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Sprecher mit Erfahrung und Passion | Michael Hassinger und Volker Pietzsch

Hörspielsprecher Ausbildung | Wie geht das und wo sind Chancen?

 Michael Hassinger und Volker Pietzsch sind Sprecher mit Erfahrung und Know-How. Sie buchen bedeutet von Ihrer Erfahrung profitierenMenschen mit außergewöhnlichen Talenten sind natürlich nicht oft zu finden. Viele dieser Talente wissen nicht genau, wie sie ihre Stärken fördern können um damit Geld zu verdienen. Da verwundert es auch nicht, dass einige kreative Berufe unter Nachwuchsmangel leiden. Die Sprecher für Hörspiele werden zwar gebraucht, sind aber leider zu selten.

Erste Fernfachhochschule in Deutschland

Ausbildung: ADA Schein in Hannover

Diploma - Ausbildung, ADA Schein Wer in Deutschland Lehrlinge ausbilden will, muss seit August 2009 wieder wie früher eine Ausbildereignungsprüfung nachweisen. Diese Vorschrift war sechs Jahre lang ausgesetzt gewesen, um auszuprobieren, ob eine ordnungsgemäße Berufsausbildung auch ohne den Ausbilder-Schein möglich ist. Europäische Politiker mit ihrer bekannten Neigung zur Gleichmacherei hatten damals versucht, das komplizierte, aber anspruchsvolle deutsche Bildungssystem zu vereinfachen. Laut einer Studie des bibb (Bundesinstitut für berufliche Bildung) hätte sich das aber nicht bewährt - die Ausbildungsqualität habe sich verschlechtert - so dass der "AdA-Schein" wieder eingeführt wurde. Die Ausbildereignungsvorschrift gilt nun wieder für fast alle Branchen. Eine Befreiung von der AdA-Prüfung gibt es nur für die freien Berufe sowie Sondergenehmigungen z. B. für studierte Pädagogen usw. Wenn es aber in freiberuflichen Praxen und Kanzleien mehr als ein halbes Dutzend Mitarbeitende gibt, muss auch dort jemand über einen AdA-Schein verfügen.

Verdreifachung

Verstärkte Ausbildung der afghanische Armee durch die Bundeswehr

Die Bundeswehr hat zu Jahresbeginn ihre Ausbildungshilfen für die afghanische Armee aufgestockt und drei neue Ausbildungsteams in die Nordregion entsandt. Damit trainieren mittlerweile 200 deutsche Soldaten die neue afghanische Armee, wie das Verteidigungsministerium am Donnerstag (15. Januar) in Berlin mitteilte. Dies entspricht einer Verdreifachung der Zahl gegenüber 2007. Hinzu kommen 45 Feldjäger, die bei der Ausbildung der afghanischen Polizei helfen.

Ausbildungsprogramme

AWO befürchtet Fachkräftemangel beim Ausbau der Krippenplätze

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) warnt vor einem Fachkräftemangel an Erziehern und Tagesmüttern im Jahr 2013. "Wenn 2013 der Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr kommt, dann gibt es Schwierigkeiten, das umzusetzen", sagte AWO-Geschäftsführer Rainer Brückers am Freitag (21. November) in Berlin. Schon jetzt gebe es Bedarf an Fachkräften, sagte Brückers. Die AWO will deshalb ihre Ausbildungsprogramme für Erzieher und vor allem für Tagesmütter ausweiten.

"Ausbildungsbonus"

Regierung will Zusatzprämie für ausbildungsunwillige Unternehmen

Mit einem bis Ende 2010 befristeten Ausbildungsbonus will die Bundesregierung die Firmen bewegen, rund 100.000 zusätzliche Lehrstellen für benachteiligte Jugendliche zu schaffen. Ein entsprechendes Gesetz beschloss der Bundestag am 5. Juni in Berlin gegen die Stimmen der Opposition. Diese kritisierte den Bonus als ungerecht, da damit bisher ausbildungsunwillige Unternehmen eine Zusatzprämie erhielten. Derzeit sind den Angaben zufolge 385.000 Jugendlichen länger als ein Jahr auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz.

