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Ost-Studenten sind jünger als West-Studenten

Sozialerhebung

Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) hat am Donnerstag die 16. Sozialerhebung "Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden in der Bundesrepublik Deutschland" des Deutschen Studentenwerkes vorgestellt. Die Erhebung wurde im Sommersemester 2000 vorgenommen. Wir dokumentieren einige Ergebnisse der Studie:

STUDENTENZAHL: Die Zahl der Studierenden an deutschen Hochschulen (ohne Verwaltungsfachhochschulen) ist vom Wintersemester 1999/2000 mit rund 1,746 Millionen auf 1,766 Millionen im Wintersemester 2000/2001 gestiegen. Während sich der Frauenanteil unter allen Studierenden im Zeitraum 1991 bis 2000 von 39 Prozent auf 46 Prozent erhöht hat, nahm er bei den Studienanfängern von 41 Prozent auf 49 Prozent zu. In den medizinischen Studiengängen stellen die Frauen mit 55 Prozent erstmals die Mehrheit der Studierenden.

DURCHSCHNITTSALTER: Studierende im Erststudium sind im Durchschnitt 24,7 Jahre alt. Damit hat sich die bis 1997 anhaltende Tendenz eines steigenden Durchschnittsalters nicht fortgesetzt (1997: 25,1 Jahre). Geblieben ist aber der Altersabstand zwischen Studierenden in den alten Ländern mit 25,0 Jahren und den neuen Ländern mit 23,4 Jahren.

FAMILIENSTAND: Fünf Prozent der Studierenden im Erststudium sind verheiratet. 1997 waren es noch sechs Prozent. Der Anteil der Studierenden, die in einer festen Partnerbeziehung leben, ist hingegen von 48 Prozent im Jahr 1997 auf 56 Prozent im Jahr 2000 gestiegen.

KINDER: 6,7 Prozent der Studierenden haben Kinder. 7,1 Prozent der Studentinnen sind Mütter, 6,3 Prozent der Studenten Väter. 27 Prozent der studierenden Mütter und 7 Prozent der Väter sind alleinerziehend. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Eltern haben ein Kind im Alter bis einschließlich drei Jahre zu betreuen.

STUDIENUNTERBRECHUNG: Die Anteil der Studierenden, die ihr Studium zwischendurch unterbrochen haben, hat sich im Vergleich zu 1997 von 11 Prozent auf 15 Prozent erhöht. Die häufigsten Begründungen dafür waren Zweifel am Sinn des Studiums (28 Prozent), eine Erwerbstätigkeit (27 Prozent) oder finanzielle Probleme (26 Prozent).

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