investitionen

Öffentlicher Dienstes & Investitionen

Linke verspricht im Wahlprogramm zwei Millionen neue Arbeitsplätze

Die Linkspartei geht mit der Forderung nach einem Zukunftsprogramm für zwei Millionen neue Arbeitsplätze in den Bundestagswahlkampf. Das Wahlprogramm sieht dafür unter anderem eine Ausweitung des öffentlichen Dienstes vor sowie Investitionen von 100 Milliarden Euro pro Jahr in die Bereiche Bildung, Gesundheit, Klimaschutz und Infrastruktur. Außerdem soll ein Zukunftsfonds für eine nachhaltige Wirtschaft eingerichtet werden, der mit weiteren 100 Milliarden Euro ausgestattet werden soll, wie Fraktionschef Gregor Gysi am Montag (11. Mai) in Berlin bei der Vorstellung des Programms sagte.

Ölpreis

EU fordert Investitionen in alternative Treibstoffe

Angesichts des Preishochs bei Öl, Benzin und Gas dringt die Europäische Kommission auf Investitionen in Biokraftstoffe und Bioenergie. "Wir sind es unseren Kindern und unseren Enkelkindern schuldig, die Möglichkeiten alternativer Energiequellen weiter zu erforschen", schriebt die EU-Argrarkommissarin Mariann Fischer Boel in der "Berliner Zeitung". Angesichts begrenzter Öl- und Gasvorräte müssten die Europäer viel mehr auf Biokraftstoffe und Bioenergie setzen als bislang.

UNEP

Töpfer fordert weltweit mehr Investitionen für sauberes Trinkwasser

Der Direktor des UN-Umweltprogramms UNEP, Klaus Töpfer, fordert mehr Investitionen in die Aufbereitung von Trinkwasser . Ziel sei es, dass in den nächsten zehn Jahren die Hälfte aller Menschen weltweit einen Zugang zu sauberem Trinkwasser hat, sagte Töpfer am Mittwoch im "Deutschlandradio" Kultur anlässlich der Welt-Wasserkonferenz in Stockholm. Gerade Asien komme hier gut voran. Aber auch in Afrika, wo es nach wie vor massive Probleme gebe, handele es sich nicht um eine "Wassermengen-Krise, sondern um eine Wasser-Investitionskrise und vor allem um eine administrative Krise im Umgang mit Wasser".

"Belastbare Aussage der Wirtschaft"

Bundesregierung plant offenbar öffentliche Investitionen und Steuersenkungen

Die Bundesregierung plant offenbar - im Vorfeld der Bundestagswahl 2006 - zur Belebung der Wirtschaft zusätzliche öffentliche Investitionen und eine steuerliche Entlastung von Unternehmen. Nach Vorabinformationen der "Financial Times Deutschland" möchte Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) beim Gipfeltreffen mit den Unions-Parteien kommende Woche erreichen, dass neben dem Bund auch Länder und Gemeinden mehr investieren. Wie viel das geplante Konjunkturpaket kosten soll, sei noch nicht bekannt. Auf den Bund könnte eine einstellige Milliardensumme zukommen.

Wahlkampf

Plant die Bundesregierung Milliarden-Investitionen vor der Bundestagswahl?

Die Geschichte lehrt: Nach Wahlen beschließen Regierungen in großer Einmütigkeit unbeliebte Gesetze und Sparprogramme für die breite Bevölkerung. In Wahlkampfzeiten häufen sich die öffentlichen Auseinandersetzungen entlang der traditionellen ideologischen Linien und es werden wieder Staatsgelder für die breite Bevölkerung ausgegeben. Der "kleine Mann auf der Straße" fühlt sich so rechtzeitig zur Wahl doch wieder wohl bei seiner Partei. "Die Welt" hat unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, dass die Bundesregierung in der zweiten Jahreshälfte 2005 - ein Jahr vor der nächsten Bundestagswahl - ein Investitionsprogramm von rund zehn Milliarden Euro plant. Ziel sei es, die schwache Konjunktur anzukurbeln. Dem Bericht zufolge sollten die Gelder vor allem in Verkehrsprojekte und die Förderung kommunaler Bauvorhaben wie die Modernisierung von Schulen, Kindergärten und Schwimmbädern fließen. Die Meldungen seien "absurd und entbehren jeder Grundlage", teilte das Bundespresseamt am Samstag mit. - Allerdings verlangten die Wirtschaftsexperten Hans-Werner Sinn und Peter Bofinger mehr Investitionen.

