Faszination Mountainbike - Pimp my Cube

Bewegung an der frischen Luft

In der Reihe  Pimp my Cube werden wir die Möglichkeiten im Detail besprechenWenn Du Dein Bike einmal so richtig aufpimpen möchtest, sprich ein optimales Tuning für das Mountainbike erreichen willst, dann solltest Du Dir Tipps von den Experten holen. Bunter, schöner, leichter und schneller heißt die Devise, denn der rollende Traum sollte ja in Erfüllung gehen. Zudem kann man mit den unterschiedlichen Tunings einige Biketouren besser bestehen, denn vom Händler oder Versender werden die Mountainbikes oft nur mit der nicht optimierten Standardeinstellung verkauft. Das Tunen des Bikes darf jedoch nicht auf Kosten der Sicherheit gehen. Du möchtest doch schließlich einige Trails bestehen und mit Erfolgen glänzen, oder?

Zuerst einmal die Gewichtsreduktion

Nicht jedes Bike ist für die unterschiedlichen Trails gleich gut geeignet. So spielt natürlich das Gewicht vom Mountainbike eine große Rolle. Mit einem Bike von Cube hast Du eine gute Wahl getroffen, trotzdem kann auch hier einiges verändert werden. Du willst doch sicherlich mit Deinem Bike auf der Piste glänzen und Schmerzen am Rücken, den Knien und Handgelenken sowie Po oder Nacken vermeiden. Ein wendiges und leichtes Bike ist besser zu Händeln und Du kannst leicht 2,5 Kilogramm an Gewicht einsparen. Bei der Bikediät werden an den Reifen, Bremsen, am Sattel- und im Lenkbereich, an der Kette sowie der Kurbel jeweils in Grammzahlen abgespeckt. Wenn dann sogar noch leichtere Schrauben verwendet werden, kommen so schnell 2 bis 2,5 Kilogramm zusammen. Carbon ist das Geheimnis. Beim Carboni Cube Reaction GTC Race schaffst Du es dank der Verwendung von Carbon auf leichte 7,7 Kilogramm. Nicht vergessen: Leichtigkeit verleiht Flügel! Jedoch solltest Du es nicht zu sehr mit dem Leichtgewicht übertreiben, denn die Sicherheit geht vor. Aus diesem Grund predigen Profis auch: "Ein gutes Training am Körper und ein Mehr an Gewicht am Rad ist manchmal das bessere, sicherere Tuning".

Dein sexy Cube

Richtig aufpimpen kannst Du Dein Cube mit knalligen Eloxal-Parts, einer colorierten Flanke und farbigen Zügen. Deiner Kreativität sind mit den unzähligen Kleinteilchen keine Grenzen gesetzt und das richtige kleine Teil an der richtigen Stelle platziert, setzt Akzente und macht Dein Cube zum Hingucker der Saison. Auffällig und sexy wird Dein Bike mit der Farbe Rot an Lenker, Griffen und den Schrauben, im Kontrast dazu mit schwarzem Lack. Der "Wow-Effekt" ist Dir damit bestimmt garantiert. Es müssen nicht immer die extrem teuren Crankbrothers-Laufräder sein, ein paar Eloxal-Schräubchen tun es auch. So erhält Dein Bike mit kleinen Farbtupfern einen individuellen Anstrich und unterscheidet sich durch Einzigartigkeit von den "Rädern der Stange". Auch Weltcup Stars tunen ihre Bikes. Ob drahtige, schnörkellose Geschosse oder protzige Schlitten und massig Power mit runden Kurven. Jeder hat so seinen Geheimtipp.

Auf die richtige Einstellung kommt es an

Wer in der kommenden Saison 2014 mitreden will, der sollte sich früh genug über die neusten Trends in Sachen "pimp my bike" informieren. Steckst Du noch in den Kinderschuhen, hast also Dein erstes Bike, sind einige Sachen in puncto Einstellungen sehr wichtig, denn selten bekommt der Käufer ein optimales Bike im Handel. Du musst also Dein Bike individuell auf Dich einstellen. So verhinderst Du Schmerzen und Unfälle. Auch die Einsätze des Mountainbikes sind ja unterschiedlich, so musst Du natürlich auch daraufhin Dein Bike einstellen. Die optimale Sitzposition lässt sich durch die Körperdaten ermitteln, dies übernehmen Experten. Auch ohne diesen Experten kann ein jeder sein Bike mit wenigen Handgriffen selbst einstellen und mit mehr Spaß die nächsten Trails genießen.