Geld für Arbeitgeber

Kein Recht auf Ausbildungsbonus für Realschüler

Der Ausbildungsbonus wird nun doch auf weniger Jugendliche begrenzt. Anders als von Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) geplant, sollen von den Altbewerbern nur die mit Haupt- und Sonderschulabschluss oder ohne Abschluss einen Anspruch auf Förderung erhalten, sagte der Unions-Arbeitsmarktexperte, Ralf Brauksiepe (CDU), dem "Handelsblatt" nach einer Sitzung des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales. Bisher war das auch für Realschüler mit einer Vier oder schlechter in den Unterrichtsfächern Deutsch oder Mathematik vorgesehen. Das Gesetz soll am 5. Juni verabschiedet werden.

Feldjäger

Soldaten der Bundeswehr verstärken Polizei-Ausbildung in Afghanistan

Die Bundeswehr verstärkt offenbar ihre Anstrengungen zur Ausbildung der afghanischen Polizisten. Ab 1. Mai sollen 15 weitere Feldjäger in Afghanistan eingesetzt werden, kündigte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am 30. April in Berlin an. Nach seinen Angaben wurden seit April 2007 bereits 2100 afghanische Polizisten von deutschen Soldaten ausgebildet.

"Illegale Schulung"

Polizist gibt Ausbildungseinsatz in Libyen zu

In der Affäre um Ausbildungsaktivitäten deutscher Polizisten und Soldaten in Libyen hat ein erster deutscher Polizist einen solchen Einsatz zugegeben. Nach Angaben der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft sind die Aussagen aber nicht als Geständnis zu werten, da der Mann keinen Geheimnisverrat begangen haben will. Der Sprecher der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft, Johannes Mocken, sagte, der Polizist habe zugegeben, dreimal im Urlaub in Tripolis gewesen zu sein und dort Libyer unterrichtet zu haben. Allerdings wolle er nur öffentlich zugängliches Material verwendet haben. Seiner Behörde liege indes eine Zeugenaussage vor, wonach der Polizist ein Schriftstück mit dem nordrhein-westfälischen Landeswappen und einem Geheimhaltungsstempel bei sich gehabt haben soll, sagte Mocken.

GSG 9, Bundeswehr, SEK, BND

Forderungen nach Aufklärung über Ausbildung libyscher Sicherheitskräfte

In der Affäre um die deutsche Ausbildungshilfe für libysche Sicherheitskräfte fordern alle Parteien Aufklärung. Die "Berliner Zeitung" berichtete am 5. April, der BND habe die Ausbildungskooperation zwischen 2005 und 2007 "beratend begleitet", habe aber darauf bestanden, im Hintergrund zu bleiben. Der Auslandsnachrichtendienst bestreitet dies. Nach Aussagen eines beteiligten Ausbilders sei die deutsche Botschaft in Tripolis über das Trainingsprogramm informiert gewesen, schreibt "Der Spiegel". Nach Angaben von Teilnehmern fand das Ausbildungsprogramm für etwa 120 libysche Polizisten angeblich hauptsächlich in einer Kaserne in Tripolis statt. Zu den deutschen Trainern gehörten laut "Spiegel" vier ehemalige Angehörige der GSG 9 und mehrere ehemalige Bundeswehrsoldaten. Acht nordrhein-westfälische Angehörige von Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei waren offenbar illegal an den Ausbildungen beteiligt. Organisiert worden seien die Schulungen von einer Sicherheitsfirma, die dafür rund 1,6 Millionen Euro von der libyschen Regierung erhalten habe.

Bonus für Lehrstellen-Abbau?

Ausbildungsbonus soll Unternehmen 450 Millionen Euro bescheren

Das Bundeskabinett hat am 20. Februar einen Ausbildungsbonus für Betriebe beschlossen. Dem Gesetzentwurf des Bundesarbeitsministeriums zufolge sollen damit Lehrstellen für Jugendliche gewonnen werden, die im ersten Anlauf keinen Ausbildungsplatz bekommen haben und höchstens über einen Realabschluss mit der Abschlussnote ausreichend in Deutsch oder Mathematik verfügen. Der Bonus für die Betriebe kann je nach Ausbildungsvergütung gestaffelt zwischen 4000 und 6000 Euro pro Ausbildungsplatz betragen. Für die Förderung mit dem Ausbildungsbonus rechnet das Ministerium bis 2012 mit Ausgaben von rund 450 Millionen Euro. Das Gesetz soll noch im Sommer in Kraft treten. Die IG Metall kritisiert, mit dem Ausbildungsbonus fördere die große Koalition offenbar auch Unternehmen, die Lehrstellen abbauen. "Es ist sogar möglich, weniger Ausbildungsplätze als 2007 anzubieten und dennoch eine Förderung zu erhalten", heißt es in der Analyse der Gewerkschaft.