Wiederaufforstung

Investitionen in ökologische Projekte gegen den Klimakollaps

Mit Roland Emmerichs Film "The Day After Tomorrow" droht nicht nur eine Flutwelle von Ökopanik über das Land zu schwappen; sondern auch wieder hektischer Aktivismus in Sachen Klimaschutz auszubrechen. Mit Futuro Forestal, einem deutsch-panamaischen Forstunternehmen können Eiszeitängstliche schon seit fast zehn Jahren profitabel in Wiederaufforstung investieren und gleichzeitig zur Absorption von C02 beitragen - und zwar sinnvoll und nachhaltig. Die Biomasse der Wälder, insbesondere schnell wachsender Tropenwälder, ist ein gigantischer Kohlenstoffspeicher und entzieht der Atmosphäre das schädliche Treibhausgas.

Kein Ende des Engpasses

Deutschland Schlusslicht bei Investitionen in die Schiene

Briten und Franzosen investieren mehr Geld in Schiene als Deutsche. Das berichtet die Allinaz pro Schiene. Danach zeichne sich in Deutschland noch kein Ausweg aus dem Finanzierungsengpass für Verkehrsinvestitionen ab. "Die EU wächst, und im Transitland Deutschland wachsen die Verkehrsadern nicht mit", kritisierte die Allianz pro Schiene. Im Vergleich zu den wichtigsten Nachbarstaaten drohe Deutschland den Anschluss zu verlieren. Frankreich habe in den vergangenen Jahren die Schieneninvestitionen verdoppelt und Großbritannien kürzlich ein 40 Milliarden-Euro-Schienenprogramm bis 2008 aufgelegt, so die Kritik.

Dachverband der Kritischen Aktionäre

Scharfe Kriterien für "Grüne Investitionen" veröffentlicht

Enge Kriterien für ethische Geldanlagen präsentiert der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre zur Messe "Grünes Geld", die am Donnerstag in Düsseldorf eröffnet wird. Von Verletzungen der Menschenrechte über den Raubbau an natürlichen Ressourcen bis zur mangelnden Informationsoffenheit reichen die Negativkriterien, nach denen die Kritischen Aktionäre jedes Unternehmen für ein ethisches Investment disqualifizieren. Andererseits nennen sie positive Kriterien für Geldanlagen. Dazu gehören faire Handelsbeziehungen mit der sogenannten Dritten Welt, biologische Landwirtschaft und die Wahrung der Rechte von Beschäftigten.

Energieeinsparverordnung

Bodewig: Kosten sparen und Investitionen ankurbeln

Der Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Kurt Bodewig sagte vor in Kraft treten der Energieeinsparverordnung am 1. Februar 2002: "Die neuen Vorschriften werden in den kommenden Jahren für eine steigende Nachfrage nach moderner Heizungstechnik, Wärmedämmung und neuen Fenstern sorgen. So müssen bis 2006 in zahlreichen Altbauten rund zwei Millionen veraltete Heizkessel erneuert werden. Zudem sind in vielen Fällen bislang freiliegende Rohrleitungen und oberste Geschossdecken nachträglich gegen Wärmeverluste zu dämmen. Dabei erzielen wir positive Effekte für die Bauwirtschaft."

Finanzhaushalt

Struck kündigt weitere Investitionen bis 2007 an

SPD-Fraktionschef Peter Struck will zur Ankurbelung der Konjunktur das von der Bundesregierung aufgelegte Zukunftsinvestitionsprogramm bis 2007 verlängern. Die Mittel sollten weiter in die Bereiche Bahn, Straße sowie Forschung und Bildung fließen. Dies werde auch positive Auswirkungen für die Bauindustrie haben. Das Programm in Höhe von jährlich rund 2,5 Milliarden Euro wird derzeit aus den Zinsersparnissen gespeist, die aus dem Verkauf der UMTS-Lizenzen entstanden.

Kapitalmarkt

Auch grüne Investitionen rechnen sich

Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt haben jetzt unter dem Titel "Green Finance" eine umfassende Analyse des Umweltmanagements deutscher Finanzdienstleister veröffentlicht. Darin werden die Entwicklung des ökologischen Wirtschaftens im Finanzsektor anschaulich widergespiegelt und Beispiele gezeigt, wie Banken, Sparkassen und Versicherungen einen Beitrag für mehr Umweltschutz leisten können. Die Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass sich das Umweltengagement der deutschen Finanzbranche im internationalen Vergleich sehen lassen kann, aber die breite Öffentlichkeit darüber noch zu wenig informiert ist.