Deutsche Bundesstiftung
Viel Geld für Umweltschutz im Mittelstand
Das Kapital der Stiftung von 2,5 Milliarden Mark stammt aus dem Verkauf der bundeseigenen Salzgitter AG. Aus den Kapitalerträgen finanziert sie ihre Förderprojekte und den Deutschen Umweltpreis. Dieser ist mit einer Million Mark der höchstdotierte Umweltpreis in Europa. Er wird jährlich an Personen, Firmen oder Organisationen vergeben und kann zwischen mehreren Preisträgern aufgeteilt werden. Prämiert werden Projekte oder auch die Lebensleistung einer Person.
Kriterien für die Preisvergabe sind die Vorbildfunktion der ausgezeichneten Leistung, ihre auf Vorbeugung vor Umweltschäden zielende Wirkung, ihr Modellcharakter, ihre Praxisrelevanz und ihr innovativer, ganzheitlicher Ansatz. Im vergangenen Jahr ging der Preis an den Freiburger Mediziner Franz Daschner für Umweltmanagement im Krankenhaus und an den Chef des Windkraftanlagen-Herstellers Enercon, Bernhard Aloysius Wobben.
Die Stiftung fördert Projekte in die Bereichen Umwelttechnik, -forschung und -kommunikation. Beispiele reichen vom Altreifenrecycling über das Grüne Band an Oder und Neisse bis hin zum Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche. Darüber hinaus vergibt die Stiftung jährlich 50 Promotions- und Habilitationsstipendien an Nachwuchswissenschaftler aller Fachrichtungen.
Der Stiftung steht ein 14-köpfiges Kuratorium aus Wissenschaftlern, Politikern und Vertretern der Wirtschaft vor. Kuratoriumsvorsitzender ist Bundesbankpräsident i.R., Hans Tietmeyer. Die laufenden Geschäfte führt Generalsekretär Fritz Brickwedde.
Informationen im Internet unter: www.deutsche-bundesstiftung-umwelt.de
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Am 29. Mai. 2001 unter:
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