Nahostkonflikt
Hilfsorganisationen verlangen Zugang zum Krisengebiet
Als Sofortmaßnahme hat CARE dem arabischen Krankenhaus in Ramallah und dem Macassad Hospital in Jerusalem medizinische Geräte und Medikamente im Wert von rund 17.000 Euro zur Verfügung gestellt. Weitere medizinische Hilfsgüter im Wert von 1,7 Millionen Euro sollen an 15 Krankenhäuser im gesamten Autonomiegebiet geliefert werden. Gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen prüft CARE darüber hinaus den Bedarf an Nahrungs- und Hygienemitteln.
Für dringend notwendige Hilfsmaßnahmen im Konfliktgebiet im Nahen Osten hat die Diakonie Katastrophenhilfe erneut 400.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die humanitäre Situation der Menschen in Israel und Palästina ist dramatisch, vor allem in den palästinensischen Gebieten spitzt sich die Versorgungslage zu. Aufgrund der Belagerungssituation können viele Bewohner ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen, die Nahrungsmittelbeschaffung ist erschwert ebenso wie auch der Zugang zu medizinischer Hilfe; sie sind daher auf Hilfe und Versorgung durch Dritte angewiesen.
Mit den zusätzlichen Mitteln der Diakonie Katastrophenhilfe kann die Versorgung mit Nahrungsmitteln leistet deshalb für rund 60.000 Menschen im Gaza-Streifen und im Westjordanland weiterhin sichergestellt werden: 10.000 Familien erhalten Nahrungsmittelpakete im Wert von rund 50 Euro mit Reis, Nudeln, Bohnen, Öl und Zucker. Die Verteilung der Pakete erfolgt über langjährige Partner der Diakonie Katastrophenhilfe. Im Gaza-Streifen und in der Westbank ist dies das Katastrophenkomitee des Nah-Ost-Kirchenrates.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 15. Apr. 2002 unter:
welt-onlineStichworte:
« BUND bietet Lehrgang in Berlin vom 9. bis 12. Mai
BasisGrün fordert Sofortmassnahmen zur Deeskalation »
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Kleinwaffen sind kein Spielzeug
- Nachhaltige Geldanlage - Grünes Geld Berlin
- Griechenlands Insolvenz
- Burnout Symptome erkennen - Checkliste als Hilfe
- NRW Justiz: Die Landesregierung ist gefordert
- Senioren: Alt ist, wenn man Seniorenresidenz googelt
- Christian Wulff - Wenn Machtmenschen menscheln
- Diskurs der Rechtspopulisten über Israel
- Photovoltaik-Zubau in Deutschland
- Versammlungsfreiheit - ausschlaggebende Grundlage der Verfassung
