Meinungsforschung
Jugendliche unterschätzen Gefahren des Internet
Neben Spielen ist das Surfen im Internet für die Hälfte der Kids die Lieblingsbeschäftigung, so die Meinungsforscher, ab 14 Jahren treffe dies auf so gut wie alle zu. Ebenfalls sehr beliebt sei E-Mails schreiben und chatten, 60 Prozent der 14-Jährigen chatten besonders gerne.
Sicherheitsvorkehrungen würden dabei kaum eingehalten. So habe beispielsweise bereits ein Viertel der 14-Jährigen im Chat Namen, Alter und Telefonnummer herausgegeben. Fast die Hälfte der Acht- bis Zehnjährigen hätten schon einmal ihren Vornamen und das Alter genannt. Mädchen sind hier etwas vorsichtiger. Jungen geben ihre persönlichen Daten dreimal häufiger heraus als Mädchen der selben Altersklasse. Beinahe vier Fünftel der Kids glaubten oder wüssten, dass Viren gefährlich werden könnten. Beim Surfen würden sie aber kaum daran denken. Dem Risiko, sich einen 0190-Dialer einzufangen, seien nur sechs Prozent bewusst.
Bedenklich bewertete das Institut in diesem Zusammenhang die mangelnde Kontrolle durch die Eltern. Diese finde vor allem im Hinblick auf Verweildauer im Internet und Kosten statt. Eine Kontrolle der konsumierten Inhalte gebe es laut Umfrage kaum.
Zwar sei der Hälfte der Kids beim Surfen eine zeitliche Begrenzung durch die Eltern auferlegt, aber nur ein Viertel der Kinder und Jugendlichen würden auch inhaltlich kontrolliert. Die Hälfte gab sogar an überhaupt nicht kontrolliert zu werden. Nur zwei Prozent müssen mit den Eltern absprechen, welche Seiten sie besuchen. Nur jedes zehnte Kind muss Bescheid sagen, wenn es online geht. Auch Kindersicherungen seien nur bei einem Prozent der Computer installiert. 62 Prozent der Kinder nutzen einen PC zu Hause, 36 Prozent haben sogar einen eigenen PC im Zimmer.
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Am 14. Mai. 2003 unter:
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