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Vorläufiges amtliches Endergebnis der Bremer Bürgerschaftswahl

Wahlbeteiligung 57,6 Prozent

Bremen hat gewählt. Die Wahlbeteiligung war mit 57,6 Prozent so niedrig wie nie zuvor (2003: 60,0 Prozent). Nach dem am 13. Mai vom Landeswahlleiter abends veröffentlichten vorläufigen amtlichen Endergebnis kam die SPD auf 36,8 Prozent der abgegebenen Stimmen (-5,5 Prozent), die CDU kam auf 25,7 Prozent (-4,1 Prozent), die Grünen auf 16,4 Prozent (+3,6 Prozent), Die Linke auf 8,4 Prozent (+6,7 Prozent), die FDP auf 6,0 Prozent (+1,8 Prozent) und die DVU auf 2,8 Prozent (+0,5 Prozent).

Somit wurde die SPD bei der Bürgerschaftswahl erneut stärkste Partei, verlor allerdings 7 Sitze. Auf Platz zwei kam mit Abstand die CDU. Sie verlor 6 Sitze. Deutliche Gewinne verzeichneten die Grünen, die ihr bundesweit bestes Ergebnis bei einer Landtagswahl erringen konnten.

Die Linke kann erstmals mit 7 Politikern in ein westdeutsches Landesparlament einziehen, die FDP kommt seit 1995 wieder in Fraktionsstärke in die Bürgerschaft (+4 Sitze). Sechste Partei ist die rechte DVU, die in Bremerhaven punkten konnte und erneut mit einem Abgeordneten im 83-Parlament vertreten ist.

Die seit zwölf Jahren regierenden große Koalition an der Weser hat am Sonntag bei der Bremer Bürgerschaftswahl einen deutlichen Denkzettel erhalten. Nachdem SPD und CDU starke Verluste hinnehmen mussten, ist neben der Fortsetzung des Regierungsbündnisses beider Parteien auch wieder eine rot-grüne Koalition auf Landesebene möglich.

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