Olympische Spiele
Spitzensportler unterstützen Aids-Prävention
So stellen sich die Vizeweltmeisterinnen im Degen, Imke Duplitzer, Britta Heidemann und Marijana Markovic sowie der Olympiasieger von Sydney im Kanuslalom, Thomas Schmidt, als Botschafter zur Verfügung. Das "Go for Gold"-Motiv - ein goldenes Kondom auf einem Siegerpodest - ist auch bundesweit auf Großflächenplakaten zu sehen. Außerdem erhalten die Fernsehsender fünf verschiedene TV-Spots zu unterschiedlichen olympischen Disziplinen, denen allen der Schutzgedanke vor einer HIV-Infektion zugrunde liegt.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die deutsche "Go for Gold"-Aktion vor kurzem als international beispielhaft empfohlen. Die Ergebnisse der im Juli in Bangkok stattgefundenen Internationalen Aidskonferenz zeigen, dass immer wieder über Aids und die gesundheitlichen Gefahren dieser Infektionskrankheit aufgeklärt werden muss. "Solange sich jede Minute rund 10 Menschen mit HIV anstecken, solange zählt Aids zu den größten Krankheitskatastrophen in der Welt", sagt Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. "Zwar haben wir in Deutschland aufgrund langjähriger erfolgreicher Prävention eine günstige Situation im Hinblick auf die Ausbreitung von HIV/Aids. Trotzdem dürfen wir die Augen vor den Gefahren dieser weltweiten Entwicklung nicht verschließen. Dies gilt ganz besonders für die jungen Menschen der nachwachsenden Generation, die immer wieder neu angesprochen und informiert werden müssen", so Dr. Pott weiter.
Deshalb startet die BZgA anlässlich der Olympischen Spiele 2004 ein neues Gewinnspiel, das sich vor allem an Jugendliche richtet. Hier kann jeder seine Idee für ein mach’s mit-Motiv zum Thema "Olympische Sportarten" einschicken. Als Gewinn für die sechs beliebtesten Motive gibt es jeweils ein "Go for Gold"-T-Shirt sowie eine "Go for Gold"-Kondomedition.
Die Olympischen Spiele als weltweites sportliches Ereignis seien der beste Anlass für die Aids-Prävention. "Ich freue mich über die seit Jahren gelungene Kooperation zwischen dem Nationalen Olympischen Komitee und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung", so deren Direktorin Dr. Elisabeth Pott. "Wo Menschen aus aller Welt zusammen treffen, auch aus Ländern, in denen bereits ein Viertel der Bevölkerung mit HIV infiziert ist, da müssen wir unsere gemeinsame Botschaft so weit wie möglich verbreiten."
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Am 10. Aug. 2004 unter:
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« Gericht entscheidet für weitere freie Arztwahl auch für Arbeitnehmer
Oregons Küste von Massensterben getroffen »

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