"An ökonomischen Kriterien ausgerichtet"

UNO will weiterhin Deutsches Bildungssystem kontrollieren

Nach den "schlechten Noten" für das deutsche Bildungssystem Anfang des Jahres will UN-Sonderberichterstatter Vernor Munoz die Bundesrepublik weiter kritisch im Blick behalten. Das kündigte der Experte am 23. Juli auf dem 5. Weltkongress der Lehrer in Berlin an. Gleichzeitig kritisierte er, dass die meisten Bildungssysteme weltweit nur an ökonomischen Kriterien ausgerichtet seien. Munoz hatte Deutschland in seinem Bericht im März dieses Jahres scharf kritisiert: Insbesondere sozial schwache Schüler, Kinder von Einwanderern und solche mit Behinderungen seien wie in keinem anderen Industrieland beim Lernen benachteiligt.

Bundeswehr-Ausbildung

Wehrdienstleistender schoss offenbar ohne nachzudenken

Der in den jüngsten Rassismusskandal bei der Bundeswehr verwickelte Wehrdienstleistende schoss mit seinem Maschinengewehr im Rahmen der Ausbildung offenbar ohne nachzudenken. Aus einem im Internet verbreiteten Video-Clip geht hervor, dass ein mittlerweile entlassene Offiziersanwärter im schleswig-holsteinischen Rendsburg den Rekruten am Maschinengewehr aufgefordert hatte, sich Afroamerikaner aus dem New Yorker Stadtteil Bronx als Ziele vorzustellen und beim Schießen mit "Motherfucker" zu beschimpfen. Der Wehrdienstleistende sagte nun gegenüber "stern.de", er habe nicht nicht über die Äußerungen nachgedacht.

Eingriffe in familiäre Erziehung

Zypries will Kindeswohl durch Familiengerichte sicherstellen

Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) will eine stärkere Rolle für die Familiengerichte bei der Vorbeugung gegen familiäre Gewalt an Kindern. Zypries sagte am Montag in Wiesbaden, bislang würden die Gerichte in der Praxis "häufig erst zu spät angerufen". Da Familiengerichte im Gegensatz zu Jugendämtern den Eltern "problematischer Familien" aber Weisungen erteilen dürften, sollten sie beteiligt werden, bevor gefährdete Kinder "in den Brunnen fallen". Familiengerichte, Jugendämter, Schule und Polizei müssten in Zukunft noch besser zusammenarbeiten und im Einzelfall früher tätig werden, meint die Bundesjustizministerin. Wenn Mitarbeiter von Jugendämtern oder Lehrer der Auffassung sind, dass die Erziehung der Eltern falsch ist, sollen sie künftig die Gerichte anrufen können.

"Einstieg in Warteschleife"

Bundesregierung fördert Praktika

Die Bundesregierung will in diesem Jahr 15.000 weitere Praktikumsplätze für Jugendliche fördern. Das laufende Programm zur "Einstiegsqualifizierung" soll ab Oktober von 25.000 auf 40.000 Plätze aufstockt und zugleich um ein Jahr verlängert werden, beschloss das Bundeskabinett am Mittwoch. Das Programm soll schwer vermittelbaren Jugendlichen den Weg in eine reguläre Ausbildung ebnen. Als Brücke fördern die Arbeitsagenturen sechs- bis zwölfmonatige betriebliche Praktika. Vergütung und Sozialversicherungsbeiträge werden erstattet. Grünen-Chef Reinhard Bütikofer wertete die Kabinettsentscheidung als "blamable Ausrede". Das Vorhaben der Regierung sei "nicht ein Einstieg in Ausbildung, sondern ein Einstieg in die Warteschleife".

