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Bildungsausgaben sollen vorrangiges Staatsziel werden

Bildung

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) begrüßt den überparteilichen Vorstoß des Mitgliedes des CDU-Bundesvorstandes, Barbara von Wnuk-Lipinski, den Artikel 20 des Grundgesetzes ergänzen zu wollen. Ihre Forderung, den Staatsausgaben für Bildung und Erziehung Vorrang vor allen anderen Etats zu geben, da Deutschland mit seinem Bildungsanteil an den Staatsausgaben sowieso noch unter dem OECD-Schnitt liege, könne das Deutsche Studentenwerk uneingeschränkt unterstützen. "Für den Bereich der Bildung würde diese Gesetzesänderung eine langfristige finanzielle Planungssicherheit bedeuten", sagte der Generalsekretär des DSW, Achim Meyer auf der Heyde.

"Die heranwachsende Generation ist die Zukunft Deutschlands und bedarf einer vorrangigen Unterstützung", so der Generalsekretär weiter. Es sei wichtiger denn je, jungen Menschen eine gute Erziehung und Ausbildung zu ermöglichen. Eine gute Ausbildung bildet immer noch die Grundlage für eine dauerhafte Perspektive im Beschäftigungssystem. Darüber hinaus könnte so die demographisch drohende Lücke (hoch)-qualifizierter Fachkräfte in der Bundesrepublik Deutschland vermieden werden.

Die 61 deutschen Studentenwerke, die ihre Kompetenzen seit vielen Jahrzehnten in der wirtschaftlichen, sozialen, gesundheitlichen und kulturellen Unterstützung der Studierenden bewiesen haben, könnten diese Bildungs- und damit auch Qualitätsoffensive nur begrüßen. "Die Festlegung von Ausgaben für Bildung als vorrangige Staatszielbestimmung wäre auch ein Beitrag zur Sicherung der Chancengerechtigkeit, insbesondere wenn sie sich auch auf die Förderung der sozialen Rahmenbedingungen im Bildungssystem erstreckt ", so Meyer auf der Heyde. Mit der Umsetzung dieser Initiative würden der Wirtschaft zudem Impulse für einen dringend notwendigen Aufschwung gegeben.

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