Wirtschaftswachstum
Institute: 2002 nur noch 0,7 Prozent Wachstum
Nach Einschätzung der Sachverständigen bleibt Deutschland weiterhin unter dem durchschnittlichen Wachstum der Europäischen Union. Für den EU-Raum rechnen sie für 2002 mit einer Zunahme der Wirtschaftsleistung um 1,6 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen wird dem Gutachten zufolge in Deutschland um rund 110.000 und die Arbeitslosenquote auf 9,7 Prozent steigen. Die Inflationsrate dürfte im kommenden Jahr auf durchschnittlich 1,5 Prozent sinken, prognostizieren die "Wirtschaftsweisen".
Forderungen nach Vorziehen der zweiten Stufe der Steuerreform oder aktiven Konjunkturprogrammen stehen die Sachverständigen "skeptisch" gegenüber. Sie setzen sich damit von den Wirtschaftsforschungsinstituten ab, die in ihrem Herbstgutachten vorgeschlagen hatte, die ausstehenden Teile der Steuerreform vorzuziehen. Dies sei zwar bei außergewöhnlichen Situationen gerechtfertigt, eine solche Situation liege jedoch nicht vor, meint der Sachverständigenrat. Das gelte selbst dann, wenn die Wirtschaft der USA im kommenden Jahr in eine Rezession schlittern sollte.
Als dringlichste Aufgabe der Finanzpolitik sehen die Sachverständigen eine Reform der Gewerbesteuer an. Handlungsbedarf sehen die Wissenschaftler auch beim Arbeitsmarkt, wo sie eine flexiblere Ausgestaltung der Tarifverträge und des Arbeitsrechts anmahnen. Ebenso sei es notwendig, bei Arbeitslosen die Anreize zur Arbeitsaufnahme zu verstärken. Hier enthalte das Job-AQTIV-Gesetz zwar einige Elemente, deren "Erprobung lohnenswert erscheint". Kritisch bewerten die "Wirtschaftsweisen" aber die Möglichkeit des Gesetzes, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen zur Infrastrukturförderung zu nutzen. Die Wissenschaftler sehen die Bilanz der Bundesregierung sowohl für die Arbeitsmarktpolitik als auch für die Finanzpolitik als "durchwachsen" an.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 14. Nov. 2001 unter:
arbeitStichworte:
« Castor-Transport erreicht Dannenberger Verladestation
Weniger Spritabsatz wegen hoher Preise »

Suchmachinenoptimierung
Wir optimieren Ihre Webseite. Mehr relevante Besucher = Mehr Umsatz. Lesen Sie mehr über unsere Stärken
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- SPD und Piratenpartei zum Urheberrecht
- Wellness durch Yoga Übungen
- Depression: Symptome, Test und Hilfe bei Depressionen
- Birgit Corinna Lange: Über Liebestaumel, Amerika und New York
- Emanzipation der Frau: Kristina Schröder, Frauenqoute und Gleichberechtigung
- Fitness & Wellness durch Sport im Alter
- Coaching für Führungskräfte: Jürgen Klopp | Motivation und Erfolg
- Erneuerbare Energien als Zünglein in der Wahl
- Bremen: Schüler in die Camps
- Rot-Rot-Grün verhindern Steuerentlastung
