Waffenfähig
Frankreich verarbeitet Plutonium für US-AKWs
Dieses französisch-amerikanische Plutoniumgeschäft sei Teil eines aktuellen Plans der US-Regierung, insgesamt rund 30 Tonnen überschüssiges Plutonium aus der militärischen Nutzung zur Stromerzeugung in Atomkraftwerken zu verwenden, so die Umweltschützer. Das würde den Einstieg der USA in die kommerzielle Plutoniumnutzung bedeuten.
"Diesen Einstieg in die Plutoniumwirtschaft als ,Entsorgung' zu verkaufen ist absurd.", kritisiert Breuer. MOX-Brennelemente würden keine Sicherheit bringen, sondern zusätzliche Risiken. Mit jeder Bewegung von Plutonium erhöhe sich die Gefahr, dass das Material in falsche Hände gerate. Nach Ansicht der Umweltschützer sollte das gefährliche Material für den Bombenbau besser mit hochradioaktivem Atommüll zusammen "immobilisiert" werden. Das bedeutet, das Plutonium mit hochradioaktiven Müll zu vermischen und somit militärischen Missbrauch massiv zu erschweren.
Besonders schwierig war der Widerstand auf Grund der militärischen Verwicklungen der Lieferung. Wegen der Angst vor Terroranschlägen würden in Folge des 11.9.2001 Transporte von atomarem Material unter das dortige Militärgeheimnis fallen. Ausserdem würden die zwei Schiffe der British Nuclear Fuels von einer Militäreskorte begleitet. Auch der Zielhafen in Cherbourg ist Militärgelände und sobald die Schiffe einlaufen, sei davon auszugehen, dass automatisch ein größeres Gebiet Militärsperrgebiet werde. Der weitere Transport wird laut Greenpeace, dann von der französischen Armee durchgeführt.
Nach Informationen von Greenpeace wurde die Anlage in Caderache im Juli 2003 wegen Erdbebengefahr geschlossen. Doch es gebe eine Frist für Aufräumarbeiten bis Juni 2005, und in eben dieser Frist werde nun das Plutonium aufarbeitet. Sogar das US-amerikanische Energieministerium habe sich geäußert, dass Plutonium solle in Glaskukillen gegossen, oder in Kanistern verschlossen werden, um es somit möglichst schwer nutzbar zu machen.
In den nächsten Monaten stehen weitere Plutoniumtransporte nach Frankreich an. Die Bundesregierung und RWE wollen 1,6 Tonnen Plutonium aus Hanau zu MOX- Brennstoff verarbeiten lassen - trotz des verkündeten Stopps der Wiederaufarbeitung.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 05. Okt. 2004 unter:
arbeitStichworte:
« Privathaushalte geben monatlich zwölf Euro für Bücher aus
Säugetiere so bedroht wie im Pleistozän »

Suchmachinenoptimierung
Wir optimieren Ihre Webseite. Mehr relevante Besucher = Mehr Umsatz. Lesen Sie mehr über unsere Stärken
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Wellness: Nordic Walking wird Sie begeistern
- Gewerkschaften verhindern Arbeitskampf
- DIE LINKE: Warum Sahra Wagenknecht die Richtige ist
- ESSO: Milliarden mit schwarzen Gold | Profit um jeden Preis
- SPD und Piratenpartei zum Urheberrecht
- Wellness durch Yoga Übungen
- Depression: Symptome, Test und Hilfe bei Depressionen
- Birgit Corinna Lange: Über Liebestaumel, Amerika und New York
- Emanzipation der Frau: Kristina Schröder, Frauenqoute und Gleichberechtigung
- Fitness & Wellness durch Sport im Alter
