologischen Praxis. Darüber hinaus sind uns Themen, die uns belasten oft gar nicht bewusst, sie wirken viel mehr im bzw. aus dem Unterbewusstsein heraus. Der kinesiologische Muskeltest jedoch identifiziert auch die Themen, die uns vorher nicht als Stressoren bekannt waren. Dabei wird der Mensch immer ganzheitlich gesehen, in seiner persönlichen privaten und beruflichen Situation, wie auch auf der physischen, biochemischen und emotionalen Ebene. Die Kinesiologie ist ein eigener Beruf, der von einem Kinesiologen oder einer Kinesiologin ausgeführt wird, die meistens in eigener Praxis arbeiten. Über den Berufsverband „Deutsche Gesellschaft für Angewandte Kinesiologie“ www. dgak.de, finden Sie geprüfte Fachleute in Ihrer Umgebung. Darüber hinaus wird die Kinesiologie als Zusatzangebot in anderen Heilberufen angeboten. In weiteren Artikeln werden wir einzelne Anwendungsbereiche der Kinesiologie genauer betrachten. (cgs)

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