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Islamische Organisationen in Deutschland verurteilen islamistischen Terror

Terrorismus

13 islamische Spitzenorganisationen und Dachverbände in Deutschland sprachen sich in jeweils eigenen Stellungnahmen gegen jede Vermischung von Islam und Terrorismus aus. Sie vertreten über 250.000 organisierte Muslime in Deutschland. Die einzelnen Stellungnahmen wurden in der April-Ausgabe der Muslim-Zeitung abgedruckt. So erklärte der Vorstand der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) für 780 angeschlossene Vereine mit ca. 150.000 Mitgliedern: "Unter dem Deckmantel des Islams haben die Mörder ohne Gewissen und entgegen jeglicher islamischer Werte die Tötung von Muslimen, Christen und Juden zu verantworten. Damit haben sie auch der Weltöffentlichkeit bewiesen, dass es ihnen nicht um die Werte des Islams geht."

Der Vorstand der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) verurteilte für 1022 angeschlossene Organisationen mit ca. 26.500 Mitgliedern die Anschläge in Madrid scharf: "Das grausame Attentat in Madrid, bei dem hunderte von unschuldigen Menschen um das Leben kamen, ist beschämend für die Menschheit. Wir verurteilen es auf das Schärfste."

Der Generalsekretär vom Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) Erol Pürlü erklärt für 300 Gemeinden mit ca. 20.000 Mitgliedern: "Wir verurteilen derartige Terrorakte wie in Madrid. Das hat nichts mit dem Islam zu tun, wenn unschuldige Menschen getötet werden. Das kann man weder mit der Lehre des Islam noch mit dem heiligen Koran rechtfertigen."

Der Generalsekrtär der Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa e.V. (ATIB), Mahmud Askar, erklärte für 123 Vereine mit ca. 11.500 Mitgliedern: "Wir sind gegen jede Art von Terror, sei es staatlicher oder anderer. Terror ist keine speziell islamische Sache, die der islamischen Minderheit in Deutschland zugerechnet werden kann." Ibrahim El-Zayat, Präsident der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland (IGD) betont für seine Islamischen Zentren: "dass wir uns von dieser, wie von jeder anderen Art von Gewalttätigkeit uneingeschränkt distanzieren und bitten, dass die Welt verstehen wird, dass der Islam solche Verbrechen auf das Schärfste ablehnt.

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Nadeem Elyas, verurteilte für alle Muslime und die angeschlossenen 19 Organisationen mit ca. 43.000 Mitgliedern den so genannten islamistischen Terror bereits mehrfach in Interviews und Pressemeldungen. Eine "abscheuliche Tat" wie in Madrid könne in "keiner Weise islamisch begründet werden" und stellen einen klaren Missbrauch der Religion dar.

Der Vorsitzende des Islamrates für die Bundesrepublik Deutschland, Ali Kizilkaya, erklärt für 17 Bundesverbände, 10 Landesverbände und 10 regionale Vereinigungen: "dass wir jegliche Art von Terror eindeutig und unmissverständlich verurteilen. Denn auch Muslime sind Opfer und auch sie sind bedroht. Auch sie haben Angst."

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