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Bewerbung Muster - So sind Sie erfolgreich

Ratgeber Bewerbung:

Thema Musterbewerbung als Start in die Karriere Egal, ob für die schriftliche Bewerbung oder für die Online-Bewerbung per E-Mail: Beide Anschreiben sind identisch und sollten gewissen Regeln genügen. Der Briefkopf des Absenders sollte seinen vollen Namen enthalten, seine Adresse, seine Festnetz- und Mobilfunknummer sowie eine seriöse E-Mail-Adresse nach dem Schema vorname.nachname@provider.de. Die Anschrift des Empfängers sollte den vollständigen Firmennamen mit Rechtsform und einen persönlichen Ansprechpartner enthalten. Diesen muss man gegebenenfalls zunächst ermitteln. Informationen hierzu findet man in der Stellenanzeige, auf der Homepage des potenziellen Arbeitgebers oder man ruft diesen an, um sich einen entsprechenden Ansprechpartner nennen zu lassen. Bereits hier bedarf es zum ersten Mal einer gewissen Hartnäckigkeit auf Seiten des Bewerbers.

Dann erfolgt die Angabe des Datums am besten rechtsbündig eine Leerzeile nach den Adressdaten des Empfängers, sprich Ihres potentiellen Arbeitgebers. Im Betreff erfolgt die Angabe, dass es sich um eine Bewerbung handelt: Zum Beispiel „Bewerbung als Diplom Kaufmann für eine Einstiegsposition im Controlling“. Diese Information ist fett zu formatieren. Darunter erfolgt die Angabe der Bezugszeile, in der man zum Beispiel den Fundort der Stellenanzeige angibt: Zum Beispiel „Ihre Anzeige in der Stellenbörse der Arbeitsagentur am 5.11.2012, Referenznummer: . . . (Angabe der Referenznummer). Diese Angabe wird nicht fett formatiert.

Nach einer oder zwei Leerzeilen erfolgt die Anrede, die persönlich sein sollte: „Sehr geehrter Herr Müller“ und mit Komma abschließt. Die Floskel „Sehr geehrte Damen und Herren“ sollten Sie nur in Ausnahmefällen verwenden. Dann erfolgt der Einleitungssatz des Bewerbungsanschreibens. Machen Sie deutlich, was Sie an der ausgeschriebenen Stelle interessiert und warum Sie sich gerade bei dieser Firma bewerben.

Danach erläutern Sie Ihre fachlichen Qualifikationen und gehen dabei auch auf die fachlichen Anforderungen in der Stellenanzeige ein. Wichtig hier sind auch Ihre vorhandenen Berufserfahrungen. Wenn Sie etwa 80 Prozent der in der Stellenanzeige genannten Anforderungen abdecken, haben Sie gute Chancen auf die Stelle.

Im sich daran anschließenden Absatz gehen Sie auf das ein, was Sie persönlich auszeichnet, Ihre persönlichen Eigenschaften. Das kann zum Beispiel Teamfähigkeit sein, Flexibilität und Kundenorientierung. Erläutern Sie kurz, wo Sie diese bereits unter Beweis gestellt haben. Gehen Sie dabei auch auf die persönlichen Anforderungen ein, die für die ausgeschriebene Stelle in der Stellenanzeige genannt sind. Dann kommt ein Absatz, in dem Sie resümierend zusammenfassen, dass Sie überzeugt davon sind, für die ausgeschriebene Stelle umfassend qualifiziert zu sein.

Im letzten Absatz formulieren Sie selbstbewusst, dass Sie sich auf die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freuen, wobei Sie den Konjunktiv (würde, hätte, könnte) bitte vermeiden.

Dann erfolgt die Grußformel „Mit freundlichen Grüßen“ und darunter unterschreiben Sie am besten mit blauer Tinte und vollem Namen. Ihr Name wird darunter nicht maschinenschriftlich wiederholt, wie es bei einem Geschäftsbrief üblich wäre. Für das Bewerbungsanschreiben gelten andere, eigene Regeln.

Der letzte Vermerk ist der Vermerk „Anlagen“, wobei die Bewerbungsmappe bzw. der Anhang einer E-Mail gemeint ist. Diese Angabe erfolgt unterhalb Ihrer Unterschrift mit zwei bis drei Leerzeilen Abstand. Dabei zählen Sie bitte nicht die einzelnen Anlagen auf. Das hat man früher so gemacht, ist aber heute nicht mehr üblich.

Und nun ist Ihr Anschreiben fertig und keinesfalls länger als eine DIN A-4-Seite.

Detlev Lengsfeld


Foto: Fotolia_51282627_XS © DOC RABE Media - Fotolia.com

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