ngo-online-Logo

ngo-Nachrichten täglich per Email kostenlos:

 

Impressum | Konzept | Startseite | 

Dienstag, 9.2.2010


 

Home

 

Krieg/Frieden

Innere Sicherheit

Recht/Justiz

Verfassung/Demokratie

Lobbyismus

Wirtschaft/Arbeit

Unternehmen

Armut/Reichtum

Soziale Sicherung

Gesundheit

Energie

Umwelt

Wissenschaft/Technik

Verbraucherschutz

Tierschutz

Bildung

Bevölkerung

Ausländer

Afrika

Asien

Amerika

Regionalzeitungen

 

Magazin

Krisenmanager
90 Jahre Betriebsräte

Kein Braten zum Fest
In der Suppenküche der Berliner Marienkirche

"Auch Kinder verstehen Politik"
Studie sieht politisches Denken im Kindesalter

 

Vorratsdatenspeicherung

Tausende gegen Überwachung auf der Straße


06. November 2007

[ngo] Bei Regen, Hagel und Temperaturen nur wenig über dem Gefrierpunkt demonstrierten am Dienstag bundesweit Tausende Menschen gegen die von der Bundesregierung geplante vollständige Speicherung aller Kommunikationsdaten. In rund 40 Städten kritisierten die Demonstranten, die sogenannte Vorratsdatenspeicherung stelle einen grundsätzlichen Paradigmenwechsel dar: Jeder Bürger sei künftig verdächtig und müsse seine Unschuld beweisen.

In Berlin zogen nach Veranstalterangaben 1500 Menschen zum Brandenburger Tor, wo Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) und Petra Pau (Linke) betonten, dass das Bundesverfassungsgericht bereits vor Jahren die Vorratsdatenspeicherung für illegal erklärt habe. Sie sangen das Lied "Die Gedanken sind frei" und skandierten "Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Daten klaut". 500 Personen zogen unerlaubt weiter zum Bundestag. Es blieb jedoch friedlich.

In Leipzig demonstrierten nach Schätzungen von ngo-online rund 1500 Personen in der Innenstadt; die Polizei sprach von 550 Teilnehmern, die Veranstalter von 1500 bis 2000. Sie verteilten Grundgesetze an Passanten und kritisierten neben der Vorratsdatenspeicherung auch die zunehmende Video-Überwachung.

Aus Erlangen meldeten die Veranstalter 300 Demonstranten. Auch Funktionäre der Jungen Union Erlangen hätten sich dabei gegen die Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen. In Frankfurt löste die Polizei eine Straßenblockade friedlich auf.

Weitere Demonstrationen fanden in etwa 40 anderen deutschen Städten statt, darunter München, Kiel, Düsseldorf, Jena, Bonn, Ulm, Freiburg, Kassel, Bremen, Göttingen, Augsburg, Magdeburg und Hamburg.

[Druckversion]                

 

Lesen Sie auch

In nur 30 Minuten
Koalition will Vorratsdatenspeicherung am Freitag "durchpeitschen"

Protestkundgebungen in 40 Städten
Bundesweite Demonstrationen gegen Vorratsdatenspeicherung am Dienstag

Pressefreiheit
Medienverbände rufen zu Ablehnung von neuen Überwachungsgesetzen auf

 

Artikel versenden

E-Mail-Adresse Empfänger:

Mitteilung an den Empfänger (optional):

Ihre E-Mail-Adresse als Absender:

    

 


E-Mail an die Redaktion: redaktion@ngo-online.de
copyright
Eine Verwertung der urheberrechtlich geschützten Beiträge, insbesondere durch Vervielfältigung oder Verbreitung auch in elektronischer Form, ist ohne vorherige Zustimmung unzulässig und strafbar, soweit sich aus dem Urhebergesetz nichts anderes ergibt. "; Ngo-online ist für externe Seiten, Lokal- bzw. Regionalausgaben, Leserbriefe und Forumbeiträge nicht verantwortlich. Bitte beachten Sie die entsprechenden Hinweise im Impressum.";

Bitte beachten Sie unsere anderen Themenseiten:
ipod nano 3g || private krankenversicherung vergleich || seminar ||

Profitieren Sie von unseren Know-How. Informationen und eine aktuelle Tagesschau sind unsere vornehmste Pflicht. Als Internetzeitung sind wir stets dran an aktuellen Nachrichten

Archiv-Suche


News

17:39DAX schließt uneinheitlich
17:28Sri Lanka: Parlament aufgelöst
17:28Drogenbauer flüchtet mit bereits beschlagnahmten Drogen
16:38Sri Lanka: Präsident löst Parlament auf
16:10Marketingexperte empfiehlt Abschaffung der Marke Opel
15:58Forscher: Kohlmeisen haben Charakter
15:54ALG II wird auch nach Urteil wie bisher ausgezahlt
15:45Großbritannien: Ältere Frauen werden vor Schwangerschaft gewarnt