Energie sparen

Haushaltsgeräte schlucken ein Drittel des Stroms

Rund ein Drittel der privaten Stromrechnung geht auf das Konto von Haushaltsgeräten wie Kühlschrank oder Waschmaschine. Wer allerdings konsequent auf energieeffiziente Produkte setze, senke Verbrauch und Kosten. Das berichtet die Initiative EnergieEffizienz. Nach ihren Berechnungen lassen sich pro Haushalt jährlich bis zu 70 Euro einsparen. Energieeffiziente Geräte sind am einheitlichen EU-Energieetikett (EU-Label) zu erkennen, die Garäte anhand der Energieeffiezienzklassen A bis G kennzeichnen.

Auf dem Label sind untereinander sieben farbige Pfeile abgebildet. Sie markieren die so genannten Energieeffizienzklassen (A bis G): Ein A-Gerät verbraucht wenig Energie, während G-Geräte wahre Stromschlucker sind. Das EU-Label kennzeichnet Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen, Geschirrspülmaschinen, Wäschetrockner und Waschtrockner. Ab Sommer 2003 gilt die Kennzeichnungspflicht auch für Elektrobacköfen.

Besonder Effizient ist Klasse A. Sie schone das Klima und senke gleichzeitig die Kosten, so die Initiative. Bis zu 70 Euro könne eine vierköpfige Familie jährlich einsparen.

In der Untersuchung wurde der Stromverbrauch von sehr effizienten und weniger effizienten Haushaltsgeräten miteinander verglichen. Grundlage der Beispielrechnung war die typische Geräteausstattung eines Vier-Personen-Haushalts. Dazu gehörten ein Kühlschrank, ein Gefrierschrank, eine Waschmaschine, ein Wäschetrockner und eine Geschirrspülmaschine.

Das konkrete Einsparpotenzial richte sich nach der Geräteart, so das Ergebnis. Beispielsweise sei der Kaufpreis eines A-Kühlschranks um 50 Euro höher als der eines B-Geräts. Das A-Gerät habe aber einen um rund 100 Kilowattstunden niedrigeren Energieverbrauch im Jahr. Nach zwölf Jahren - so lange würden Haushaltsgeräte heute in der Regel genutzt - bedeute das eine Einsparung von rund 180 Euro (angenommener Strompreis: 15 Cent pro Kilowattstunde).

Auf lange Sicht zahle sich der Kauf des A-Gerätes also in jedem Fall aus. Ein weiterer Hinweis: Besonders bei Kühl- und Gefriergeräten habe die Technik in den letzten Jahren so weit optimiert werden können, dass es inzwischen auch innerhalb der A-Klasse relativ große Unterschiede gebe. Bei A-Geräten empfehle sich deshalb immer ein direkter Vergleich der Energieverbrauchswerte pro Jahr, die auch auf dem EU-Label angegeben sind.

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