ökostrom

Nicht nur am Internationalen Frauentag:

Frauen wechseln zu Ökostrom

Wenn Frauen (und Männer) zu Ökostrom wechseln, zählen Umweltschutz und die Ablehnung von Atomenergie zu ihren wichtigsten Motiven. Frauen wollen dabei stärker als Konsumentin Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen nehmen, während Männer eher die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern fördern wollen. Stromwechsel-Trainings stellen dabei eine erfolgreiche Strategie dar, um die Entscheidung für grünen Strom und somit konkretes Handeln zu unterstützen. Dies zeigt ein Forschungsprojekt von LIFE e. V. / genanet – Leitstelle Gender, Umwelt, Nachhaltigkeit und der Freien Universität Berlin (FU Berlin), das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert wurde.

Sieg für dezentralen Ökostrom

Millionenschwere Rückerstattung für die Elektrizitätswerke Schönau

Die "Schönauer Stromrebellen" erhalten von den Kraftübertragungswerken Rheinfelden (heute: Energiedienst AG) eine Rückerstattung in Höhe von 1.195.098,76 Mio €. Nach siebenjährigem Rechtsstreit entschied ein Gericht letzten Mittwoch zugunsten des von Bürgern betriebenen Elektrizitätswerkes.

Übersicht zu Ökostrom online

Ökostrom kaum teurer als Kohle- und Atommix

Ökostrom ist nach einer Marktübersicht des Öko-Instituts nur unwesentlich teurer als die diversen Strommixe mit Atom- und Kohlestrom. Für einen Ein-Personen-Haushalt lägen die Mehrkosten beispielsweise im Schnitt bei rund zwei Euro im Monat, berichtet das Institut in seiner "EcoTopTen"-Übersicht. In einigen Fällen schnitten Öko-Stromangebote preislich sogar besser ab als konventioneller Strom vom örtlichen Versorger. Das Vorurteil, grüner Strom sei generell viel zu teuer, sei überholt.

"Aktiv bei der politischen Willensbildung"

Stromkonzerne wollen Änderungen bei Ökostrom-Förderung

Der Verband der deutschen Stromwirtschaft VDEW möchte die Förderung von erneuerbaren Energien ändern. Erzeuger von Ökostrom sollten zukünftig die Wahl haben, ob sie sich ihren Strom über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) oder über das VDEW-System vergelten ließen. Allerdings solle es "um Missbrauch vorzubeugen" nicht möglich sein, nach dem Wechsel zum EEG zurückzukehren. Insgesamt sei das Konzept nach Angaben des Verbandes dazu gedacht, erneuerbare Energien durch "effiziente und marktgerechte Förderprogramme" zu stärken. Verschiedene Ökostrom-Verbande hingegen hatten sich vor kurzem empört darüber gezeigt, dass der VDEW eigentlich nur ungeliebte Kleinproduzenten vom Markt drängen und Marktanteile sichern wolle. Denn die vom EEG gesicherte Abnahmegarantie für den grünen Strom gibt es beim VDEW-Modell nicht.