Gehirnjogging: Gedächtnistraining nach Trainingsplan

Geistige Fitness im Alter bewahren

Nicht nur die körperliche Vitalität ist mit fortschreitendem Alter wichtig, sondern genauso die geistige Fitness sollte sich ein Jeder im Alter bewahren. Der Alterungsprozess ist stark abhängig von der geistigen Fitness, der eigenen Einstellung zum Leben und der Ausgeglichenheit. Die geistige Müdigkeit lässt die Menschen schneller altern und das Leben ist dann einfach nicht mehr lebenswert. Nur mit der inneren Ruhe und Ausgeglichenheit kann der Stress vermieden werden, der wiederum zu einer verstärkten Zunahme der Freien Radikalen führt und sich negativ auf die Gesundheit sowie auf das Aussehen auswirkt. Es kann dabei zu starken Verspannungen oder sogar zu Problemen mit dem Magen und Darm kommen. Wer selbst im Alter noch positiv in die Zukunft sieht und Pläne schmiedet, wirkt nicht nur wesentlich jünger, sondern fühlt sich auch so.

Gehirnjogging im Alter

Mit zunehmendem Alter sollte das Gehirn vermehrt trainiert werden, besonders dann, wenn man aus dem Arbeitsleben ausgeschieden ist und seinen Ruhestand genießen kann. Damit der Geist nicht müde und träge wird, sollte täglich Gehirnjogging betrieben werden. Selbst mit einem körperlichen Handicap kann der Geist bis ins hohe Alter fit bleiben.

Es gibt unzählige Arten des Gehirnjoggings, die in den Alltag integriert werden können. Das kann bereits beim Lesen der Tageszeitung beginnen, indem man mit Freunden oder der Familie verschiedene Artikel im Nachhinein diskutiert. Im Supermarkt können beispielsweise die Preise miteinander verglichen werden, damit werden genauso die grauen Gehirnzellen trainiert. Aber auch bei Spielen, wie unter anderem Dame, Mühle, Skat oder Schach können die grauen Zellen wieder auf Trab gebracht werden. Für die poetische Ader können längst vergangene Gedichte wieder herausgesucht und vielleicht auswendig gelernt werden.

Mit Entspannung die Fitness im Alter erhalten

Gleichermaßen gehört die Entspannung zur Fitness im Alter dazu, denn damit kann das Leben verlängert werden. Dabei können viele Eindrücke verarbeitet oder sogar Stress abgebaut werden. Aus diesem Grund sollte man sich des Öfteren in einen entspannten Zustand versetzen, um wieder neue Kraft und Energie für Körper, Geist und Seele tanken zu können. Es kehren eine innere Ruhe und Gelassenheit ein und man kann sich wieder neuen Aufgaben zuwenden. Zur Entspannung können Meditation, autogenes Training oder Yoga genutzt werden. Sehr beliebt ist auch die Entspannung der Muskeln nach Jakobson, diese Techniken können in speziellen Kursen erlernt werden.

Positives Denken im Alter

Besonders wichtig ist das positive Denken im Alter, die negativen Gedanken sollte man gar nicht erst aufkommen lassen, sondern diese ins Gegenteil umkehren. So sollte beispielsweise nicht gemeinsam mit dem schlechten Wetter Trübsal geblasen werden, sondern man sollte die Vorteile darin sehen. Die feuchte Witterung tut der Haut gut und Wanderungen bei Regen bringen frischen Sauerstoff und stärken gleichzeitig das eigene Immunsystem. Mit der wetterfesten Kleidung kann die Natur in vollen Zügen genossen werden und der frische Wald- oder Wiesenduft ist eine Wohltat für die Sinne.

Nur wer jeden Tag aufs Neue das positive Denken trainiert, wird auf lange Sicht gesehen ein erfülltes Leben selbst im hohen Alter genießen. Selbst kleine Spaziergänge in der freien Natur steigern das Wohlbefinden und verlangsamen den Alterungsprozess, wenn dabei noch Gehirnjogging betrieben wird. So kann man unter anderem sein Wissen aus der Pflanzenkunde wieder neu entdecken und erweitern.