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Deutschland führt Multinationale Brigade in Kabul

Afghanistan

Das deutsche Einsatzkontingent der ISAF (International Security Assistance Force) hat am 19. März 2002 die taktische Führung der Multinationalen Brigade Kabul übernommen. Mit dem Kommandowechsel stehen circa 4.700 Soldaten aus 18 Nationen unter dem Kommando des deutschen Brigadegenerals. Die Übernahme der Führungsverantwortung durch das deutsche Einsatzkontingent bezieht sich ausschließlich auf die taktische Ebene im Einsatzraum Kabul. Die durch den Deutschen Bundestag beschlossene Obergrenze des deutschen Kontingents von 1.200 Soldaten bleibt unverändert. Die Ausübung dieser Führungsrolle ist bis zum 20. Juni 2002 befristet.

Großbritannien ist unverändert die strategische Führungsnation bei ISAF und stellt mit Generalmajor John McColl weiterhin den Kommandeur. Großbritannien hatte sich im Dezember 2001 bereit erklärt, die Aufgaben der Führungsnation in diesem Einsatz für drei Monate, beziehungsweise bis höchstens zum 30. April 2002 zu übernehmen. Damit verbleiben alle Aufgaben der Führungsnation ("Lead Nation") bis auf weiteres in britischen Händen. Dazu gehören unter anderem die Führung der internationalen Schutztruppe, und die Zusammenarbeit mit der afghanischen Interimsregierung, den US-Streitkräften und der UNO. Auch die militärischen Aufgaben verbleiben bei der britischen Führung.

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