Die Bremsen sind nicht zu unterschätzen. Sie geben die notwendige Sicherheit

Zunächst einmal die Einstellung von Bremsen und Lenker:

Meistens sind die Bremsen direkt am Griff montiert. Dies bringt jedoch eine schlechte Kraftübertragung auf die Bremsen. Die effiziente Hebelwirkung ist durch das Greifen des Bremsfingers weit nach innen zum Bremshebel unmöglich. Zum besseren Handling musst Du den Hebel etwas weiter vom Griff wegschieben - der Bremsfinger weiter nach außen zum Bremshebel erhöht die Hebelwirkung. Hiermit ist eine gefühlvolle Bremsung möglich und es spart Kraft.

Einstellung der Griffe:

Oft sind die ergonomischen Griffe so falsch justiert, dass Du bei Nutzung der großen Auflagefläche Deine Hand abknicken musst. Hand, Handgelenk und Unterarm sollten jedoch eine Linie bilden, dies beugt Schmerzen und Verletzungen vor.

Lenkerbreite und Vorbaulänge:

Bikes mit 620 mm Lenkern und 120 mm Vorbauten sind keine Seltenheit, obwohl bereits erkannt wurde, dass eine ergonomische und komfortable Sitzposition besser ist. Bei steilen Auffahrten mag das gut sein, jedoch hat das trendige Cockpit 680 bis 740 mm Lenker und 70 bis 90 mm Vorbau. Bei der Abfahrt und im Lenkverhalten ist dies deutlich besser und auch der Bunny Hop fällt so leichter.

Die optimalen Griffe:

Für den rutschfesten Sitz garantieren Lenkergriffe mit Schraubfixierungen. Normale Griffe sind vor der Montage zu reinigen und trocknen zu lassen. Von innen mit etwas Bremsflüssigkeit, auf den Lenker geschoben und sie halten bombenfest nach dem erneuten Trocknen. Natürlich muss der Lenker auch gereinigt und getrocknet sein.

Korrekter Luftdruck:

3 bar Luftdruck sind eindeutig zu viel. Oft werden jedoch neue Bikes prall aufgefüllt geliefert. 1,8 bis 2,3 bar sind für die normalen Einsatzzwecke völlig ausreichend - als lass mal Luft ab. Dies hängt natürlich vom Fahrstil und dem Körpergewicht ab. Durch das Ablassen der Luft wird die Traktion erhöht und es bietet natürlich mehr Komfort.

Einstellung der Dämpfer und Federgabel:

An das eigene Körpergewicht müssen die Luftfederelemente eingestellt werden. Hierzu setzt Du Dich in der Grundposition auf Dein Bike und mit einer Dämpferpumpe kannst Du dann den Negativfederweg (SAG) individuell nach Vorliebe einstellen.

Die MTB-Pedalen und die richtigen MTB-Schuhe verschaffen die die restlichen 20 % Performance wenn es am Berg nicht weitergeht

Die Pedale:

Nicht jeder kommt mit Klick-Pedalen zurecht. Diese werden gerne zusammen mit den passenden Schuhen verkauft. Vernünftige Plattformpedale mit griffigen Pins und breiter Auflagefläche sind gerade für Anfänger besser. Je nach Einsatzzweck ist es gut, wenn man beide Pedalarten parat hat. Mit den Plattformpedalen erlernst Du z. B. den Bunny Hop schneller. Zudem ist ein Umschrauben mit Pedalschlüssel ein Klacks.

Mit der richtigen Einstellung Deines Mountainbikes und einigen farbigen Akzenten wirst Du die kommende Saison und die neusten Trails bestimmt gut überstehen.

Detlev Lengsfeld