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Erfolgreicher grüner Stromversorger will 2002 Preise senken

Greenpeace energy eG

Der Stromversorger Greenpeace energy eG zieht anlässlich seines zweiten Geburtstags eine positive Bilanz. Die im November 1999 gegründete Genossenschaft habe heute bundesweit über 13.000 Haushalte und Gewerbekunden unter Vertrag, bei Steigerungsraten von mehreren hundert Kunden pro Monat. Damit sei bewiesen, dass die bundesweite Vollversorgung ohne Atom- und Kohlestrom zu realistischen Preisen funktioniert.

"Trotz zum Teil unverschämt hoher Netznutzungsgebühren und den Dumpingpreisen anderer Stromanbieter haben wir uns als führender Anbieter von sauberem Strom etabliert", sagt Robert Werner, Vorstand von Greenpeace energy eG. "Wir liefern rund um die Uhr saubere Energie mit einem hohen Anteil an Sonnenstrom und der Erfolg zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind." Der Neubau von Anlagen sei fester Bestandteil des Konzeptes. Seit Juni 2001 versorgt Greenpeace energy seine Kunden mit Solarstrom aus einer eigenen, neu errichteten Fotovoltaik-Anlage in Schwäbisch Hall.

Im Laufe des nächsten Jahres erwartet Werner entgegen des Branchentrends eine deutliche Preissenkung für Greenpeace energy Strom, da auf juristischem Weg eine Senkung der Netznutzungs-gebühren erreicht werden soll, die sofort an die Kunden weitergegeben werde. Weit über die Hälfte des Strompreises besteht aus Steuern und Netznutzungsgebühren. "Die maßlose Abkassiererei vieler Netzbetreiber muss endlich ein Ende haben", sagt Werner. Dass juristische Schritte lohnen, zeigt das Beispiel der Stadtwerke Crailsheim, gegen die Greenpeace energy im Februar Beschwerde bei der Landeskartellbehörde Baden-Württemberg eingelegt hatte. Noch während des Verfahrens der Kartellbehörde nahmen die Stadtwerke den Preis von 14,51 Pf/kWh auf 11,50 Pf/kWh zurück.

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