Auf kurzen Strecken Fahrrad fahren

Staatssekretär gibt Verbrauchertipp

"Das Fahrrad ist das einzige Null-Emissionsfahrzeug und kann in Zukunft einen noch wichtigeren Beitrag für unsere Verkehrspolitik leisten." Das sagte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Ulrich Kasparick, am 13. September bei der Eröffnung der internationale Fahrradmesse IFMA in Köln. Jedes Jahr würden in Deutschland 30 Milliarden Kilometer mit dem Rad zurückgelegt. "Das ist ein gutes Ergebnis, das wir aber weiter ausbauen wollen", so Kasparick. Ziel der Bundesregierung sei es, das Fahrrad vor allem für kurze Strecken noch attraktiver zu machen.

"Dabei wollen wir verstärkt Modellprojekte, Forschungsvorhaben und Fortbildungsmaßnahmen fördern. Fahrradverkehr ist für uns - gerade in Zeiten des Klimawandels - ein wichtiger Bestandteil der nationalen Verkehrspolitik", so der Staatssekretär.

Das Bundesverkehrsministerium stelle in diesem Jahr 80 Millionen Euro für den Bau von Radwegen an Bundesstraßen zur Verfügung.

Den Preis für die "Fahrradfreundlichste Entscheidung" des Jahres 2007 erhalte die Initiative "FahrRad zur Schule!" in Stuttgart. In der baden württembergischen Landeshauptstadt sei systematisch der gesamtstädtische Schulwegverkehr untersucht worden. Mit den Ergebnissen sollten die Fahrradnutzung an Schulen und zugleich die Verkehrssicherheit verbessert werden.

Im Rahmen der IFMA startete der Kasparick auch die Kampagne "FahrRad! Fürs Klima auf Tour" des Verkehrsclubs Deutschland (VCD). Ziel sei der Kampagne sei es, Jugendliche für das Fahrradfahren zu begeistern und zugleich auf gesunde Weise Spaß an umweltfreundlicher Bewegung zu vermitteln.