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Deutschland erhält 110 Millionen Euro aus DDR-Vermögen

Oberlandesgericht Wien entschied

Deutschland bekommt rund 110 Millionen Euro aus veruntreutem DDR-Vermögen zugesprochen. Das entschied das Oberlandesgericht Wien in einem der letzten Zivilrechtsprozesse um DDR-Vermögen, berichtet die "Berliner Zeitung" (Samstagausgabe). Die Geldsumme gehörte dem Bericht zufolge zum Vermögen der Ost-Berliner Firmengruppe "F. C. Gerlach". Das Gericht habe entschieden, dass dieses Unternehmen in Liechtenstein eine DDR-Staatsfirma gewesen sei und ihr Vermögen daher der Bundesrepublik zustehe. Die Richter wiesen damit auch in zweiter Instanz die Klage eines israelischen Staatsbürgers zurück, der das Geld zu sparen der Firma als sein von der DDR treuhänderisch verwaltetes Privatvermögen reklamiert hatte.

Wie die Zeitung schreibt, war die Firma in der DDR in den Bereich Kommerzielle Koordinierung (KoKo) eingeordnet. Nach dem Fall der Mauer habe Firmenchef Michael Wischnewski einen Teil des auf Konten der Wiener Schoeller-Bank geparkten Firmenvermögens auf eine Briefkastenfirma in Liechtenstein übertragen.

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