ngo-online-Logo

ngo-Nachrichten täglich per Email kostenlos:

 

Impressum | Konzept | Startseite | 

Dienstag, 9.2.2010


 

Home

 

Krieg/Frieden

Innere Sicherheit

Recht/Justiz

Verfassung/Demokratie

Lobbyismus

Wirtschaft/Arbeit

Unternehmen

Armut/Reichtum

Soziale Sicherung

Gesundheit

Energie

Umwelt

Wissenschaft/Technik

Verbraucherschutz

Tierschutz

Bildung

Bevölkerung

Ausländer

Afrika

Asien

Amerika

Regionalzeitungen

 

Magazin

Krisenmanager
90 Jahre Betriebsräte

Kein Braten zum Fest
In der Suppenküche der Berliner Marienkirche

"Auch Kinder verstehen Politik"
Studie sieht politisches Denken im Kindesalter

 

Software-Patente

Bundesregierung arbeitet in Brüssel gegen Bundestag


06. Juni 2005

[ngo] Der Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur (FFII) wirft der Bundesregierung vor, bei der EU gegen eine klare Entscheidung des Bundestages gegen Software-Patente zu arbeiten. Wie aus dem FFII vorliegenden detaillierten Berichten der Arbeitsgruppensitzungen des EU-Ministerrats vom 27. Mai und 3. Juni hervorgehe, führten Patent-Attachés und Beamte des Bundesjustizministeriums unter Ministerin Brigitte Zypries (SPD) in Geheimsitzungen des EU-Ministerrats Bemühungen an, die Monopolisierbarkeit von computergestützten Organisationsabläufen und Rechenregeln noch während der zweiten Lesung des Europäischen Parlaments gegen die bisherige Mehrheit des Europäischen Parlaments durchzusetzen. Dem Bundestag solle so die Gelegenheit für eine weitere Beschäftigung mit dem Thema genommen werden. Das deutsche Parlament hatte sich einstimmig gegen die Pläne der EU-Kommission gestellt.

"Wir erleben hier genau die Bananenrepublik in Aktion, der erst kürzlich die Bürger Frankreichs und der Niederlande eine Absage erteilt haben", sagte der Vorsitzende des europaweit aktiven Vereins, der die Interessen der "wirtschaftlichen Mehrheit" an einer monopolfreien Informationsgesellschaft zu vertreten behauptet. Das seien insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen, die der Bundestag mit seinem fraktionsübergreifenden Beschluss im Auge gehabt habe. Zypries habe entweder die Abgeordneten hintergangen oder sei von ihren Beamten hintergangen worden.

Auch das Europa-Parlament hatte sich massiv gegen den Entwurf der Kommission gewehrt, die die bisherige - illegale - Praxis des Europäischen Patentamtes, auch auf triviale "Erfindungen" Patente zu gewähren, legalisieren würde. Eine solche Ausweitung des Patentschutzes, darüber sind sich die meisten Fachleute einig, würde kleine und mittelständische Software-Firmen ebenso wie freie Software zerstören: Die Programmierer könnten sich die teuren Patent-Prüfungen nicht leisten und hätten keine eigenen Patente zum Tausch anzubieten.

[Druckversion]                

 

Links

Zum FFII

Artikel versenden

E-Mail-Adresse Empfänger:

Mitteilung an den Empfänger (optional):

Ihre E-Mail-Adresse als Absender:

    

 


E-Mail an die Redaktion: redaktion@ngo-online.de
copyright
Eine Verwertung der urheberrechtlich geschützten Beiträge, insbesondere durch Vervielfältigung oder Verbreitung auch in elektronischer Form, ist ohne vorherige Zustimmung unzulässig und strafbar, soweit sich aus dem Urhebergesetz nichts anderes ergibt. "; Ngo-online ist für externe Seiten, Lokal- bzw. Regionalausgaben, Leserbriefe und Forumbeiträge nicht verantwortlich. Bitte beachten Sie die entsprechenden Hinweise im Impressum.";

Bitte beachten Sie unsere anderen Themenseiten:
ipod nano 3g || private krankenversicherung vergleich || seminar ||

Profitieren Sie von unseren Know-How. Informationen und eine aktuelle Tagesschau sind unsere vornehmste Pflicht. Als Internetzeitung sind wir stets dran an aktuellen Nachrichten

Archiv-Suche


News

14:32DFB schließt weitere Vertragsverhandlungen vor der WM aus
14:30Hannover: Polizeiauto erfasst Fußgänger
14:20DFB-Präsident Zwanziger bekennt sich zu Löw
13:54Berlin: Linksextremisten zerstören Scheiben von Bürogebäude
13:51Zeitung: Stromkunden müssen mit mindestens 100 Euro Mehrkosten rechnen
13:40FDP-Politiker Lindner fordert Kürzung der Hartz-IV-Sätze
13:37Österreich: 20-Jähriger erschlägt Mann wegen Streit um letztes Bier
13:13Jay-Z rät Susan Boyle zu eigener Modelinie