Lehrstellenlücke

Linkspartei fordert Ausbildungsplatzabgabe statt bloße Appelle

Jahr für Jahr stelle die Bundesregierung fest, dass es zum Beginn der Sommerpause eine Lehrstellenlücke gebe, schreibt das Vorstandsmitglied der Linkspartei, Rosemarie Hein. Jahr für Jahr werde dann "heftig mit den Armen gerudert, Jahr für Jahr ohne durchschlagenden Erfolg". Auch die Beratung des Bundeskabinetts sei "offensichtlich ohne Ergebnis zuende gegangen. Wieder nur Bitten und Appelle an die Unternehmen". Nach Auffassung von Hein kann es "nicht angehen, dass die Bundesregierung auf der einen Seite bei Hartz-IV-Empfängern die Daumenschrauben anziehen will, auf der anderen Seite aber für die Betroffenen weder Arbeit noch Ausbildung anbieten kann". Der Anspruch Fordern und Fördern müsse endlich auch für die Wirtschaft gelten.

Ausbildungspakt

Brandner warnt Arbeitgeber vor Kürzung der Lehrlingsgehälter

Die SPD warnt die Arbeitgeber vor einem Festhalten an ihrer Forderung nach niedrigerer Ausbildungsvergütung. "Eine Kürzung der Lehrlingsgehälter lehne ich strikt ab. Arbeitgeber, die dies wollen, erschweren Gewerkschaften den Einstieg in den Ausbildungspakt", sagte der arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Klaus Brandner, der "Leipziger Volkszeitung". Er forderte Arbeitgeber und Gewerkschaften auf, die Gespräche über den Ausbildungspakt nicht durch überzogene Forderungen platzen zu lassen.

Ausbildungsplatzbilanz 2005

Vier Prozent weniger Ausbildungsplätze

Nach der Ausbildungsplatzbilanz 2005 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge erneut zurückgegangen: Nach den am Dienstag in Bonn veröffentlichten Daten wurden im Verlauf des Vermittlungsjahres vom 1. Oktober 2004 bis zum 30. September 2005 bundesweit rund 550.000 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Damit stellte die Wirtschaft 22.800 oder vier Prozent Ausbildungsplätze weniger zur Verfügung als im Vorjahr. Es blieben offenbar rund 41.000 Jugendliche ohne Ausbildungsplatz. Für ein Teil von ihnen bekam einen Platz für eine so genannte betriebliche Einstiegsqualifizierung.

"Gesetzgeber in der Pflicht"

Gysi fordert Ausbildungsplatzabgabe für mehr Lehrstellen

Der Fraktionschef der Linken im Bundestag, Gregor Gysi, hat sich für die Einführung einer Ausbildungsplatzabgabe ausgesprochen. Die Hoffnung darauf, dass die Unternehmen dieses Problem selbst in die Hand nehmen, "hat sich als haltlos erwiesen", sagte Gysi der Chemnitzer "Freien Presse". Der Ausbildungspakt sei spätestens im zweiten Jahr gescheitert. Damit sei der Gesetzgeber in der Pflicht. So müssten die Unternehmen, die bislang kostenlos auf Fachkräfte zurückgriffen, ohne sie ausgebildet zu haben, zur Kasse gebeten werden. Hingegen könnten Betriebe, die über den Bedarf Lehrlinge ausbildeten, gefördert werden. Das sei auch ein Stück mehr Gerechtigkeit zwischen den Unternehmen, meint Gysi.

GEW

Konkrete Ausbildungsplätze statt abstrakter Paktversprechen gefordert

Keine Lösung des Ausbildungsproblems junger Menschen sieht die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in der heute vorgestellten Zwischenbilanz des "Nationalen Paktes für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland". "Da hilft kein Pakt, da helfen nur betriebliche Ausbildungsplätze. Die GEW schlägt ergänzend zu den Paktmaßnahmen ein Vier-Punkte-Programm zur Verbesserung der Ausbildungsreife vor", sagte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange in Reaktion auf die Zwischenbilanz in Frankfurt a.M..

"Umgang mit dem Tod"

Mediziner warnt vor Schmalspurausbildung in der Anatomie

Der Direktor des Anatomischen Instituts der Universität Dresden (TUD), Richard Funk, sieht die Ausbildung junger Mediziner gefährdet. Zwar böten noch immer mehr als genug Freiwillige ihren Körper nach dem Tod dem Anatomischen Institut für die Ausbildung der Studenten an, sagt Funk in Dresden. Doch müsse die Einrichtung seit Wegfall des Sterbegeldes der Krankenkassen für die Beisetzung selbst aufkommen, was in Zeiten knapper Budgets äußerst schwierig sei.